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Eishockey - Routiniers helfen Cortina: DEB-Team siegt beim Cup

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Eishockey  

Routiniers helfen Cortina: DEB-Team siegt beim Cup

09.11.2014, 13:05 Uhr | dpa

Eishockey - Routiniers helfen Cortina: DEB-Team siegt beim Cup. Dank der Routiniers holte sich das DEB-Team den Sieg beim Deutschland Cup.

Dank der Routiniers holte sich das DEB-Team den Sieg beim Deutschland Cup. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Pat Cortina macht keine Experimente mehr. Spätestens mit dem Gewinn des sechsten Deutschland-Cup-Titels hat der stark unter Druck geratene Eishockey-Bundestrainer erkannt, dass er sich vor allem auf seine Routiniers verlassen kann.

"Die Spieler, die hier waren, haben die ganze Woche über herausragend gearbeitet", sagte der 50 Jahre alte Italo-Kanadier nach dem vorzeitigen Titelgewinn beim 25. Vier-Nationen-Turnier in München.

Cortina müsste damit vor allem Dennis Endras und Patrick Reimer gemeint haben, die zuletzt nicht das volle Vertrauen des Bundestrainers hatten, zum Deutschland Cup aber zur Rückkehr bewegt wurden und maßgeblich zum Erfolg beitrugen. "Die Message an die Spieler vor dem Turnier war: Wir brauchen euch, damit ihr Verantwortung übernehmt. Wir brauchen euch, damit ihr ein Statement abgebt, wer für die nächsten Jahre bereitsteht: 2015 die WM, 2016 die Olympia-Qualifikation, 2017 die Heim-WM und 2018 hoffentlich Olympia. Wer will Deutschland helfen, dahin zu kommen?", berichtete Cortina. Torhüter Endras und Torjäger Reimer kamen und halfen.

Ob Cortina die genannten Events mit Ausnahme der nächsten WM indes noch als Trainer erlebt, bleibt trotz des Sieges beim Deutschland Cup fraglich. Der Italo-Kanadier braucht mehr Erfolge, vor allem bei der WM, um die Chance auf eine Vertragsverlängerung über den kommenden Sommer hinaus zu erhalten. "Nach Möglichkeit sollten wir da Zehnter werden, am besten natürlich unter die ersten Acht kommen. Der Deutschland Cup ist da schon ein klarer Fingerzeig", hatte DEB-Präsident Franz Reindl zuletzt im dpa-Interview gesagt und die Messlatte nach der verpassten Olympia-Qualifikation 2013 und der miesen WM 2014 hoch gelegt.

Während Cortina mit seinem Team mit den überzeugenden Siegen gegen die Schweiz (3:1) und die Slowakei (2:1) schon vor dem abschließenden Spiel am Sonntag gegen Kanada das Heim-Turnier gewann, erhöhte Reindl den Druck noch zusätzlich. Auffällig oft zeigte er sich am Wochenende mit seinem Vertrauten, Cortinas Vorgänger Uwe Krupp, der nach seinem Aus bei den Kölner Haien vor einem Monat wieder frei ist. Dem Thema wich Cortina aus. "Ich will gute Arbeit machen, weil ich gute Arbeit machen will. Ich mag meinen Job. Der Vertrag hat damit nichts zu tun", meinte der Bundestrainer, der den Cup aber unbedingt gewinnen wollte. "Das kann ich nur bejahen", bekräftigte Kapitän Michael Wolf.

Der Torjäger vom EHC München ist auch einer der Rückkehrer, mit deren Hilfe Cortina den Diskussionen trotzte. Mit Ausnahme von Hamburgs Thomas Oppenheimer, der gegen die Schweiz am Freitag in letzter Minute ins leere Tor traf, waren bis zum Samstag ausschließlich Spieler erfolgreich, die bei der mit Platz 14 miserablen WM im Mai in Minsk aus verschiedenen Gründen gefehlt hatten. "Die WM ist nicht so gelaufen. Jetzt wollen wir auf dem Eis zeigen, dass wir so ein Turnier gewinnen und einen positiven Eindruck hinterlassen können", sagte Wolf, der mit der zehnten Teilnahme zum Rekordspieler des Deutschland Cups wurde.

Vor allem auch Endras und Reimer demonstrierten Cortina, dass sie charakterlich über jeden Zweifel erhaben sind. "Wir wollen auch, dass das deutsche Eishockey positiv in die Schlagzeilen kommt", meinte Reimer, der die Schmach, unmittelbar vor der WM 2013 von Cortina aus dem Kader gestrichen worden zu sein, bereitwillig vergaß. "Wenn es noch irgendwas gäbe, wäre ich sicherlich nicht hier. Das ist alles Vergangenheit", versicherte Reimer.

Auch auf der Torhüter-Position kann sich Cortina anders als bei der WM wieder auf sein Personal verlassen. "Wie oft hat Deutschland in der Vergangenheit gewonnen, wenn es keinen guten Torhüter hatte? Das ist Teil unseres Erfolgs", sagte Cortina zu den Leistungen Endras' und Timo Pielmeiers. Bei der WM war auch dieses Duo nicht dabei. Cortina setzte da wie schon bei der verpassten Olympia-Qualifikation auf den damaligen Berliner Rob Zepp, der dann entscheidend patzte.

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