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Eishockey: DEB-Vizepräsident Hopp geht auf Landesverbände zu

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DEB-Vizepräsident Hopp geht auf Landesverbände zu

13.11.2014, 12:44 Uhr | dpa

Eishockey: DEB-Vizepräsident Hopp geht auf Landesverbände zu. Daniel Hopp ist auch Geschäftsführer des DEL-Clubs Adler Mannheim.

Daniel Hopp ist auch Geschäftsführer des DEL-Clubs Adler Mannheim. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Mannheim (dpa) - DEB-Vizepräsident Daniel Hopp hat im Streit mit den Landesverbänden um die angestrebten Reformen beim finanziell angeschlagenen Deutschen Eishockey-Bund versöhnlichere Töne angeschlagen.

"Mit dieser Idee tut sich bestimmt der eine oder andere schwer, aber ich halte sie für richtig. Wir sind zudem auf das Zutun der Oberligisten und der Landesverbände angewiesen, alle müssen ins Boot. Es gibt kein Gut oder Böse, an der Misere ist nicht ein einzelner schuld", sagte der Geschäftsführer des DEL-Clubs Adler Mannheim dem "Mannheimer Morgen".

Das neue DEB-Präsidium um Franz Reindl hatte auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. November von einem strukturellen Defizit in Höhe von rund 500 000 Euro pro Jahr berichtet und daher für Reformen geworben. "Es ist Fakt, dass 2018 der Ofen endgültig aus ist, wenn es ein "Weiter so" gibt. Das Geld der Heim-WM 2017 wäre noch im selben Jahr aufgebraucht", sagte Hopp nun erneut. Unter anderem sollen die Proficlubs der Deutschen Eishockey Liga und aus der DEL 2 wieder stimmberechtigte DEB-Mitglieder werden und Beiträge bezahlen.

Die Verbandsmitglieder hatten das DEB-Präsidium beauftragt, eine notwendige neue Satzung zu erarbeiten, die im Frühjahr auf einer erneuten Mitgliederversammlung verabschiedet werden soll. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung zu den Reformen regt sich inzwischen in Teilen der Landesverbände Widerstand dagegen, da dies mit einem Machtverlust verbunden wäre. In der vergangenen Woche hatte ein offener Brief der Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen für Wirbel gesorgt. Landes-Vizepräsident Manuel Hiemer aus Sachsen-Anhalt hatte dem DEB-Präsidium eine "völlig unterirdische Kommunikation mit den Landesverbänden" und den Versuch vorgeworfen, "den Schwarzen Peter von Bundes- auf Landesebene zu schieben".

"Ich nehme das zur Kenntnis, die Art und Weise finde ich schade, weil Tatsachen falsch dargestellt wurden", sagte Hopp nun. Reindl selbst wollte die Vorwürfe am Wochenende am Rande des Deutschland Cups "gar nicht kommentieren. Aber ich wunder mich halt, dass jemand einen offenen Brief schreibt, der selbst nicht da war und dann von Kommunikationsproblemen spricht".

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