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Eishockey: Freezers fühlen sich von Cabana "getäuscht"

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Eishockey  

Freezers fühlen sich von Cabana "getäuscht"

02.12.2014, 13:23 Uhr | dpa

Eishockey: Freezers fühlen sich von Cabana "getäuscht". Frédérik Cabana (l) hat bei den Bietigheim Steelers einen Vertrag unterschrieben.

Frédérik Cabana (l) hat bei den Bietigheim Steelers einen Vertrag unterschrieben. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Die Hamburg Freezers haben mit großer Verwunderung und Unverständnis auf die Verpflichtung ihres Ex-Spielers Frédérik Cabana durch die Bietigheim Steelers reagiert.

"Wir fühlen uns getäuscht", hieß es in einem Statement des Clubs der Deutschen Eishockey Liga. "Die Hamburg Freezers haben in den letzten Wochen und Monaten alles nur Erdenkliche getan, um ihrem Spieler in seiner schweren Zeit beiseite zu stehen und ihm eine vollständige Genesung zu ermöglichen."

Erst am 26. November hatten die Freezers den bis 2015 laufenden Vertrag mit Cabana aufgelöst, weil dieser unter physischen und psychischen Beschwerden nach einer Gehirnerschütterung leiden soll. Der 28 Jahre alte Stürmer hatte selbst um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gebeten. Am 1. Dezember ging er zu den Steelers in die DEL 2.

Deren Geschäftsführer Volker Schoch sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur, Cabana sei von sich aus auf den Verein zugekommen und habe über private Kontakte angefragt, "ob er zu uns kommen kann. Seine Familie lebt hier. Wir haben nicht aktiv nach Spielern gesucht." Die Steelers seien als Tabellenführer mit 14 Punkten Vorsprung auf Platz zwei nicht in der Situation, nach Neuzugängen Ausschau halten zu müssen.

In den nächsten 14 Tagen werde Cabana mit der Mannschaft auf dem Eis trainieren und schauen, wo er stehe. An Einsätze sei zunächst noch nicht gedacht. "Wir sind in der komfortablen Situation, uns den Spieler anschauen zu können und zu sehen, wie weit er physisch und psychisch ist. Wir hoffen und wünschen uns, dass Fredy bei uns den Weg zurück in den Profisport findet", betonte Schoch.

Die Hamburg Freezers teilten mit, ihnen sei bewusst, dass eine Wiedereingliederung in den Leistungssport zum Genesungsprozess gehöre. "Sich nun aber unmittelbar nach erfolgter Vertragsauflösung einem neuen Club anzuschließen und scheinbar direkt ins Training einzusteigen, überrascht uns sehr."

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