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DEL: Eisbären Berlin erneut früh ausgeschieden - Nürnberg und Wolfsburg weiter

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Nürnberg und Wolfsburg weiter  

Eisbären Berlin erneut früh ausgeschieden

08.03.2015, 19:33 Uhr | dpa

DEL: Eisbären Berlin erneut früh ausgeschieden - Nürnberg und Wolfsburg weiter. Die Eisbären Berlin sind raus.

Die Eisbären Berlin sind raus. Nürnberg steht im DEL-Viertelfinale. Foto: Oliver Mehlis. (Quelle: dpa)

Auch Startrainer Uwe Krupp half nicht: Das Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft findet wieder ohne DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin statt. Der Hauptstadtklub unterlag in einem dramatischen dritten Pre-Playoff-Spiel bei den Nürnberg Ice Tigers mit 2:3 (0:0, 0:2, 2:0/0:1) nach Verlängerung. "Es war sehr, sehr eng. Wir haben am Ende unser bestes Eishockey gezeigt", sagte Krupp: "Wir sind natürlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Die Art und Weise, wie wir heute gekämpft haben, war aber sehr gut."

Neben Nürnberg schafften auch die Grizzly Adams Wolfsburg mit einem 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine den Sprung in die Runde der letzten acht Teams, die am Mittwoch startet. Die Ice Tigers treffen auf den Hauptrunden-Ersten Adler Mannheim. Wolfsburg bekommt es mit dem Zweiten EHC München zu tun.

"Dafür spielt man Eishockey"

Yasin Ehliz (32. Minute) und Steven Reinprecht (37.) brachten die heimstarken Ice Tigers vor 5.902 Zuschauern auf die Siegerstraße. Den Eisbären, die auch in der Vorsaison schon in den Pre-Playoffs gescheitert waren, gelang durch Julian Talbot (42.) und Casey Borer (52.) der Ausgleich. In der Overtime schaffte Jason Jaspers nach insgesamt 72:57 Minuten bei personeller Überzahl die Entscheidung. "Dafür spielt man Eishockey", freute sich Matchwinner Jaspers.

Damit blieb den Berlinern auch unter Krupp in der "Best of Three"-Serie die große Enttäuschung - so wie im Vorjahr - nicht erspart. Nach ausgeglichenem Spiel vor 2.895 Fans in Wolfsburg erzielte Tyler Haskins den entscheidenden Treffer für die Wolfsburger, der erst nach Videobeweis bestätigt wurde.

K.o. deutet sich frühzeitig an

Im Vorjahr waren die Eisbären, die siebenmal den Titel gewannen, am späteren Meister ERC Ingolstadt gescheitert. Und auch dieses Mal deutete sich der K.o. zeitig an. Mit dem 6:3-Heimsieg gegen die Franken hatte sich die Berliner zwar nochmals zurückgemeldet. Im dritten Match schaffte Borer und Vorarbeit von Talbot erst acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich.

In der Verlängerung erwischte es die Eisbären dann doch noch. "Wir haben uns gesteigert", sagte Trainer Krupp: "Mit den Strafzeiten in der Verlängerung war es dann schwer für uns, wenn du Drei gegen Fünf spielst, wird es eng."

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