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DEL-Finale: Adler Mannheim schlagen eindrucksvoll zurück

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Ausgleich im DEL-Finale  

Adler Mannheim schlagen eindrucksvoll zurück

17.04.2015, 22:26 Uhr | dpa, sid

DEL-Finale: Adler Mannheim schlagen eindrucksvoll zurück. Mannheims Martin Buchwieser (vorn) kontrolliert den Puck. (Quelle: dpa)

Mannheims Martin Buchwieser (vorn) kontrolliert den Puck. (Quelle: dpa)

Die Adler Mannheim haben sich im Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eindrucksvoll zurückgemeldet. Drei Tage nach der bitteren 1:6-Heimpleite siegte der Vorrundenerste im vierten Endspiel beim Titelverteidiger ERC Ingolstadt 6:2 (2:1, 2:1, 2:0) und glich in der Serie zum 2:2 aus. Der sechsmalige Meister hat in der fünften Partie am Sonntag wieder Heimrecht. Vier Siege sind zum Titelgewinn notwendig. Eine Meister-Entscheidung kann frühestens am Mittwoch im sechsten Spiel fallen.

Martin Buchwieser (4. Minute), Kurtis Foster (10.), Robert Raymond (25.), Christoph Ullmann (38.), Frank Mauer (45.) und Nikolai Goc (59.) sorgten vor 4815 Zuschauern für den Erfolg der Adler. Für die Ingolstädter reichten die Treffer von Alexandre Picard (7.) und Michel Périard (28.) nicht.

Klatsche vom Dienstag gut verkraftet

Wer gedacht hatte, der Hauptrunden-Primus würde nach dem heftigen 1:6 vom Dienstagabend unsicher agieren, sah sich getäuscht. Trotz des Drucks erwischten die Kurpfälzer einen erfolgreichen Auftakt. Freistehend traf Buchwieser, der durch den Ausfall des Mannheimer Vorrunden-Topscorers Glen Metropolit ins Team gerückt war.

Die Ingolstädter konterten schnell. Nach einer feinen Kombination vollstreckte Picard zum Ausgleich. Die turbulenten ersten zehn Minuten krönte allerdings Adler-Stürmer Foster mit dem 2:1: Der Kanadier überraschte ERC-Torhüter Timo Pielmeier mit einem Schuss von der blauen Linie in den Winkel.

Ingolstadt nutzt Überzahl

Beide Kontrahenten erspielten sich weitere Chancen. Die größte Möglichkeit vergab Mannheims Frank Mauer, als er nach einem Solo wenige Sekunden vor der Pause am Pfosten scheiterte. "Für uns war es wichtig, dass wir besser ins Spiel gekommen sind und uns besser präsentieren als am Dienstag", sagte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp bei ServusTV und forderte: "Wir müssen hinten noch stabiler stehen und unsere Chancen konsequent nutzen."

Im zweiten Abschnitt war Mannheim die bessere Mannschaft. Bei Raymonds Schuss musste Ingolstadts Goalie Pielmeier auch den dritten Treffer aus der Distanz hinnehmen. In Überzahl kamen die Gastgeber aber wieder heran. Als Périard den Puck versenkte, war Mannheims Torhüter Dennis Endras die Sicht verstellt.

Mauer trifft zweimal den Pfosten

Der Nationalkeeper war insgesamt ein guter Rückhalt seines Teams und stand zehn Minuten später im Blickpunkt, als er gegen Brendan Brooks den Ausgleich verhinderte (37.). Dann durfte er sich freuen: Eine famose Einzelleistung krönte Ullmann mit dem 4:2. Zuvor hatte Mauer zum zweiten Mal den Pfosten (32.) getroffen.

Zu Beginn des Schlussabschnitts jubelten die Mannheimer Fans zu früh: Der von Ullmann geschossene Puck flog auf der Torlinie entlang. Schon eine Viertelstunde vor Schluss besorgte Mauer dann aber die Vorentscheidung. Goc traf noch ins leere Tor. Der Meister von 2007 bleibt im Titel-Rennen. Für Mauer endete die Partie jedoch schmerzhaft: Der Nationalstürmer verletzte sich bei einem Check am Bein und musste vorzeitig in der Kabine.

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