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Deutschland verliert bei Eishockey-WM 2015 gegen Schweiz

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Ein Treffer entscheidet  

Deutsches Team kämpft, verliert aber erneut

05.05.2015, 22:28 Uhr | sid

Deutschland verliert bei Eishockey-WM 2015 gegen Schweiz. Zweikampfverhalten: Moritz Müller (rechts) hatte mit dem DEB-Team gegen die Schweiz (links Simon Bodenmann) das Nachsehen. (Quelle: AP/dpa)

Zweikampfverhalten: Moritz Müller (rechts) hatte mit dem DEB-Team gegen die Schweiz (links Simon Bodenmann) das Nachsehen. (Quelle: AP/dpa)

Verbessert, aber erneut erfolglos: Zwei Tage nach dem 0:10-Debakel gegen Kanada verlor die zumindest kämpferisch verbesserte deutsche Nationalmannschaft bei der Eishockey-WM in Prag in einem äußerst schwachen Duell auch gegen die Schweiz mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Den späten Siegtreffer für die Eidgenossen erzielte der sträflich allein gelassene Denis Hollenstein in der 53. Minute.

Für die spielerisch erneut enttäuschende Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dürfte sich damit der Traum vom Viertelfinale, an den nach der Pleite gegen die kanadischen NHL-Stars ohnehin kaum noch jemand geglaubt hatte, erledigt haben. Den Abstieg zu vermeiden, muss nun endgültig das oberste Ziel sein. Nach dem 2:0 der Franzosen gegen Österreich wächst der Druck auf die DEB-Auswahl. Am Donnerstag wartet Titelanwärter Schweden auf das Team von Bundestrainer Pat Cortina.

"Wenn wir keine Tore schießen, wird es schwierig, ein Spiel zu gewinnen", sagte Kapitän Michael Wolf: "Wir müssen die Scheiben mehr vors Tor bringen und auch mal dreckige Tore schießen." Sturm-Routinier Kai Hospelt meinte: "Wir haben gekämpft wie verrückt und stehen trotzdem mit leeren Händen da." Die von zahlreichen Fehlern und Unkonzentriertheiten geprägte Begegnung war mit einem Treffer nicht nur die bislang torärmste, sondern auch die langweiligste im bisherigen Turnierverlauf.

Mehr Härte, wenig Torgefahr

Als Reaktion auf die peinliche Niederlage gegen den Turnierfavoriten Kanada stellte Bundestrainer Cortina im Tor um: Timo Pielmeier ersetzte Dennis Endras und feierte sein WM-Debüt. Außerdem fand sich Routinier Christoph Ullmann (150 Länderspiele) überraschend nicht im Kader wieder. Für den Mannheimer Meisterstürmer lief der Hamburger Nicolas Krämmer erstmals auf. Die Verteidiger Jens Baxmann und Oliver Mebus durften sich dagegen erneut nicht umziehen.

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Wie weit kommt Deutschland bei der Eishockey-WM?

Die deutschen Spieler zeigten zwar deutlich mehr körperliche Härte als noch gegen Kanada, vor dem Tor waren sie aber erneut nicht gefährlich genug. Zudem schlichen sich bei den Verteidigern wieder einige leichte Fehler ein, obwohl Generalmanager Karl-Heinz Fliegauf zuvor gefordert hatte: "Zurück zu den Basics, einfacher spielen."

Pielmeier zeigt gute Paraden

Doch auch die mit vier NHL-Profis angetretenen Schweizer, vor zwei Jahren immerhin noch Vize-Weltmeister, enttäuschten ihre Fans auf ganzer Linie. Beide Teams verloren die Scheiben viel zu schnell an den Gegner, die Überzahlspiele waren größtenteils an Harmlosigkeit kaum zu übertreffen. Pielmeier machte seine Sache allerdings ordentlich und zeigte einige gute Paraden.

In zweiten Nachmittagsspiel gewann Weißrussland in der Gruppe B mit 5:1 gegen Dänemark. Die Skandinavier waren zwar in Führung gegangen. Im zweiten Drittel drehten die Weißrussen aber auf und kamen zum verdienten Sieg.

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