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Eishockey-WM 2015: Erste Risse im DEB-Team

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Erste Risse im DEB-Team  

Deutsche Spieler schieben Frust wegen der "Tor-Allergie"

06.05.2015, 15:39 Uhr | sid

Eishockey-WM 2015: Erste Risse im DEB-Team. Symptomatisch: Der deutsche Angreifer Kai Hospelt am Boden. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Symptomatisch: Der deutsche Angreifer Kai Hospelt am Boden. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Im deutschen Team tun sich erste Risse auf. Nach der 0:1-Pleite gegen die Schweiz bei der Eishockey-WM fingen die Spieler indirekt an, sich für die nun 121 Minuten ohne eigenen Treffer gegenseitig die Schuld zu geben.

Bundestrainer Pat Cortina warnte daher vor einer Selbstzerfleischung: "Wir sollten nicht anfangen, gegenseitig auf uns zu zeigen. Das wäre der Anfang vom Ende." Die Vorwürfe haben aber bereits begonnen. "Ich will es eigentlich nicht sagen, aber wir haben vier Wochen etwas trainiert, und jetzt stehen wir drin und machen es anders", sagte Stürmer Thomas Oppenheimer sichtlich gefrustet bei Sport1 über das erschreckend harmlose Überzahlspiel der DEB-Auswahl.

Nicht an den Plan gehalten?

Mannheims Meisterstürmer Kai Hospelt schlug in die gleiche Kerbe: "Wir haben ja einen Plan im Powerplay, aber den muss man dann auch umsetzen. Aber dafür müssen sich alle fünf Spieler an das halten, was abgesprochen ist." Bei den gegen die Schweiz kläglich vergebenen drei Überzahlspielen hätte zudem auch die Einstellung nicht ganz gestimmt, kritisierte Hospelt: "Wir müssen härter arbeiten als die Unterzahlspieler des Gegners."

UMFRAGE
Wie weit kommt Deutschland bei der Eishockey-WM?

Die Mannschaft von Bundestrainer Pat Cortina ist trotz der fast schon vergebenen Viertelfinal-Chance zwar noch davon entfernt, zerstritten zu sein. Doch die Torungefährlichkeit zerrt an den Nerven. Im vierten Gruppenspiel gegen Titelanwärter Schweden spricht nicht viel für Besserung, im Gegenteil: Der Weltranglisten-13. muss zuallererst ein Debakel wie beim 0:10 gegen Kanada vermeiden.

"Auch mal dreckige Tore schießen"

Dass das Cortina-Team defensiv dazu in der Lage ist, hat es gegen die Schweiz bewiesen. "Starke Moral, stark verteidigt - nur leider waren wir im Angriff nicht stark genug", sagte der Bundestrainer: "Wir müssen da Lösungen finden." Kapitän Michael Wolf forderte: "Wir müssen auch mal dreckige Tore schießen." Dafür bringen die Spieler jedoch die Scheibe viel zu selten vor das gegnerische Tor.

Ohne den Durchbruch im Angriff könnte auch das Minimalziel Klassenerhalt ernsthaft in Gefahr geraten. Ein mögliches Abstiegs-Endspiel zum Gruppenabschluss am 11. Mai gegen Österreich will das deutsche Team mit aller Macht vermeiden. Und selbst das Viertelfinale haben sie trotz zwei Niederlagen in drei Gruppenspielen noch nicht abgehakt.

"Wenn man jetzt nach unten schaut, hat man hier nichts verloren", sagte Torhüter Timo Pielmeier, der gegen die Schweiz ein starkes WM-Debüt gefeiert hatte. Auch DEB-Boss Franz Reindl wollte sich vom Viertelfinal-Traum noch nicht endgültig verabschieden: "Wenn ich Spieler wäre, würde ich sagen: Jetzt geht's richtig los."

Bislang nicht mithelfen durften der Berliner Jens Baxmann und der Krefelder Oliver Mebus. Bundestrainer Cortina ließ beide Verteidiger bislang außen vor. Auch das sorgt für Frust im DEB-Team.

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