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Eishockey-WM 2015: DEB schrammt an Sensation vorbei

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Eishockey-WM in Tschechien  

Deutschland schrammt an der Sensation vorbei

07.05.2015, 22:47 Uhr | sid

Eishockey-WM 2015: DEB schrammt an Sensation vorbei. Nikolai Goc im Zweikampf mit dem Schweden Oscar Moller. (Quelle: Reuters)

Nikolai Goc im Zweikampf mit dem Schweden Oscar Moller. (Quelle: Reuters)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat nach einer kaum für möglich gehaltenen Leistungssteigerung bei der WM eine Sensation knapp verpasst. Anders als bei der 0:10-Pleite gegen Kanada brachte das zuletzt stark kritisierte Team von Bundestrainer Pat Cortina in Prag den Weltranglistenersten Schweden in arge Bedrängnis und musste sich lediglich mit 3:4 (1:2, 1:0, 1:2) geschlagen geben.

Der defensiv wie offensiv starke Auftritt dürfte der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) viel Selbstvertrauen für das richtungweisende Spiel gegen Lettland geben. Mit einem Sieg ist der Viertelfinal-Einzug noch möglich, bei einer Niederlage droht dagegen ein Abstiegs-Endspiel zum Gruppenabschluss gegen Österreich.

Kink beendet die Torflaute

Der Mannheimer Marcus Kink beendete mit seinem Überzahltreffer zum 1:2 (16.) nach 136 torlosen WM-Minuten die Torflaute des DEB-Teams und die zuletzt hochgekochte Diskussion über die richtige Powerplay-Taktik. Für das 2:2 sorgte der Hamburger Nicolas Krämmer, der Schweden-Goalie Jhonas Enroth mit einer feinen Einzelleistung düpierte (30.). Matthias Plachta traf zum 3:4-Anschlusstreffer (55.).

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Wie weit kommt Deutschland bei der Eishockey-WM?

Zuvor hatte eine halbstündige Pause im ersten Drittel wegen einer Reparatur einer Plexiglasscheibe vorübergehend zum Bruch im deutschen Spiel geführt: Unmittelbar nach Wiederanpfiff zog Schweden durch einen Doppelschlag von Oscar Möller (12.) und Joakim Lindström (13.) mit 2:0 davon. John Klingberg (43.) und erneut Möller (49.) erzielten die weiteren schwedischen Treffer.

Beim zweiten Gegentor ließ Timo Pielmeier, der nach seiner starken Leistung gegen die Schweiz (0:1) den Vorzug vor Dennis Endras erhalten hatte, folgenschwer nach vorne abprallen.

Neue Angriffsreihen sorgen für Belebung

Bundestrainer Cortina hatte auf die Torflaute reagiert und im Vergleich zum offensiven Offenbarungseid beim 0:1 gegen die Schweiz seine Angriffsreihen leicht verändert. So tauschten Patrick Hager und Daniel Pietta sowie Marcus Kink und Thomas Oppenheimer die Plätze. Der Hamburger Oppenheimer hatte zuvor mit öffentlicher Kritik am Überzahlspiel für viel Wirbel gesorgt.

Die deutsche Mannschaft erwischte einen guten Start in die Partie und hatte durch Stephan Daschner (7.), Benedikt Kohl (9.) und Kink (11.) gute Chancen zur Führung. Die Schweden waren weit von ihrer Bestform entfernt, die bittere 4:6-Niederlage am Tag zuvor gegen Kanada schien ihnen noch in den Köpfen zu stecken.

Deutschland steckt nicht auf

Auch nach dem Doppelschlag der Schweden steckte die Mannschaft um Kapitän Michael Wolf nicht auf. Sie gab deutlich mehr Schüsse aufs Tor ab als zuletzt und stand auch in der Defensive enger an den Gegenspielern als noch gegen Kanada.

Verteidiger Daschner übertrieb es jedoch mit dem Einsatz, er kassierte nach einem harten Check gegen Mattias Ekholm eine Spieldauerstrafe. Zudem musste sein Team im Mitteldrittel fünf Minuten in Unterzahl spielen, das es jedoch mit Bravour überstand. Danach schalteten die Deutschen einen Gang höher und kamen verdient zum 2:2-Ausgleich. Reimer hatte sogar das 3:2 auf dem Schläger.

Im Schlussdrittel kamen die Schweden jedoch wie ausgewechselt aus der Kabine und übten auch nach dem 3:2-Führungstreffer großen Druck auf das deutsche Team aus.

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