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Eishockey-WM 2015: DEB-Team dreht die Partie gegen Lettland

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Eishockey-WM 2015: Partie gedreht  

DEB-Team: ganz wichtiger Sieg gegen Lettland

09.05.2015, 12:02 Uhr

Eishockey-WM 2015: DEB-Team dreht die Partie gegen Lettland. Deutschlands Benedikt Kohl wird von Kaspars Daugavins am Torschuss gehindert. (Quelle: dpa)

Deutschlands Benedikt Kohl wird von Kaspars Daugavins am Torschuss gehindert. (Quelle: dpa)

Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft lebt wieder. Das DEB-Team gewann mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) gegen Lettland und machte durch den zweiten WM-Sieg den Klassenverbleib fast perfekt. Mit sechs Punkten aus fünf Spielen ist plötzlich sogar die erste WM-Viertelfinal-Teilnahme seit 2011 wieder denkbar.

Beim dramatischen Erfolg in Prag schossen Michael Wolf (47. Minute) und Matthias Plachta (58.) die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zum ersten WM-Sieg nach zuletzt drei Pleiten in Serie. Das Siegtor wurde erst nach einem Videobeweis gegeben. Lauris Darzins (12.) hatte die Letten in Führung gebracht.

Von Beginn an unter Druck

Mit einem Sieg aus den verbleibenden beiden Spielen gegen Tschechien am Sonntag und am Montag gegen Österreich könnte das Team von Bundestrainer Pat Cortina nun sogar noch ins Viertelfinale einziehen. Dafür dürfte die Schweiz gegen die Top-Teams Schweden, Kanada und Tschechien allerdings nicht noch überraschend punkten.

Nur 24 Stunden nach dem starken, aber kraftraubenden Auftritt beim unglücklichen 3:4 gegen den WM-Mitfavoriten Schweden war erneut eine Energieleistung nötig, die diesmal allerdings belohnt wurde. Gegen frischere Letten stand das DEB-Team von Beginn an unter Druck. Lediglich Nicolas Krämmer hatte im ersten Drittel eine echte Großchance, legte den Puck aber am Tor vorbei (10.).

UMFRAGE
Wie weit kommt Deutschland bei der Eishockey-WM?

In der Fünfminutenstrafzeit gelingt die Wende

Allein dreimal spielte Deutschland im ersten Abschnitt in Unterzahl, eine davon führte zur verdienten Führung durch den besten Letten Darzins. Auch Deutschlands Nummer eins Dennis Endras, der diesmal wieder den Vorzug vor Timo Pielmeier im Tor erhalten hatte, war machtlos. Im zweiten Drittel wurde das deutsche Spiel druckvoller, allerdings hatte das Team wie so oft schon in diesem Turnier kein Glück vor dem Tor. Zudem kassierte Cortinas Auswahl mehr Strafzeiten im Vergleich zu den Letten, bei denen erst im Schlussdrittel eine Strafzeit ausgesprochen wurde.

Die hatte es aber in sich. Janis Sprukts musste wegen eines Kniechecks gegen Patrick Köppchen vom Eis. Während der zusätzlich ausgesprochenen Fünfminutenstrafe gelang Deutschland der Ausgleich.

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