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Eishockey-WM: Russland folgt Kanada ins Endspiel

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Traumfinale perfekt  

Russland folgt Kanada ins Endspiel

16.05.2015, 21:44 Uhr

Eishockey-WM: Russland folgt Kanada ins Endspiel. Russlands Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin. (Quelle: dpa)

Russlands Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin. (Quelle: dpa)

Das Traumfinale der Eishockey-WM ist perfekt: Titelverteidiger Russland ist dem Top-Favoriten Kanada mit einem Sieg gegen die USA ins Endspiel am Sonntag gefolgt. Der Rekord-Weltmeister setzte sich gegen das junge US-Team nur dank eines starken Schlussdrittels mit 4:0 (0:0, 0:0, 4:0) durch.

Die Tore erzielten Sergej Mosjakin (48.), NHL-Superstar Alexander Owetschkin (51.), der erst am Tag zuvor in Prag eingetroffen war, Wadim Schipachjow (56.) und Jewgeni Malkin (59.) allesamt in den letzten 20 Minuten.

US-Boys müssen sich mit dem kleinen Finale trösten

Zuvor hatte Kanada den Gastgeber Tschechien souverän 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) besiegt. Im Finale stehen sich damit die Nationen mit den meisten WM-Titeln und größten Stars gegenüber. Zuletzt gab es dieses prestigeträchtige Duell in einem WM-Endspiel 2008 und 2009 - jeweils mit dem besseren Ende für Russland. Allerdings geht Olympiasieger Kanada aufgrund der bisherigen Turnierleistungen als Favorit ins Spiel.

Für die tapfer kämpfenden Amerikaner, die mit fünf College-Spielern bei der WM angetreten sind, bleibt damit nur das Verlierer-Duell um Bronze gegen Tschechien direkt vor dem Endspiel.

Überragende Partie des russischen Goalies

"Wir wollen diesen College-Kindern eine Lehrstunde erteilen", hatte Russland-Stürmer Artemi Panarin vor dem Spiel provokant gesagt. Das russische Team spielte auch extrem aggressiv. Die hohe Spielkunst blieb dabei aber auf der Strecke, auch Owetschkin blieb in seinem ersten WM-Einsatz nach dem Play-off-Aus mit NHL-Klub Washington Capitals bis zu seinem Treffer blass.

Die US-Boys ließen sich weder von der harten Gangart noch von den großen Namen auf der Gegenseite einschüchtern. Im Gegenteil: Die Amerikaner nutzten die Schwächen in der russischen Abwehr immer wieder aus und kam zu guten Chancen. Allerdings machte Sbornaja-Torhüter Sergej Bobrowski eine überragende Partie.

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