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Eishockey-WM 2016: Deutschland wahrt Viertelfinalchance

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Erster Sieg bei Eishockey-WM  

DEB-Team wahrt Chance aufs Viertelfinale

11.05.2016, 09:44 Uhr | sid

Eishockey-WM 2016: Deutschland wahrt Viertelfinalchance. Getümmel vor dem von Timo Pielmeier (li.) gehüteten DEB-Tor. (Quelle: dpa)

Getümmel vor dem von Timo Pielmeier (li.) gehüteten DEB-Tor. (Quelle: dpa)

Mit dem Rücken zur Wand hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre bislang mit Abstand stärkste WM-Leistung gezeigt und die Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewann das Team von Bundestrainer Marco Sturm in St. Petersburg das Schlüsselspiel gegen die Slowakei mit 5:1 (0:1, 3:0, 2:0).

Dadurch verkürzte Deutschland den Rückstand auf den vermeintlich größten Konkurrenten im Kampf um die Plätze für die K.o.-Runde auf zwei Punkte.

Kapitän Goc drückt dennoch auf Euphoriebremse

Patrick Hager (25. Minute), Philip Gogulla (29.), Patrick Reimer (35.), Brooks Macek (44.) und Dominik Kahun (54.) drehten mit ihren ersten Turniertreffern die 1:0-Führung der Slowaken durch Peter Cehlarik (9.) und sorgten für den ersten WM-Sieg von Sturm als Bundestrainer. Es war zudem der höchste deutsche Erfolg in der WM-Geschichte gegen die Slowaken.

"Wir haben ein komplettes Spiel hingelegt. Wir hatten einen guten Start und haben uns auch vom Rückstand nicht abbringen lassen", sagte Kapitän Marcel Goc: "Das heißt aber noch gar nichts. Wir haben erst ein Spiel gewonnen."

Wohl zwei Siege nötig zum Weiterkommen

Für den ersten WM-Viertelfinaleinzug seit fünf Jahren muss die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) aber wohl noch zwei Siege einfahren. Im kommenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Kanada scheint das Sturm-Team chancenlos. Der Olympiasieger fegte Deutschland bei der vergangenen WM in Prag mit 10:0 vom Eis und ist auch beim Turnier in Russland mit insgesamt 20 Treffern nach drei Spielen bereits in Torlaune.

NHL-Goalie Greiss kommt dazu

Für die kommenden Aufgaben darf sich Sturm auf Verstärkung aus der NHL in Person von Torhüter Thomas Greiss freuen. Neben der Zusage des Spielers liegt nun auch die Freigabe des Klubs New York Islanders vor. Für Greiss wird der Düsseldorfer Mathias Niederberger vorzeitig nach Hause fahren müssen.

"Thomas wird heute Abend in New York in den Flieger steigen und dann am Mittwoch in Russland erwartet", sagte Sturm: "Wenn man einen NHL-Torhüter bekommen kann, dann sage ich natürlich nicht nein. Er hat eine tolle Saison in der NHL gespielt."

Sturm hatte den Auftritt gegen die Slowakei im Vorfeld als eine "Frage des Charakters" bezeichnet. Entsprechend engagiert kamen seine Spieler vor rund 3000 Zuschauern aus der Kabine und zeigten sich in den Zweikämpfen anders als in den Spielen zuvor vom Start weg bissig. Sturms Maßnahme, die Paradereihe mit Draisaitl, Rieder und DEL-Topscorer Patrick Reimer zu sprengen, sorgte für mehr Ausgeglichenheit in den Angriffsreihen.

Druck im Mitteldrittel erhöht

Nachdem Deutschland ein frühes Unterzahlspiel mit Glück schadlos überstand und NHL-Profi Tobias Rieder eine Großchance vergab (7.), trafen die Slowaken jedoch zum 1:0. Das Gegentor war für die ohnehin verunsicherten deutschen Spieler Gift, die leichten Fehler und Unkonzentriertheiten nahmen zu.

Im Mitteldrittel erhöhten Draisaitl und Co. aber den Druck und wurden mit dem Ausgleich belohnt. Nach einem feinen Zuspiel von Felix Schütz hatte Hager aus kurzer Distanz keine Mühe. Beim 2:1 zog Gogulla mit einem wuchtigen Schlagschuss erfolgreich von der blauen Linie ab.

Führung gibt Rückenwind

Die Führung gab dem DEB-Team deutlich Rückenwind, die weiteren Treffer durch Reimer in Überzahl, Macek und Kahun waren die Folge. Aber auch das deutsche Unterzahlspiel war im Vergleich zum Finnland-Spiel deutlich verbessert. Zudem war in brenzligen Situationen auf Torhüter Timo Pielmeier erneut Verlass.

Nach dem Spiel gegen Kanada am Dienstag wartet auf die DEB-Auswahl einen Tag später im Duell gegen Weißrussland das nächste Schlüsselspiel. Danach folgen noch die Partien gegen die USA und Aufsteiger Ungarn.

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