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Eishockey: Draisaitl schießt Europa zum Sieg beim World Cup

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Eishockey  

Draisaitl schießt Europa zum Sieg

20.09.2016, 08:14 Uhr | dpa

Eishockey: Draisaitl schießt Europa zum Sieg beim World Cup. Leon Draisaitl trifft für Europa.

Leon Draisaitl trifft für Europa. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Er ist bislang die Überraschung beim World Cup of Hockey: Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl. Der 20 Jahre alte gebürtige Kölner öffnete dem Team Europa mit seinem Treffer in der Verlängerung zum 3:2 gegen Tschechien das Tor zum Halbfinale.

Draisaitl ist beim Turnier der NHL-Superstars einer, wenn nicht so sogar der auffälligste Spieler.

Als die Europa-Auswahl des deutsch-kanadischen Trainers Ralph Krueger in der Vorbereitung auf den World Cup zwei deutliche Pleiten gegen Team Nordamerika kassierte, versteckte sich Draisaitl noch. Dies ist auch Anze Kopitar aufgefallen. "Er war viel zu schüchtern", erinnerte sich der slowenische Kapitän der Europäer. "Er konnte nicht zeigen, was er kann. Als ich 20 war, war ich auch so schüchtern. Die älteren Spieler haben ihn ein wenig gepiekst, damit er sich entfalten konnte."

"Er ist ein guter Junge"

Im dritten Test blühte Draisaitl auf und erzielte drei Treffer beim 6:2 gegen Schweden. Auch beim 3:0 über die USA im ersten Match des World Cups trug er sich in die Torschützenliste ein. Am Montag folgte der fünfte Treffer in den vergangenen drei Partien. "Den Weg, den er jetzt eingeschlagen hat, lässt sein Selbstbewusstsein steigen", sagte Kopitar, der für die Los Angeles Kings spielt. "Er ist ein guter Junge, der die Aufmerksamkeit verdient."

Die Aufmerksamkeit ist für Draisaitl auf dem ersten Blick eher unangenehm. Artig, fast wieder schüchtern, beantwortete er nach seinem Siegtreffer gegen die Tschechen die Fragen der Journalisten. "Es ist immer toll zu treffen, um dem Team damit zu helfen", betonte Draisaitl. Der Sohn des ehemaligen deutschen Nationalspielers Peter Draisaitl ordnet sich der Mannschaft unter.

Halbfinale zum Greifen nahe

Und sein Team ist bislang ebenfalls die Positiv-Überraschung. Nach dem 0:4 und 4:7 im Test gegen Nordamerika waren die Europäer der absolute Außenseiter. Jetzt ist das Halbfinale beim Top-Turnier bereits nach zwei Partien zum Greifen nah. "Es war definitiv nicht einfach, jeder konnte das sehen. Es brauchte Zeit, damit wir die richtige Chemie finden konnten", erklärte Draisaitl.

Auch die anderen deutschen Profis trugen bislang ihren Teil zum guten Abschneiden der Europa-Auswahl bei. Christian Ehrhoff und Dennis Seidenberg halten die Defensive zusammen, Tobias Rieder bereitete bereits einen Treffer vor. Lediglich die Torhüter Thomas Greiss und Philipp Grubauer kamen noch nicht zum Einsatz.

Während Europa in der Gruppe A überrascht, musste die U23-Auswahl Nordamerikas in der Gruppe B einen Rückschlag hinnehmen. Nach dem 4:1 über Finnland verloren die Talente am Montag (Ortszeit) gegen Russland um Superstar Alex Owetschkin mit 3:4.

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