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3:6 gegen Russland bei Eishockey-WM – Hager-Suspendierung kostet Sieg

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Eishockey-WM  

Im Video: Nächste Lehrstunde für DEB-Auswahl

09.05.2017, 07:43 Uhr | PAS, t-online.de

3:6 gegen Russland bei Eishockey-WM – Hager-Suspendierung kostet Sieg. Hier verhindern Goalie Thomas Greiss und Abwehr-Spieler Moritz Müller mit vereinten Kräften ein Tor.  (Quelle: imago)

Hier verhindern Goalie Thomas Greiss und Abwehr-Spieler Moritz Müller mit vereinten Kräften ein Tor. (Quelle: imago)

Das war mehr als ein Klassenunterschied! Gegen WM-Favorit Russland kassierte Deutschland ein saftiges 3:6. Besonders dem Überzahl-Spiel der Russen war die DEB-Auswahl nicht gewachsen.

Die Euphorie nach dem 2:1 über die USA zum WM-Auftakt ist Ernüchterung gewichen. Dem 2:7 gegen Schweden vom Samstag folgt ein 3:6 gegen die "Sbornaja". Das Team von Bundestrainer Marco Sturm bekam von Rekord-Weltmeister Russland eine Lehrstunde erteilt. 

Matchstrafe für Hager entscheidet das Spiel

Nach dem 1. Drittel stand es schon 3:0 für Russland. Vadim Shipachyov (spielt nächstes Jahr für den neuen NHL-Klub Vegas Golden Knights) erzielte bereits nach 64 Sekunden die Führung. Shipachiov erhöhte in der 18. Minute auch auf 2:0, bevor Provorov nur 65 Sekunden später auf 3:0 erhöhte. Beide Tore kassierte Deutschland in Unterzahl. Haie-Stürmer Patrick Hager kassierte eine Fünf-Minuten-plus-Matchstrafe. Ein ganz bitteres Drittel für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft.

Auch das 4:0 durch Gusev erzielten die Russen in Überzahl. Auch das 5:0 durch Kucherov war weltklasse. Der Star von Tampa Bay Lightning lief allein auf Greiss zu und ließ dem deutschen Goalie nicht den Hauch einer Chance.

Letztes Drittel macht Hoffnung

Das Schluss-Drittel gehörte gegen nachlassende Russen den Deutschen. Zunächst machte Brooks Macek vom Meister Red Bull München den Anschlusstreffer (46.) zum 1:5, dann traf Philip Gogulla (Kölner Haie) auch noch zum 2:5 (49.). Kucherov zerstörte mit dem 6:2 (52.) jedoch schnell jede Hoffnung auf eine weitere Aufholjagd. 

Höhepunkt aus deutscher Sicht war das 3:6. Frederik Tiffels (Western Michigan University) vollendete in den Schlussminuten einen tollen Angriff der Deutschen eiskalt. Kink schickte den Stürmer auf die Reise, der spielte zwei Russen aus und blieb vor dem Tor eiskalt. 

Rieder vor dem Turnier-Aus?

Bereits am Mittwoch (20.15 Uhr) geht es für das deutsche Team weiter. Dann empfängt der WM-Gastgeber die Slowakei, die am Sonntag gegen die starken Letten mit 1:3 verloren. In der Form des letzten Drittels hat die deutsche Mannschaft eine echte Siegchance. Allerdings wird dann wohl NHL-Verteidiger Tobi Rieder fehlen. Er zog sich gegen Russland eine Verletzung am Bein zu. Bundestrainer Marco Sturm: "Es schaut nicht gut aus. Er ist im Krankenhaus und wird geröntgt. Der Ausfall würde sehr weh tun. Vielleicht gibt es ja noch ein Wunder."



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