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DEB-Team hält Viertelfinal-Hoffnung am Leben

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Deutschland schlägt Slowakei  

DEB-Team träumt nach irrem Sieg vom Viertelfinale

10.05.2017, 23:34 Uhr | DED, sid

Sport1
DEB-Team voll auf Viertelfinal-Kurs

Gegen die Slowakei holten Ehrhoff & Co. einen wichtigen Sieg.

DEB-Team voll auf Viertelfinal-Kurs


Der Traum vom Viertelfinale lebt! Mit einem Penalty-Tor von Dominik Kahun hat sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der Heim-WM aus dem Stimmungstief gezogen und einen großen Schritt Richtung nächste Runde gemacht.

Ohne den verletzten NHL-Stürmer Tobias Rieder, den gesperrten Doppeltorschützen Patrick Hager und nach wenigen Minuten auch ohne Stammtorwart Thomas Greiss bezwang das Team von Bundestrainer Marco Sturm die Slowakei mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) im Penaltyschießen und kletterte nach dem zweiten Sieg in der Gruppe A auf den vierten Platz.

Goalie wird zum Helden

Die Nürnberger Patrick Reimer und Yasin Ehliz mit einem Doppelschlag in 27 Sekunden (37.) sowie der Münchner Kahun mit seinem entscheidenden Penalty drehten für die DEB-Auswahl ein schon verloren geglaubtes Spiel. Ausgiebig gefeiert wurde zudem der Münchner Torhüter Danny aus den Birken, der im Penaltyschießen alle drei Schüsse der Slowaken hielt.

"Wir haben heute Charakter gezeigt. Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Schade, dass wir das dritte Tore nicht vor der Verlängerung erzielt haben", sagte Matchwinner Kahun bei "Sport1". Für den Erfolg erhielt das DEB-Team zwei Punkte und liegt mit nun fünf Zählern in Gruppe A auf dem vierten Platz. Die Aussichten auf das Viertelfinale sind sehr gut: Es könnten bereits zwei Siege aus den restlichen Vorrundenspielen am Freitag (20.15 Uhr/Sport1) gegen Dänemark, am Samstag gegen Italien und am kommenden Dienstag gegen Lettland zum Einzug in die K.o.-Runde reichen.

Pech beim Rückstand

Als Goalie aus den Birken nach einer Hereingabe von Libor Hudacek den Puck zum 0:2 ins eigene Tor gelenkt hatte (22.), schien die dritte Niederlage in Folge besiegelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte NHL-Star Greiss schon lange das Eis verlassen. Der Schlussmann der New York Islanders, beim 2:1-Traumstart gegen die USA noch der gefeierte Held, war nach dem ersten Gegentreffer durch Tomas Matousek (10.) zur Bande gefahren und hatte sich auswechseln lassen.

Eine kuriose Szene brachte die deutsche Mannschaft vor 17.647 Zuschauern in Rückstand: Greiss wehrte einen Schuss nach vorne ab, Matousek schlug den Puck aus der Luft aufs Eis, von dort sprang er am NHL-Torwart vorbei ins Netz. Greiss setzte sich nach kurzem Zwiegespräch mit Sturm auf die Bank. Der Goalie hatte in den ersten drei Spielen 122 Schüsse auf sein Tor bekommen - so viele wie kein anderer Schlussmann im Turnier.

Nürnberger Doppelschlag

Der Treffer wurde erst nach dem Videobeweis anerkannt. "Der Schläger war hoch, aber anscheinend nicht zu hoch. Deswegen war das ein reguläres Tor", sagte Stürmer Yannic Seidenberg. Der Schock saß tief. Die DEB-Auswahl fand überhaupt nicht ins Spiel. Sturms Konzept war früh über den Haufen geworfen.

Der zweite Durchgang begann mit zehnminütiger Verspätung, weil die Zamboni ein zweites Mal das Eis abziehen musste. Erst nach aus den Birkens Missgeschick drehte das DEB-Team auf. Der Nürnberger Doppelschlag änderte alles.

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