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Nach Eishockey-WM-Aus gegen Kanada: Marco Sturm soll Bundestrainer bleiben

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Nach WM-Aus gegen Kanada  

Sturm soll Bundestrainer bleiben

19.05.2017, 16:55 Uhr | gh, dpa, sid

Nach Eishockey-WM-Aus gegen Kanada: Marco Sturm soll Bundestrainer bleiben. Marco Sturm ist seit Juli 2015 Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)

Marco Sturm ist seit Juli 2015 Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa)

Nach dem Viertelfinal-Aus bei der Heim-WM will der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) den Vertrag mit Bundestrainer Marco Sturm vorzeitig verlängern.

"Es gibt keine Zweifel, dass wir den Vertrag verlängern wollen. Wir werden uns im Sommer oder Herbst rechtzeitig zusammensetzen", kündigte DEB-Präsident Franz Reindl nach der 1:2-Niederlage gegen Kanada. Sturms Vertrag endet nach der nächsten Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark.

"Er ist ein Top-Bundestrainer"

"Er ist einfach ein Top-Bundestrainer, der seine Spuren hinterlässt und überall gut ankommt, vor allem bei den Spielern. Die Fakten sprechen eine klare Sprache", sagte Reindl, "aber nicht nur die Fakten, sondern auch das Drumherum zählt. Er hat ein Händchen dafür, die richtigen Leute auf die richtigen Positionen zu setzen."

Sturm hatte unter anderem den früheren Mannheimer Meistertrainer Geoff Ward zu seinem Assistenten gemacht und das Umfeld der Nationalmannschaft professionalisiert. "Dass die Spieler eine professionelle Umgebung haben, ist auch Marcos Handschrift", lobte Reindl. "Es passt sportlich, er hat super Trainer ausgewählt. Wie die Spieler vorbereitet werden, ist schon höchst professionell. Er hat alles auf ein Topniveau gehoben."

"Kometenhafte Entwicklung"

In den vergangenen beiden Jahren führte der erst 38 Jahre alte deutsche NHL-Rekordspieler die deutsche Auswahl als Außenseiter jeweils in die Runde der besten Acht. "Die Entwicklung ist kometenhaft. Das ist sensationell", sagte Reindl.

Sturm lebt mit seiner Familie weiter in Florida und strebt für die Zukunft auch ein Engagement in Nordamerika an, hat aber eine Verlängerung beim DEB nicht ausgeschlossen. "Ich bin für alles offen", sagte der ehemalige Nationalstürmer. 

"Ich habe immer gesagt, dass mir das unheimlich viel Spaß macht. Es wird nicht langweilig. Auch nicht für mich." Im kommenden Jahr steht für das deutsche Nationalteam auch die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang an.

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