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Ski alpin live: Abfahrt Herren aus Gröden im Live-Ticker

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Live-Ticker: Ski alpin 2013/2014  

Abfahrt Herren Gröden

20.12.2013, 17:58 Uhr

Aktuelles Ergebnis:

1. Erik Guay (CAN)

2. Kjetil Jansrud (NOR)

3. Johan Clarey (FRA)

4. Aksel Lund Svindal (NOR)

5. Bode Miller (USA)

Gesamtergebnisse, Weltcupstände und Athletenprofile finden Sie hier.

14:34 Ab nach Alta Badia
Für die Rennläufer heißt es nun: Abschied nehmen von der Saslong. Morgen früh um 9:30 Uhr steht im nahe gelegenen Alta Badia noch ein Riesenslalom an, bevor es in die kurze Weihnachtspause geht. Nicht alle Läufer, die wir heute gesehen haben, werden dabei sein - die reinen Speedspezialisten werden schon heute nach Hause reisen. Wir dagegen bleiben noch und berichten morgen wie gewohnt von der letzten Entscheidung vor den Feiertagen. Das war es aus Gröden, einen schönen Nachmittag noch!

14:30 Österreeich enttäuscht
Fast schon eine Sensation ist das ergebnis der Skination Nummer eins. Auch wenn es sich im Training schon andeutete, muss man sich dennoch die Augen reiben beim Blick auf die Ergebnislisten: Kein einziger Österreicher ist unter den Top Ten! Zwar hat das Team Austria gleich sechs Läufer zwischen Platz elf und 20, doch das ist absolut nicht das, was man sich vorstellt.

14:27 Starke Kanadier, zufriedene Italiener
Nicht nur Erik Guay hat heute gezeigt, dass Kanada wieder ganz vorne mitmischt. Auch Manuel Osborne-Paradis (7.) und Jan Hudec (9.) landen in den Top Ten. Kanada stellt damit das stärkste Team! Auf gute Platzierungen hatten auch die Italiener bei ihrem Heimklassiker gehofft. Für ganz vorne reichte es nicht. Doch Werner Heel als Achter und Peter Fill, der trotz seines Sturzes gestern heute unter Schmerzen auf Platz zehn fuhr, sorgen für ein gutes Ergebnis.

14:23 Svindal nur mit Blech
Der strahlende Weltcupführende köne sich nur selbst schlagen, wurde vor dem Rennen behauptet. Stimmt nicht ganz! Denn Aksel Svindal lieferte im Grunde wieder eine Topleistung ab, wurde aber im oberen Teil Opfer der Verhältnisse. Im Gegensatz zu Erik Guay konnte er den Rückstand aber trotz guter Fahrt im unteren Abschnitt nicht mehr egalisieren. Bei gleichen Verhältnissen für alle wäre der Norweger auch heute aufs Podest gefahren.

14:21 Clarey schubst Svindal vom Podest
In Lake Louise war Johan Clarey Fünfter, danach kam nicht mehr viel - bis heute. Der Franzose verhaute die Einfahrt in die Ciaslat, die heute die absolute Schlüsselstelle war, völlig. Doch wo andere das Rennen aus der Hand gaben nahm er allen Mut zusammen und blieb voll auf Zug. Und das zahlte sich aus! Clarey sichert sich Platz drei beim Klassiker und verwehrt damit Aksel Svindal den Platz auf dem Stockerl. Damit war nicht unbedingt zu rechnen.

14:19 Kronprinz schlägt den Chef
Dass Kjetil Jansrud ein Sieganwärter war, war klar. Dass er aber tatsächlich nicht nur Zweiter wird, sondern auch noch Teamkollege Aksel Svindal in den Schatten stellt, ist für den Norweger eine große Genugtuung.

14:17 Guay gewinnt das Spektakel
Es war ein grandioser, ein verrückter Showdown, den die Besten der Welt heute auf der Saslong geboten haben. Keiner kam ohne Fehler durch, weil alle alles riskieren mussten. Dass am Ende Erik Guay ganz oben steht, ist nach dessen Sieg im Donnerstags-Trainig keine Überraschung. Sehr wohl aber die Art und Weise! Denn der Kanadier musste in einer Phase starten, in der die Schneeverhältnisse im oberen Bereich ganz schlecht waren. Guay musste mit einer Hypothek von neun Zehnteln Rückstand in die Ciaslat einbiegen. Dort aber gewann er das Rennen! Mit der besten Linie rauschte er Richtung Ziel und wurde tatsächlich belohnt. So etwas sieht man nicht alle Tage!

14:10 Brandner, Sander, Strodl (GER)
Es ist Chronistenpflicht, die zweite Reihe des deutschen Teams mit Klaus Brandner, Andreas Sander und Andreas Strodl zu erwähnen. Keiner der drei kann positiv überraschen, das ist ein Klassenunterschied. Damit machen wir auf den ersten großen Klassiker des Winters den sprichwörtlichen Deckel drauf.

14:01 Stephan Keppler (GER)
Er ist zwar fast schon aussortiert, weil Deutschland zu wenig Startplätze zur Verfügung hat, doch heute darf Stephan Keppler starten. Hier in Gröden ging sein Stern einst auf, hier holte er 2010 einen sensationellen zweiten Platz im Super G. Die Form vergangener Tage hat Keppler aber längst nicht mehr. Auch in seinem vierten Saisonrennen wird er keine Weltcuppunkte holen.

13:57 Silvan Zurbriggen (SUI)
Der "alte" Mann kann es noch. Silvan Zurbriggen ist mittlerweile ein Urgestein des alpinen Skisports, wenn er auch nicht mehr bei den Besten mitspielt. Für Weltcuppunkte reicht es aber immer noch. Momentan liegt der Schweizer auf Platz 23, es könnte sein bestes Ergebnis des Winters werden.

13:54 Valentin Giraud Moine (FRA)
Es geht auch mit Startnummer 45 noch etwas! Der Franzose Valentin Giraud Moine gleitet stark, ist bei den Besten dabei. Zu erwarten, dass er die Ciaslat fehlerfrei übersteht, wäre sicherlich vermessen. Doch nach Platz 26 im gestrigen Super G beweist der 21-Jährige heute mit Rang 21, dass Gröden ihm liegt.

13:52 Markus Dürager (AUT)
In Beaver Creek machte Markus Dürager mit einem guten 24. Platz auf sich aufmerksam. Heute war das Ziel, wieder Weltcuppunkte zu sammeln. Das gelingt nicht, Dürager landet nur auf Platz 32.

13:44 Erik Fisher (USA)
Es riecht ein wenig nach Überraschung! Erik Fisher startet furios, ist oben schneller als alle Favoriten. Im technischen Teil fehlt dann aber etwas die Kraft, sodass es noch einige Plätze zurück geht. Doch Platz 13 ist ein Riesenergebnis für Fisher!

13:43 Carlo Janka (SUI)
Janka weiß, wie es sich anfühlt, ganz oben zu stehen. Doch das ist lange her. Die Gegenwart sieht weiterhin eher mau aus. Mit dem 20. Rang dürfte der Schweizer fast schon zufrieden sein.

13:42 Johannes Kröll (AUT)
Der junge Österreicher macht auf sich aufmerksam: Kröll liefert ein beherztes Rennen, liegt bis in den Schlussabschnitt auf einem guten Platz. Unten verliert er allerdings noch und wird durchgereicht.

13:39 Tobias Stechert (GER)
Auf ihm ruhten noch die größten Hoffnungen des deutschen Teams: Tobias Stechert kam hier im Training gut zurecht, landete am Donnerstag auf Platz sieben. Ein ähnliches Ergebnis im Rennen wäre ein Traum - der leider nicht in Erfüllung geht. Stechert muss genauso um die Linie kämpfen wie Ferstl, hält den Rückstand aber immerhin unter drei Sekunden. Das könnte für eine Top-30-Platzierung reichen.

13:36 Josef Ferstl (GER)
Die besten 30 sind durch - nun kommen die Deutschen. Klingt bitter, ist aber derzeit die Realität in den Speedbewerben. Den Anfang macht Josef Ferstl, der im oberen Teil ganz gut unterwegs ist. Ab der Ciaslat, wo es technisch schwierig wird, hat er allerdings keine Chance mehr. Fast vier Sekunden Rückstand im Ziel bedürfen keines weiteren Kommentars.

13:33 Manuel Osborne-Paradis (CAN)
Der Kanadier will es wissen, und wie! Der Sieger von 2009 springt an der großen Mauer extrem hoch und weit, ist ganz vorne dabei. Doch Rennen und Training sind zwei Paar Schuhe, das zeigt sich in der Ciaslat. Denn Osborne-Paradis findet heute nicht die Traumlinie des Trainings, er spielt nicht mit dem Gelände - das Gelände spielt mit ihm! Bei der nächsten Zwischenzeit ist der Vorsprung weg. Und wer hier verliert, verliert bis ins Ziel. Nur Platz sieben für den Kanadier, für den heute mehr drin gewesen wäre.

13:30 Travis Ganong (USA)
Der US-Boy liefert ein für seine Verhältnisse ansprechendes Rennen. Die Linie ist gut, doch der Speed fehlt. Nun aber könnte die Bestzeit wackeln. Denn oben steht Teamkamerad Manuel Osborne-Paradis. Und der fuhr im Training in der Ciaslat Bestzeit!

13:29 Didier Defago (SUI)
Der nächste Schweizer hat mit dem Rennausgang nichts zu tun. Didier Defago kann auf der Saslong nicht mit den besten mithalten, verliert kontinuierlich. Nicht, weil er große Fehler macht. Es kommen einfach viele Kleinigkeiten zusammen, die sich summieren.

13:27 Patrick Küng (SUI)
Sensationelle Fahrt von Patrick Küng im oberen Teil! Der Schweizer pulverisiert sämtliche bisherigen Zwischenzeiten, kommt mit über einer halben Sekunde Vorsprung zur Einfahrt der Ciaslat. Auch die erwischt er gut - dafür aber wird er von den folgenden Wellen nach hinten gedrückt, verliert die Linie und muss sie mit einem weiten Bogen wiederfinden. An dieser Stelle ist der Vorsprung weg, im Ziel ist es Rang sechs. Sie beißen sich in der Ciaslat alle an Erik Guay die Zähne aus!

13:24 Marco Sullivan (USA)
Der US-Amerikaner feiert heute sein bestes Ergebnsi der Saison. Zufrieden sein kann er damit jedoch nicht. Bei Sullivan stimmen die Radien nicht, er fährt einige Male einen weiten Bauch. Im Ziel ist es nur Rang 13.

13:22 Joachim Puchner (AUT)
Auch Puchner verschenkt es an der Einfahrt zur Ciaslat! Der Mann war schon weg, schwer verletzt am Knie, die Ärzte glaubten nicht an ein Comeback. Doch Puchner ist wieder da, zeigt oben eine klasse Vorstellung und führt - Doch nur bis zur Ciaslat! Genau wie Baumann verhaut er die Einfahrt, steht einen halben Schwung lang quer und bremst sich selbst aus. Damit wird auch er durchgereicht.

13:20 Romed Baumann (AUT)
Schade, da war viel mehr drin! Romed Baumann ist der Erste seit Ewigkeiten, der oben eine Bestzeit rausfahren kann. Kaum, dass der Himmel aufreißt, wird es schneller. Baumann merkt das, will die Chance am Schopfe packen - und überdreht! An der Stelle, an der Poisson abgeflogen ist, kommt auch er viel zu spitz hin, muss fast den Hang hinauf fahren und verliert die ganze Geschwindigkeit. Im Ziel ärgert er sich wahnsinnig. Und nun haben die Österreicher nur noch Einen oben...

13:18 Silvano Varettoni (ITA)
Die Topfavoriten sind im Ziel, das Podest scheint zu stehen: Erik Guay führt vor Kjetil Jansrud und Johan Clarey. Doch die letzten Jahre haben gezeigt, dass in Gröden immer wieder Starter mit hohen Nummern weit nach vorne fahren können. Die Bedingungen können sich blitzschnell ändern! Silvano Varettoni aber gehört nicht zu denen, die noch was reißen können. Der Italiener landet unter ferner liefen.

13:15 Beat Feuz (SUI)
Nach dem Wahnsinnslauf von Erik Guay wirkt das Rennen von Beat Feuz wie aus einem anderen Wettkampf. Der Schweizer fährt gar nicht schlecht, hat aber längst nicht den Zug des Kanadiers. Was das hier in Gröden ausmacht, sieht man im Ziel: 2,51 Sekunden verliert Feuz auf den Führenden. Das sind Welten im Skisport!

13:13 Erik Guay (CAN)
Dieser Kanadier ist heute kaum zu schlagen! Gröden ist das Terrain des Erik Guay! Aber wo kommt der her!? Wahnsinn! Guay bekommt im oberen Teil ebenso Rückstand aufgebrummt, satte neun Zehntel. Normalerweise denkt man, das sei nicht aufzuholen. Aber Pustekuchen! Guay hat wie schon im Training die beste Linie in der Ciaslat, nimmt das absolute Risiko und muss ein ums andere Mal kämpfen, um nicht abgeworfen zu werden. Doch es geht gut, und das mit noch höherem Speed als Svindal. Unten lässt er es einfach laufen, sticht ganz gerade in den Zielschuss rein - und dann leuchtet es grün! Guay führt und ist ganz nah dran am Sieg!

13:10 Adrien Théaux (FRA)
Auch der Franzose verliert in jedem Abschnitt einige Zehntel. Bei ihm ist das allerdings zumindest teilweise erklärbar, denn Théaux verliert im eigentlich "leichten" oberen Teil kurz die Konzentration und baut einen riesigen Bock ein, der viel, viel Zet kostet. Allerdings scheint auch er nicht richtig voran zu kommen, die Verhältnisse scheinen tatsächlich gewechselt zu haben. Und gerade jetzt muss Erik Guay ran...

13:07 Christof Innerhofer (ITA)
Was ist da passiert? Waren es wirklich nur die schlechteren Bedingungen im oberen Teil? Christof Innerhofers erster Abschitt wird nicht von den Kameras eingefangen. Zu sehen ist nur, dass er mit einem Rückstand von fast zwei Sekunden gemessen wird, der sich bis ins Ziel noch deutlich summiert. Entweder hat er verwachst, einen Fehler eingebaut oder die Schneebedingungen sind wirklich klar schlechter als zu Beginn.

13:05 Aksel Lund Svindal (NOR)
Es liegt an den Verhältnissen! Svindal verliert oben ebenfalls, liegt über eine halbe Sekunde zurück. Er merkt das und will auf die Ciaslat zu angreifen. Und wie er das macht! In der ersten Welle verschlägt es ihm den Ski, er kann gerade so einen Sturz vermeiden. Egal, weiter geht die wilde Fahrt. Svindal ist sofort wieder in Position, nimmt die Ciaslat überragend, ist ausgangs der Wiese satte drei Stundenkilometer schneller als alle anderen. Doch der Rückstand oben war zu groß, es reicht nicht mehr für die Führung. Rang drei ist es im Ziel. Es sieht nach zwei Norwegern auf dem Podest aus!

13:01 Klaus Kröll (AUT)
Im oberen Teil scheinen sich die Bedingungen geändert zu haben. Momentan sind dort, wo man gleiten und Speed aufnehmen muss, alle weit zurück. Im Gegensatz zu Miller kann Klaus Kröll diesen Rückstand aber nicht wettmachen, im Gegenteil: Er verkrampft, sein Lauf ist ein einziger Kampf. Kröll hat keine Chance. Doch ob es wirklich an der Piste liegt, wird man jetzt sehen. Denn nun kommt Aksel Lund Svindal.

12:59 Hannes Reichelt (AUT)
Von Hannes Reichelt ist heute nicht viel zu erwarten. Der Östereicher leidet unter einem verschobenen Wirbel, kann nur unter extremen Schmerzen fahren. Und das auf dieser unglaublich schweren Piste! Reichelt kann morgens kaum allein aufstehen, fährt dann aber die Saslong runter - und das ob der Umstände mit Rang elf nicht einmal schlecht. Für die Gesundheit ist das sicher nicht das Beste, sportlich gebührt ihm dafür Respekt.

12:57 Bode Miller (USA)
Wo kommt dieser Rückstand her? Miller macht bis zur Ciaslat keinen Fehler, man sieht nicht den kleinsten Wackler. Auch die Linie passt. Doch er verliert und verliert, 83 Hundertstel sind es bei der Einfahrt zur Wiese. Dann aber gibt es Bode at his best! So eng wie kein anderer Fahrer sticht er in das entscheidende erste Tor der Ciaslat rein, drückt die berüchtigte Welle einfach weg und spielt in der Folge mit den Buckeln. Das war sensationell! Und es drückt sich in der Zeit aus: Zwar reicht es nicht mehr ganz, doch Miller holt über eine halbe Sekunde auf und holt sich noch Platz drei.

12:52 Das Netz wird gerichtet
Nach Poissons Sturz ist das Rennen kurz unterbrochen, das Netz muss aufgerichtet werden. Nun heißt es: Luft anhalten und hoffen, dass es gut geht. Bode Miller isteht am Start.

12:51 David Poisson (FRA)
Der Franzose hat keine guten Erinnerungen an Gröden. Er legte an der großen Mauer den vielleicht spektakulärsten Sturz der letzten zehn Jahre hin, als er ausgehoben wurde und per Salto auf die Piste knallte. Passiert ist ihm nichts, doch seitdem fährt die Angst mit. Und die ist kein guter Ratgeber, wie man heute sieht: Poisson kommt zu direkt an einen Linksschwung, muss dann gewaltig nachdrücken, um das nächste Tor zu erwischen. Das kann nicht gehen! Die Welle am folgenden Rechtsschwung wirft ihn ab und wieder einmal landet er in Gröden im Fangnetz. Doch auch heute signalisiert er: Nichts passiert.

12:48 Georg Streitberger (AUT)
Der nächste Österreicher, der durchgereicht wird, heißt Georg Streitberger. Auch er kommt auf der Saslong nicht wirklich zurecht und landet weit weg von den ersten Plätzen.

12:46 Max Franz (AUT)
Was sich in den Trainings angedeutet hat, scheint heute einzutreten: die Österreicher haben bisher nichts mit den Topplatzierungen zu tun. Max Franz ist eigentlich einer, der immer auf Angriff fährt, der auch bei solchen schweren Pisten in der Lage ist, einen rauszuhauen. Heute aber nicht - Franz sortiert sich nur auf Rang sechs ein.

12:44 Johan Clarey (FRA)
Die Einfahrt in die Ciaslat ist heute das ganz große Kriterium! Den schon erwähnten Sprung auf die erste Welle muss man ganz genau erwischen. Denn sprungt man auch nur einen Meter zu kurz, landet man direkt auf dem Buckel, gerät in Rücklage und muss dann sämtliche Buckel und Wellen ohne Rhythmus wegkämpfen. Genau das passiert auch Johan Clarey, der dennoch als Einziger beinahe an Jansrud rankommt.

12:41 Kjetil Jansrud (NOR)
Der erste der ganz großen Favoriten wird seiner Rolle gerecht! Kjetil Jansrud ist ein Bulle von einem Mann. Auf dieser Strecke braucht es viel, viel Kraft - und die setzt er ein! Bei allen Zwischenzeiten ist der Norweger vorn, bei allen baut er seinen Vorsprung aus. Klasse Fahrt von ihm! Doch ist das auch die Siegfahrt? In den unteren Abschnitt baut er zwei kleine Wackler ein, das geht in diesem Bereich noch ein wenig schneller. Die Frage ist nur: auch heute? Jansrud setzt jedenfalls erstmal ein Ausrufezeichen.

12:38 Peter Fill (ITA)
Da stockt Einem der Atem! Peter Fill lieferte gestern schon ein super Rennen, knallt dann aber mit über 100 Sachen ins allerletzte Tor. Sein ganzer Körper ist grün und blau, doch er tritt auch heute wieder an. Und wie! An der großen Mauer steht er hoch in der Luft, wedelt wild mit Ski und Armen. Doch er kommt heute heil runter - und das nur knapp hinter Heel.

12:37 Werner Heel (ITA)
Es ist bisher ein grandioses Rennen! Werner Heel ist im oberen Teil über eine halbe Sekunde zurück, aber dann kommt der Heimvorteil zur Geltung: In der Ciaslat findet Heel die klar beste Linie, hat die schnellste Endgeschwindigkeit bislang und macht den kompletten Rückstand wieder wett. Und dann wird es laut, denn Heel dreht es auf dem Zielstrich wirklich noch um! Ein Südtiroler führt in Gröden!

12:35 Jan Hudec (CAN)
Sorgt der Kanadier für eine Überraschung? Gestern war Hudec nach Dominator Svindal der Beste des Feldes und knallt auch heute im oberen Teil mächtig einen raus. In der Ciaslat ist er fast schon zu schnell, wird weit abgetragen - hat aber noch die Luft, ein lautes "Oh Shit" in die Wiese zu brüllen. Doch er lässt sich nicht beirren, ist sofort wieder in Position und holt unten noch was raus. Klare Führung für Hudec!

12:29 Brice Roger (FRA)
Harter Abflug des Franzosen! Auch ihm wird die Ciaslat-Wiese zum Verhängnis! Brice Roger nimmt einen Linksschwung ganz eng, kann die Welle nicht mehr wegdrücken und fliegt mit gut 90 km/h ab - geradewegs ins Fangnetz. Doch er hat Glück, denn er landet mit dem Rücken zuerst im Netz und steht sofort wieder auf.

12:26 Steven Nyman (USA)
Letztes Jahr hat Steven Nyman hier gewonnen, dieses Jahr wird er froh sein, dass ihm nichts passiert ist! Die Wellen der Ciaslat-Wiese sind heute sehr schwer zu fahren, die Fahrer landen mit einem Sprung genau auf einer solchen. An dieser Stelle drückt es Nyman nach hinten weg, der US-Boy sitzt mit Gesäß und Händen im Schnee. Doch bevor er komplett abfliegt, kann er sich gerade noch wieder aufrichten. Raus ist er dennoch.

12:24 Matthias Mayer (AUT)
Mayer verdrängt seinen Teamkollegen, aber hauchzart! Alle Läufer haben heute auf einer sehr harten Piste mit extrem hohen und weiten Sprüngen zu kämpfen. So hoch wie Mayer stand aber noch keiner in der Luft. Bis in den unteren Teil lässt es Mayer wunderbar laufen, dann aber baut er einige Wackler ein und verliert noch viel Zeit.

12:22 Florian Scheiber (AUT)
Es ist wie vermutet: Florian Scheiber geht deutlich in Führung. Er sticht viel mutiger in die Kamelbuckel, muss zwar ebenfalls nachdrücken, aber hat die Richtung. Im Ziel ist Scheiber über eine Sekunde schneller.

12:21 Rok Perko (SLO)
Zweiter Läufer, zweiter Slowene, zweite extrem unruhige Fahrt: Rok Perko wird ein ums andere Mal von der Saslong durchgeschüttelt verliert dann in der Anfahrt auf die berühmten Kamelbuckel die Linie und muss sich mit aller Kraft ins nächste Tor retten. Seine Zeit ist deutlich besser als Sporns, doch auch die dürfte sofort unterboten werden.

12:19 Andrej Sporn (SLO)
Und dann geht das Spektakel also los. Der Slowene Andrej Sporn eröffnet das Rennen bei sehr guten äußeren Bedingungen. Was seine Zeit wert ist, wird man gleich sehen. Die Fahrt war allerdings sicherlich nicht die Beste.

12:18 Deutsche Wundertüte
Erst recht keine Chance haben die deutschen Fahrer, wenn man die Weltcupstände betrachtet. Doch Achtung! Tobias Stechert erreichte im Donnerstags-Training einen starken siebten Rang. Und der fast schon aussortierte Stephan Keppler fühlt sich in Gröden richtig wohl!

12:16 Was machen die Österreicher?
Zum anderen: Was machen die Österreicher? In beiden Abfahrtstrainings fuhren sie weit hinterher. Nimmt man diese zum Maßstab, dürften sie mit dem Rennausgang nichts zu tun haben.

12:15 Heimspiel der Italiener
Zwei große Fragen stellen sich außerdem. Zum einen: Was machen die Italiener bei ihrem Heimklassiker? Peter Fill und Werner Heel sind beide in Form, deuteten gestern schon an, dass sie was reißen könnten...

12:14 Weitere Favoriten
Nicht nur Aksel Lund Svindal, sondern auch sein Teamkollege Kjetil Jansrud steht heute ganz oben auf der Liste der Sieganwärter. Zu beachten ist auch der Kanadier Manuel Osborne-Paradis.

12:10 Guay kommt sehr gut zurecht
Ein so deutlicher Rennausgang wie gestern ist heute allerdings eher nicht zu erwarten. Denn im Training deuteten einige Fahrer an, dass sie ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. Allen voran ein Kanadier: Erik Guay war schon im ersten Training, das noch Svindal gewonnen hatte, gut dabei. Am Donnerstag dann war er der Schnellste.

12:05 Svindal das Maß der Dinge
Der Sieger von gestern ist auch heute absoluter Topfavorit: Aksel Lund Svindal gewann am Freitag in überragender Manier den Super G. Es war bereits sein dritter Triumph im Grödnertal - das hat vor ihm noch keiner geschafft. Man muss kaum noch erwähnen, dass der Norweger auch in der heutigen Abfahrt als der Mann gilt, den man schlagen muss.

11:56 Willkommen auf der Saslong!
Der Weltcup-Winter nimmt kurz vor Weihnachten richtig Fahrt auf! Die alpinen Herren sind zu Gast in Südtirol - der erste große Abfahrtsklassiker steht an!

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