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Formel 1: Tragischste Verluste - Gilles Villeneuve

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Formel 1 - Die tragischsten Verluste der Formel-1-Geschichte  

8. Mai 1982: Gilles Villeneuve

30.05.2010, 19:00 Uhr | t-online.de, t-online.de

Formel 1: Tragischste Verluste - Gilles Villeneuve. Gilles Villeneuve (Foto: imago; Montage: t-online)

Gilles Villeneuve (Foto: imago; Montage: t-online) (Quelle: imago)

Gilles Villeneuves Tod im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Belgien in Zolder stellt am 8. Mai 1982 den traurigen Höhepunkt unheilvoller Wochen für den Franko-Kanadier und die Scuderia Ferrari dar.

Zum Grand Prix der USA in Long Beach Anfang April steht Villeneuves Ehe mit Frau Joann vor dem Aus. Drei Wochen später missachtet Teamkollege Didier Pironi die Boxenorder und Villeneuves führende Rennposition und klaut dem Teamgefährten im letzten Augenblick des Großen Preises von San Marino dessen Sieg in Imola. Im Ziel trennen beide Fahrer lediglich 37 Hundertstelsekunden. Villeneuve ist ebenso enttäuscht wie wütend und beschließt, mit Pironi kein Wort mehr zu wechseln. Es herrsche Krieg.

Unheilvolles Zusammentreffen mit Mass' March

Um den in Zolder zwei Wochen darauf zu gewinnen, dreht Villeneuve im Qualifying zum sechsten WM-Rennen der Saison so auf wie es die Formel-1-Welt von ihm gewohnt ist. Es geht um die Pole Position. Unter dem grauen Himmel über Ost-Belgien braut sich acht Minuten vor dem Ende der Session um 13.52 Uhr das Unheil zusammen: Villeneuves Ferrari trifft auf den March des Deutschen Jochen Mass. Villeneuve rast mit dem rechten Vorderreifen seines Renners über den linken Hinterreifen des Wagens des Kontrahenten. Der Ferrari hebt ab. Villeneuve wird aus dem Fahrzeug geschleudert, von dem nach mehreren Überschlägen nur noch ein Haufen Schrott übrigbleibt. Auf einer Länge von 200 Metern verteilen sich die Wrackteile des roten Renners. Nur das rechte Hinterrad löst sich nicht vom Chassis.

Die Formel-1-Welt steht augenblicklich unter Schock

Villeneuve erleidet schwere Genick- und Hirnverletzungen, kommt ins St.-Raphael-Universitätsklinikum in Louvain. Dort stirbt der ebenso beliebte wie herausragende Fahrer, der in seinem 68. Grand Prix auf Position acht gestanden hätte, um 21.12 Uhr. Die Formel-1-Welt ist geschockt. Ferrari tritt zum Rennen nicht an, das der Nordire John Watson gewinnt. Der McLaren-Pilot landet am Jahresende punktgleich mit Ferrari-Mann Pironi auf WM-Platz zwei hinter Keke Rosberg. Villeneuves Sohn Jacques wird in seiner Formel-1-Debütsaison 1996 gleich Zweiter und schafft im Jahr darauf, was seinem Vater trotz allen Talents und Muts verwehrt geblieben ist: den Weltmeister-Titel.

GP

Fahrer

GP von San Marino 1994

Ayrton Senna

GP in Monza 1970

Jochen Rindt

GP in Monza 1961

Wolfgang Graf Berghe von Trips

GP in Zandvoort 1970

Piers Courage

GP in Zandvoort 1973

Roger Williamson

GP von Südafrika 1977

Tom Pryce

GP in Monza 1978

Ronnie Peterson

GP von San Marino 1994

Roland Ratzenberger

GP in Montreal 1982

Riccardo Paletti

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