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Nationalteam ohne Löw zur Formel 1 nach Monaco

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Nationalspieler von Monaco-Trip beeindruckt

27.05.2012, 13:17 Uhr | dpa

Nationalteam ohne Löw zur Formel 1 nach Monaco. Manuel Neuer, Per Mertesacker, Philipp Lahm und Tim Wiese (v.

Manuel Neuer, Per Mertesacker, Philipp Lahm und Tim Wiese (v. (Quelle: dpa)

Monte Carlo (dpa) - Ablenkung in der Boxengasse: Am Tag nach der heftigen 3:5-Abfuhr in der Schweiz brachten sich die deutschen Fußball-Nationalspieler beim Formel-1-Königsrennen in Monaco auf andere Gedanken.

Auch die beim vorletzten EM-Testspiel in Basel noch fehlenden acht Bayern-Profis ließen sich das besondere Erlebnis beim Klassiker im Fürstentum nicht entgehen.

"Monaco ist etwas ganz Spezielles", erklärte Kapitän Philipp Lahm am Rande der Piste: "Es ist schon überwältigend." Das Rennen sei "sehr speziell. Es hat eine lange Tradition", ergänzte Bastian Schweinsteiger: "Für uns alle ist es toll, hier zu sein."

Bundestrainer Joachim Löw hatte auf den Helikopter-Ausflug vom nahegelegenen DFB-Quartier in Tourrettes an die Côte d'Azur verzichtet. 25 der 27 Spieler hatten dagegen in Begleitung von Teammanager Oliver Bierhoff die Einladung des DFB-Generalsponsors Mercedes-Benz wahrgenommen. "Das ist ein schönes Gemeinschaftsgefühl. Gerade die jungen Spieler haben sich sehr darauf gefreut. Wir haben jetzt 14 Tage hart gearbeitet, leider mit so einem schlechten Ergebnis gestern. Auch deshalb ist so ein Erlebnis hier ein guter Cut", sagte Bierhoff der Nachrichtenagentur dpa.

Die Nationalspieler kamen in mehreren Gruppen mit Motorjachten im Hafen an. Dann ging es auf die Dachterasse des Mercedes-Motorhomes im Fahrerlager an der Hafenkante. Die Kapitäne Lahm und Schweinsteiger plauderten länger mit Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, dem sie ein Trikot und einen signierten Wimpel des Teams überreichten.

Knapp zwei Stunden vor dem Rennstart gab es ein gemeinsames Foto mit den Mercedes-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg. Danach ging es für die Fußballstars in die Boxengasse und zur Startaufstellung. Mit anderes VIP-Gästen sollten Schweinsteiger & Co. schließlich vor der Rückkehr in ihr Quartier das Rennen auf einer Jacht verfolgen. "Das hier ist nochmal eine andere Nummer. Man sieht schon, dass es etwas anderes ist als ein normaler Grand Prix. Alles ist so eng", sagte Nationalspieler Per Mertesacker.

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