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Nur Pannen: Desaströses Wochenende für Schumacher

11.06.2012, 00:10 Uhr | dpa

Nur Pannen: Desaströses Wochenende für Schumacher. Für Michael Schumacher war das Kanada-Wochenende ein Alptraum.

Für Michael Schumacher war das Kanada-Wochenende ein Alptraum. (Quelle: dpa)

Montréal (dpa) - Der Traum vom ersten Sieg seit seiner Rückkehr in die Formel 1 endete für Michael Schumacher in einer weiteren bitteren Enttäuschung. Nach 46 Runden musste der siebenmalige Gewinner des Großen Preises von Kanada in Montréal seinen Mercedes in der Box abstellen.

Wieder durch einen Defekt gestoppt. Der Rekordweltmeister schied zum fünften Mal in dieser Saison aus - bei bislang sieben Rennen. Diesmal klemmte der Heckflügel am Silberpfeil. Der verstellbare Teil ließ sich nicht mehr schließen. "Dass das ärgerlich ist, ist klar. Aber das ist es für jeden im Team", sagte der 43-Jährige. "Deswegen hat mein Team trotzdem mein vollstes Vertrauen. Die Jungs probieren ihr Bestes, sind genauso enttäuscht, wie ich das jetzt bin." Jede wisse im Team, "dass wir die Zuverlässigkeit verbessern müssen", meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Spürbar groß waren die Hoffnungen auf den ersten Sieg seit Oktober 2006 in China, bevor die ersten Runden auf dem Circuit Gilles Villeneuve gedreht wurden. So nah an einem guten Ergebnis sei er noch nie dran, hatte der 43-Jährige im Vorfeld optimistisch bekundet. Und Teamchef Ross Brawn hatte nach der frustvollen Panne zuletzt in Monaco ja beteuert: "In Kanada müssen wir dafür sorgen, dass es bei ihm keine Probleme mehr gibt."

Doch die Misere fing am Samstag in der Qualifikation an. Schumacher wurde nach einer Strategie-Änderung zu spät noch einmal auf die Strecke geschickt. Für die richtig schnelle Runde reichte es nicht mehr. Schumacher kommentierte das professionell loyal. Die Miene des 91-maligen Grand-Prix-Gewinners sprach aber Bände.

Wer glaubt, nach der bereits unheimlich-seltsamen Pannenserie könnte es nicht schlimmer kommen, der irrte. Ein Mechaniker schlug am Sonntag mit aller Kraft und verzweifelt auf den Heckflügel. Mit vereinten Kräften versuchte die Mannschaft die verstellbare Lamelle des sogenannten Drag-Reduction-Systems nach unten zu drücken. Vergeblich. Der Wagen wurde rückwärts in die Box geschoben.

Ist die Klappe offen, verringert sich der Luftwiderstand, der Wagen ist schneller. Erlaubt ist der Einsatz aber nicht auf der gesamten Strecke. Dem Wagen fehlt in Kurven zudem die Bodenhaftung. Schumachers Rennen war damit beendet. Zu diesem Zeitpunkt lag er ohnehin nur im hinteren Mittelfeld. Der erfolgreichste Fahrer in der Formel-1-Geschichte hat in der WM-Wertung damit weiterhin zwei mickrige Pünktchen. Sein Dreijahresvertrag läuft nach dieser Saison aus. Ob er verlängert, ist noch offen.

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