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Glock fällt Start nach Unfall von Testfahrerin schwer

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Sorge um verunglückte Testfahrerin bedrückt Formel 1

05.07.2012, 20:38 Uhr | dpa

Glock fällt Start nach Unfall von Testfahrerin schwer. An Timo Glock nicht spurlos vorbeigegangen.

An Timo Glock nicht spurlos vorbeigegangen. (Quelle: dpa)

Silverstone (dpa) - Die Sorge um die verunglückte Testfahrerin Maria de Villota bedrückt die Formel 1 vor dem Rennen in Silverstone. Marussia-Teamkollege Timo Glock fällt der Start am Sonntag nicht leicht.

"Das ist kein normaler Grand Prix für alle im Team. In Gedanken sind wir immer bei Maria", sagte Glock. Die Spanierin de Villota war zwei Tage zuvor bei Übungsfahrten gegen die Laderampe eines Lasters geprallt und hatte dabei das rechte Auge verloren. "Das ist natürlich ein Schock. Aber wir müssen uns aufs Wochenende und unseren Job konzentrieren", meinte Glock.

Die Ursache für den Unfall auf dem Flugfeld des englischen Duxford werde noch immer untersucht. Eigentlich sollte de Villota zwei Tage lang neue Bauteile für das Rennen in Silverstone testen. Schon nach der ersten Runde ereignete sich das Unglück. Inwiefern sein Team durch die fehlenden Testkilometer zurückgeworfen werde, sei jedoch "zweitrangig", betonte Glock.

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso konnte seine Erschütterung über den Unfall nicht verbergen. "Es sind schwere Tage, traurige Tage. Ich war völlig geschockt, als ich davon gehört habe", sagte der Ferrari-Pilot. "Ich konnte nicht glauben, dass so etwas passieren kann", bekannte Alonso. Über mögliche Konsequenzen aus dem bizarren Unfall wollte der Spanier indes nicht sprechen. Zunächst müssten die genauen Ursachen des Unglücks analysiert werden, meinte er.

Ähnlich äußerten sich Rekordweltmeister Michael Schumacher und Titelverteidiger Sebastian Vettel. "Es ist schrecklich für sie. Ich habe mit Timo gesprochen. Es wird wichtig sein zu erfahren, warum es passiert ist", sagte Vettel. Auch McLaren-Fahrer Lewis Hamilton zeigte auf der offiziellen Pressekonferenz des Weltverbands Mitgefühl für de Villota. "Ich war erschüttert. Ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht", sagte der Brite.

Zuvor hatte auch Felipe Massa via Twitter eine Grußbotschaft an die Testfahrerin geschickt. "Ich bete zu Gott, ihr in dieser Zeit zu helfen. Gib nicht auf, Maria. So wie ich nach meinem Unfall", schrieb der Brasilianer. Der Ferrari-Pilot war 2009 in Ungarn schwer verunglückt und musste ebenfalls am Auge operiert werden.

Spaniens Tennis-Idol Rafael Nadal schrieb an de Villota: "Du musst stark sein. Wir hoffen, dich sobald wie möglich wiederzusehen." De Villota war nach dem Unfall stundenlang operiert worden. Nach letzten Informationen ist ihr Zustand noch immer kritisch, aber stabil.

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