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Freitags in Hockenheim: Warten auf Ecclestone

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Warten auf Ecclestone - Staatsanwaltschaft arbeitet an Anklage

20.07.2012, 17:14 Uhr | dpa

Freitags in Hockenheim: Warten auf Ecclestone. Schmückendes Grün ist bereits vor der mobilen Herberge von Bernie Ecclestone aufgestellt.

Schmückendes Grün ist bereits vor der mobilen Herberge von Bernie Ecclestone aufgestellt. (Quelle: dpa)

Hockenheimring (dpa) - Kommt er oder kommt er nicht? Am Freitag tauchte Bernie Ecclestone noch nicht am Hockenheimring auf. Vor drei Wochen hatte er seinen Besuch aber zugesichert. Da hatte ihn sein Ex-Geschäftspartner allerdings auch noch nicht erneut schwer belastet.

Alles ist hergerichtet für Bernie Ecclestone. Die Blumenkästen stehen ordentlich drapiert vor seinem exklusiven Wohn-Truck. Das Kunstgras liegt wie englischer Rasen vor dem Eingangsbereich zum Rennwochenend-Heim des Formel-1-Geschäftsführers. Nebenan steht die schwarze Luxuslimousine für den 81-Jährigen bereit. Es ist fast wie immer. Nur ging am Freitag auf dem Hockenheimring die Frage um: Wagt Ecclestone überhaupt den Ausflug nach Deutschland?

Denn die Lage ist brisant, nachdem sein ehemaliger Geschäftspartner den Briten erneut schwer belastet hat. Der frühere BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky sagte inzwischen als Zeuge im Verfahren gegen Ecclestone bei der Staatsanwaltschaft in München aus. Und die arbeitet mit Hochdruck an einer Anklage gegen den seit vier Jahrzehnten die Formel-1-Finanzwelt lenkenden Engländer.

Nach übereinstimmenden Berichten von "Süddeutsche Zeitung" und "Münchner Merkur" (Freitag) wiederholte Gribkowsky sein Geständnis aus dem Prozess und beschuldigte Ecclestone erneut, ihm 44 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben. Der Ex-Banker war im Juni wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Ecclestone bestreitet die Schmiergeld-Anschuldigungen vehement. Er beteuerte mehrfach seine Unschuld. Dass er Gribkowsky bestochen haben soll, bezeichnete er als "Unsinn". Das einzige, was stimme, sei, dass er Gribkowsky zehn Millionen Pfund gezahlt habe, räumte Ecclestone ein.

"Damit er mit dem Blödsinn aufhört, mir permanent Andeutungen zu machen, wie er mich bei den britischen Steuerbehörden hinhängen kann", hatte Ecclestone in einem Interview dem Nachrichtenmagazin "Focus" vor drei Wochen gesagt. Darin hatte Ecclestone auch angekündigt: "Natürlich fahre ich nach Hockenheim."

Zwei Tage vor dem Rennen an diesem Sonntag konnte aber kein Offizieller Ecclestones Besuch bestätigen. Spekuliert wurde, dass Ecclestone an diesem Samstag kommt. "Ich kann es nicht sagen, ich weiß es ehrlich nicht", sagte der Geschäftsführer der Hockenheimring AG, Georg Seiler. Dieser hatte auch schon vor dem Bekanntwerden des erneuten Gribkowsky-Geständnisses erklärt, dass der Vorgang in München sie nicht beunruhige.

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Seiler hatte in einem dpa-Interview betont: "Wir haben Bernie Ecclestone stets als loyalen und zuverlässigen Partner schätzen und kennengelernt." Ob er ihn am Rennwochenende in Hockenheim auch begrüßen kann, ist neben dem sportlichen Ausgang des Heimrennens für Sebastian Vettel und seine deutschen Mitstreiter die wohl spannendste Frage.

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