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Ecclestone versetzt Nürburgring-Betreiber

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Nürburgring: Entscheidung über Insolvenzantrag

23.07.2012, 16:55 Uhr | dpa

Ecclestone versetzt Nürburgring-Betreiber. Bernie Ecclestone ist nicht gekommen.

Bernie Ecclestone ist nicht gekommen. (Quelle: dpa)

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa) - Das Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler entscheidet voraussichtlich noch in dieser Woche, wie das Insolvenzverfahren für die Besitzgesellschaft des Nürburgrings weiterläuft, sagte Gerichtsdirektor Jürgen Powolny auf dpa-Anfrage am Montag.

Dabei geht es auch darum, ob die Nürburgring GmbH ihre Finanzprobleme in Eigenverwaltung regeln darf oder ob ein vorläufiger Insolvenzverwalter berufen wird. Unterdessen platzte am Wochenende eine neue Verhandlungsrunde über die Zukunft der Formel 1 am Nürburgring: Ihr Chef, der Brite Bernie Ecclestone, kam trotz fester Zusagen nicht zum Großen Preis von Deutschland am Hockenheimring.

Die Gesellschafter der privaten Nürburgring Automotive GmbH (NAG), Jörg Lindner und Kai Richter, warteten dort vergeblich auf ihn, wie NAG-Sprecher Karl-Heinz Steinkühler mitteilte. Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ecclestone wegen mutmaßlicher Bestechung in zweistelliger Millionenhöhe. Der Brite weist dies zurück.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung schlug für eine Insolvenz in Eigenverwaltung den Koblenzer Fachanwalt Jens Lieser als vorläufigen Sachwalter vor. Der Sanierungsexperte würde das Verfahren beaufsichtigen. Entsprechende Medienberichte wurden durch dpa-Recherchen bestätigt. Laut Powolny muss zur möglichen Berufung eines Sachwalters auch der vorläufige Gläubigerausschuss gehört werden, der in den nächsten Tagen erstmals zusammenkomme.

Die Nürburgring GmbH, die zu 90 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz gehört, hatte am Freitag die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Sie ist in Schieflage geraten, weil zu wenig Pacht hereinkam und die EU-Kommission eine Finanzspritze des Landes von 13 Millionen Euro wegen rechtlicher Bedenken nicht genehmigt.

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