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Vettel trotzt Mikro-Mucken - Alonso: Nicht Favorit

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Vettel trotzt Mikro-Mucken - Alonso: Nicht Favorit

30.08.2012, 20:16 Uhr | dpa

Vettel trotzt Mikro-Mucken - Alonso: Nicht Favorit. Nach dem Sommerurlaub geht es auch für Sebastian Vettel in Spa wieder um Punkte.

Nach dem Sommerurlaub geht es auch für Sebastian Vettel in Spa wieder um Punkte. (Quelle: dpa)

Spa-Francorchamps (dpa) - Noch war Zurückhaltung angesagt. Weder Verfolger Vettel noch Spitzenreiter Alonso gaben sich in den Presserunden vor dem Belgien-Rennen besonders angriffslustig. Auf dem Asphalt dürfte sich das allerdings ändern.

Von einem muckenden Mikro wollte sich Sebastian Vettel schon gar nicht die Laune nach dem Sommerurlaub verderben lassen. "Wenn ich 43 Punkte Rückstand hätte, wäre es schlimmer. Wenn ich 41 Punkte weniger hätte, wäre es besser. Über den Satz habe ich drei Wochen nachgedacht", scherzte der zweimalige Formel-1-Weltmeister am Donnerstag im Motorhome des Red-Bull-Teams im belgischen Spa. De facto sind es 42 Punkte, die Fernando Alonso als WM-Spitzenreiter vor Beginn des zweiten Saisonabschnitts mehr hat.

Der Spanier weist die Bürde des Favoriten aber von sich. "Wir haben einen Punktevorteil, aber einen Leistungsnachteil", sagte er in der Ferrari-Unterkunft. "In zwei oder drei schlechten Rennen kannst du alles verlieren", meinte der Weltmeister von 2005 und 2006 (Renault), der sich in den vergangenen beiden Titelkämpfen Vettel hatte geschlagen geben müssen.

Besonders bitter war dabei die Niederlage vor knapp zwei Jahren in Abu Dhabi, als Vettel im Finale mit einer Punktlandung zum ersten Mal in seiner Karriere die WM-Führung und damit gleichbedeutend den WM-Titel eroberte. "Das wichtigste Rennen, um die WM zu gewinnen, ist das letzte", betonte Vettel daher auch drei Tage vor dem 12. von 20. Saisonrennen.

Dass bei seiner Talkrunde vor den internationalen Medienvertretern in Spa-Francorchamps das Mikro ständig Aussetzer hatte, brachte den Hessen nur kurz aus dem Rhythmus. Ein schneller Fluch in englischer Sprache, ein paar Klopfer auf den Tisch und es ging weiter. Die Strategie für die Aufholjagd klang aus dem Munde des Hessen ähnlich simpel. "Konstant vorne sein und möglichst viele Punkte sammeln", meinte Vettel. "Letztlich müssen wir auf uns selbst schauen."

Dabei wird es von nun an Schlag auf Schlag gehen. Zeit zum Durchatmen wird es nach der gut vierwöchigen Sommerpause nicht mehr geben. Nur eine Woche nach dem Großen Preis von Belgien, den Vettel vor einem Jahr, Alonso dagegen noch nie gewinnen konnte, kommt es zum emotionalen Ferrari-Heimspiel in Monza. Danach beginnt der Übersee-Trip mit den Stationen Singapur, Japan, Südkorea, Indien, Abu Dhabi, USA und Brasilien. Und das alles in nur neun Wochen. "Es fallen nun viele Entscheidungen sehr schnell nacheinander", bekräftigte Vettel.

Im WM-Rennen muss er sich auch seines eigenen Teamkollegen erwehren. Mark Webber ist mit zwei Punkten mehr als Vettel WM-Zweiter. Der Australier feierte am Montag seinen 36. Geburtstag und könnte Vettel auf dessen Weg zum historischen Titel-Hattrick ebenfalls noch im Weg stehen. Nicht zu vergessen die Ex-Champions Lewis Hamilton im McLaren (4./117) und Kimi Räikkönen (5./116). Der finnische Rückkehrer ist als einziger aus dem Führungsquintett noch ohne Sieg in diesem Jahr. Spa liegt dem Champion von 2007 aber ganz besonders. Viermal gewann Räikkönen schon auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs.

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Zweimal mehr reihte sich Michael Schumacher ganz oben ein. Diesmal dürfte er nicht zu den Siegkandidaten zählen. Dafür erfreute sich Schumacher bester Laune, nachdem er am Donnerstag zum Ehrenbürger von Spa ernennt worden war und seinem 300. Rennen entgegensteuert. "Eine Zahl, an die ich nie gedacht hatte, als ich Ende 2006 zurückgetreten bin", meinte Schumacher. Ob es auch sein letzter Spa-Auftritt sein wird, ließ er indes weiter offen. Die Entscheidung werde nicht vor Oktober fallen.

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