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Vettel: "Am Ende zählt es auf dem Platz"

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Quiz-Sieger Vettel beim Mädchen-Abtasten "schüchtern"

06.09.2012, 12:59 Uhr | dpa

Vettel: "Am Ende zählt es auf dem Platz". Sebastian Vettel gibt sich nicht mit Gedankenspielen ab, sondern will für Tatsachen sorgen.

Sebastian Vettel gibt sich nicht mit Gedankenspielen ab, sondern will für Tatsachen sorgen. (Quelle: dpa)

Monza (dpa) - Sebastian Vettel kam um satte 40 Minuten zu spät. Und das ausgerechnet beim PR-Team eines Uhrenherstellers und dann auch noch auf dem Hochgeschwindigkeitskurs Monza. Ein Stau hatte den Formel-1-Piloten bei der Fahrt in den Königlichen Park aufgehalten.

Trotzdem schlenderte der zweifache Formel-1-Weltmeister am Donnerstag mit der linken Hand in der Hosentasche entspannt auf die Bühne. "Das ist gut, wenn man so viel reist", sagte Vettel bei der Überreichung des silbernen Chronometers im gigantischen Red-Bull-Motorhome mit einem spitzbübischen Grinsen.

Hauptsache, Vettel ist am Sonntag beim Großen Preis von Italien auf der Höhe der Zeit. Sonst wäre für den Vorjahressieger nicht nur das Europa-Finale vorzeitig gelaufen, sondern er würde auch im Titelrennen gegen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso wieder an Boden einbüßen. Vor dem 13. Saisonlauf liegt der Gesamtzweite Vettel (140 Punkte) noch 24 Zähler hinter dem spanischen Ferrari-Rivalen (164), der beim Großen Preis von Belgien Opfer einer spektakulären Massenkarambolage und direkt nach dem Start ausgefallen war.

"Natürlich war es unser Ziel nach der Sommerpause, die Lücke zu Fernando weiter zu schließen, was passiert ist, aber in dieser Saison liegen die Teams alle so nah beieinander", sagte Vettel im Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Die Meisterschaft ist unser Ziel, aber wir müssen von Rennen zu Rennen denken und auf uns selbst konzentrieren."

Beim Renn-Quiz "Speed and intelligence" des Sponsors startete Vettel schon mal mit einem knappen Sieg. Mit seinem Partner Martin Brundle, einem ehemaligen Formel-1-Piloten, bezwang er seinen Red-Bull-Teamchef Christian Horner und dessen Rate-Kompagnon Johnny Herbert, der früher ebenfalls Grand Prix fuhr, mit 25:23. Zu lösen war dabei auch ein etwas delikates Rätsel: Vettel und Horner mussten mit verbundenen Augen eine TV-Journalistin durch Tasten und Fragen erkennen. "Ich war etwas schüchtern, als du sagtest, es ist ein Mädchen", sagte Vettel später dem Moderator und erntete dafür schallendes Gelächter.

Ein Sieg ist selbstverständlich auch das Ziel am Sonntag. Schließlich würde der Titelverteidiger dann noch dichter an Alonso heranrücken. "Ich freu mich auf Italien, aber es wird bestimmt kein Zuckerschlecken", sagte Vettel der dpa. "Im letzten Jahr lief es in Monza für uns sehr gut, und in Spa haben wir eine gute Performance auf einer zu Monza ähnlichen Strecke gezeigt."

Vettel verbindet mit Monza ganz besondere Emotionen und Erfolge. Hier feierte er 2008 im unterlegenen Toro Rosso in einer Regenschlacht seinen ersten Sieg. Mit 21 Jahren und 73 Tagen wurde er zum jüngsten Grand-Prix-Gewinner der Geschichte. Im Vorjahr triumphierte Vettel erneut. "Ich fahre hier mit Gänsehaut", sagte er.

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