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Räikkönen: "Meine Chancen sind die geringsten"

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Räikkönen: "Meine Chancen sind die geringsten"

08.09.2012, 14:35 Uhr | dpa

Räikkönen: "Meine Chancen sind die geringsten". Mit Kimi Räikkönen ist beim Kampf um den WM-Titel zu rechnen.

Mit Kimi Räikkönen ist beim Kampf um den WM-Titel zu rechnen. (Quelle: dpa)

Monza (dpa) - Titelverteidiger Sebastian Vettel zählt ihn zu seinen "schärfsten Konkurrenten", Rekordchampion Michael Schumacher spricht ihm dagegen "eine eher theoretische Rolle" im WM-Rennen zu. So ähnlich schätzt Kimi Räikkönen die Ausgangslage auch selbst ein.

"Ich habe Chancen, aber von den fünf Kandidaten sind meine Chancen die geringsten", sagte der finnische Formel-1-Fahrer vor dem Großen Preis von Italien.

Die Tatsache, dass Rückkehrer Räikkönen nach zwölf Saisonläufen, zu den ernsthaften Titelkandidaten gehört, ist eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Mit 131 Punkten liegt der Lotus-Pilot als Gesamtvierter vor dem Europa-Finale an diesem Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Sky) in Monza in Lauerstellung. Vor dem Weltmeister von 2007 liegen die beiden Doppel-Champions Fernando Alonso (164) und Vettel (140) sowie dessen Red-Bull-Teamkollege Mark Webber (132).

Auch wenn der 18-malige Grand-Prix-Sieger seit seinem Comeback noch kein weiteres Rennen gewonnen hat, kletterte er dank sechs Podiumsplätzen kontinuierlich in die Top Vier hoch. Weil er zuletzt dreimal in Serie auf dem Treppchen stand, holte er seit Hockenheim sogar mit Abstand die meisten Punkte der WM-Kandidaten.

Ein Sieg ist Räikkönens Mindestziel. "Ich bin nicht ganz zufrieden", sagte er in seiner typischen mürrischen Art und leicht nuschelnd nach einem zweiten Platz. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs nimmt der 32-Jährige den nächsten Anlauf. "Ich habe in Monza noch nie gewonnen. Hoffentlich haben wir dieses Mal eine realistische Siegchance" sagte Räikkönen. Der 5,793 Kilometer lange Kurs im Königlichen Park sei "einzigartig im Vergleich zu den modernen Strecken. Hier sind eine gute Aerodynamik und ein starker Motor besonders gefragt."

Der in den Traditionsfarben schwarz-gold lackierte Rennwagen weist beide Qualitäten auf. "Unser Auto ist sehr konkurrenzfähig", urteilte Teamchef Eric Boullier. Angesichts der Konkurrenzfähigkeit Räikkönens und des Rennwagens dürfte eine Vertragsverlängerung eine reine Formalie sein.

Lotus verpflichtete den Finnen nur für diese Saison mit einer Option für 2013. Räikkönen erhält rund fünf Millionen Euro Gehalt und ist damit angesichts seiner beeindruckenden Leistungen und Resultate geradezu ein Schnäppchen. Weil er nach zwei Jahren Rallye unbedingt in die Königsklasse zurückwollte, interessante Cockpits aber rar waren, konnte Räikkönen keine großen Forderungen stellen.

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Geld war für den Multimillionär aus Espoo eh nicht die Motivation für das Comeback. Ferrari hatte ihm 2009 den erzwungenen Ausstieg mit 20 Millionen Euro schmackhaft gemacht. Und während seiner erfolgreichen Jahre bei der Scuderia und davor bei McLaren lag Räikkönens Gage teilweise ebenfalls im zweistelligen Bereich. "Ich habe einfach Spaß am Fahren", sagte er.

Reichlich Spaß hatte Räikkönen in den vergangenen Jahren auch außerhalb der Rennstrecken. Saufgelage, Striptease in Bars oder ein Sturz vom Oberdeck einer Yacht gehörten zu Vorfällen, die selbst in der wilden Party-Szene Formel 1 nicht imagefördernd waren.

Aber sein Image interessiert Räikkönen nicht. Wegen seiner stoischen, einsilbigen Art hatte ihn sein damaliger McLaren-Teamchef Ron Dennis als "Iceman" bezeichnet. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" beschrieb ihn treffend als "Schreckgespenst der Marketing-Abteilungen".

Inzwischen lässt es Räikkönen zumindest privat ruhiger angehen. Seit seiner Rückkehr sind keine weiteren Eskapaden bekannt. Und mit Jenni Dahlmann, einem ehemaligen Model, ist er seit 2004 verheiratet. Das Ehepaar lebt in der Schweiz.

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