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Zukunft im Dunkeln: Formel 1 steuert ins Ungewisse

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Zukunft im Dunkeln: Formel 1 steuert ins Ungewisse

23.09.2012, 11:24 Uhr | dpa

Zukunft im Dunkeln: Formel 1 steuert ins Ungewisse. Bernie Ecclestone ist der Boss der Formel 1.

Bernie Ecclestone ist der Boss der Formel 1. (Quelle: dpa)

Singapur (dpa) - Die Glitzerbilder aus dem leuchtenden Singapur erscheinen wie eine Täuschung, die Zukunft der Formel 1 liegt im Dunkeln. Zwei Monate vor dem Saisonende gibt es noch keinen neuen Grundlagenvertrag, Unklarheiten über das Reglement und einige Fragezeichen im Rennkalender für 2013.

Hinzu kommt die weiterhin ungelöste Debatte um die dringend notwendige Reduzierung der Kosten. Mitten im hektischen Titelendspurt über drei Kontinente ringt die Königsklasse um Planungssicherheit. Die entscheidende Basis dafür wäre ein neues Concorde Agreement, das die Verteilung der Vermarktungsmilliarden bis 2020 regeln soll. Seit Monaten schon feilscht Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit den Teams, noch immer aber fehlt ihm die wichtige Unterschrift von Mercedes. "Wir wollen so eingestuft werden, wie es sich gehört", erklärte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug vor dem Nachtrennen in Singapur.

Den Autobauer ärgert, dass die Konkurrenz von Ferrari, McLaren und Emporkömmling Red Bull im neuen Grundlagenvertrag Vorzüge erhält, die Ecclestone Mercedes nicht zugestehen will. Inzwischen nähern sich beide Seiten aber wohl einem Kompromiss, vermittelt offenbar vom dreimaligen Weltmeister Niki Lauda. Die Daimler-Konzernspitze habe bereits Grünes Licht für ein weiteres Formel-1-Engagement gegeben, auch rechtliche Bedenken an dem Deal seien ausgeräumt, berichteten das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

Mercedes wäre damit künftig auch eines der sechs Top-Teams, das nach Ecclestones Willen anstelle der Formel-1-Kommission über das Regelwerk mitbestimmen dürfte. Dies wiederum ist ein Affront für die kleineren Rennställe, die von wichtigen Weichenstellungen ausgeschlossen würden und sich um die Chancengleichheit sorgen.

Ein erneutes finanzielles Wettrüsten könnte sich die Formel 1 zwar nicht erlauben, darin besteht zumindest Einigkeit. Der Weg zu mehr Sparsamkeit aber ist umstritten. "Die Formel 1 ist zu teuer. Wir müssen die Kosten um 30 Prozent senken, sonst verlieren wir eine Reihe von Teams", warnte Weltverbandschef Jean Todt unlängst. Doch weder auf eine Budgetgrenze noch das seit langem diskutierte Abkommen zur Ressourcenbeschränkung (RRA) können sich die Teams einigen.

Das RRA wird bislang von Sebastian Vettels Arbeitgeber Red Bull und dem Schwesterteam Toro Rosso blockiert und kann deshalb wohl nicht schon 2013 in Kraft treten. "Unsere Position ist sehr einfach: Die Formel 1 sollte nicht von Buchhaltern regiert werden", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

So steuert die Königsklasse weiter ins Ungewisse. Immerhin konnte Ecclestone nach zähen Verhandlungen am Wochenende endlich den neuen Fünfjahresvertrag für den Grand Prix in Singapur verkünden, musste aber wohl deutliche Abstriche bei den Startgebühren machen. Drei andere Rennen im Kalender für die nächste Saison wackeln dagegen weiter bedenklich. Der Große Preis von Deutschland am insolventen Nürburgring ist ebenso wenig gesichert wie das Debüt in New Jersey und das Rennen in Südkorea.

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