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Formel 1: Sebastian Vettel gibt sich im Titelkampf locker

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Vettel im Titelkampf locker, Alonso angespannt

11.10.2012, 12:21 Uhr | dpa

Formel 1: Sebastian Vettel gibt sich im Titelkampf locker. Fernando Alonso kann Sebastian Vettel nicht völlig ignorieren.

Fernando Alonso kann Sebastian Vettel nicht völlig ignorieren. (Quelle: dpa)

Yeongam (dpa) - Sebastian Vettel feixte, Fernando Alonso wirkte verbissen. Vor dem 16. Saisonrennen in Yeongam ist der Psychokampf im spannenden Formel-1-Titelzweikampf voll entbrannt zu sein.

Ferrari-Pilot und WM-Spitzenreiter Alonso gab sich größte Mühe, seinen Widersacher und Titelverteidiger Vettel keines Blickes zu würdigen. "Wir haben alles in unserer Hand", knurrte der Spanier (194 Punkte) auf der offiziellen Pressekonferenz des Automobilweltverbandes FIA vor dem Großen Preis von Südkorea am Sonntag.

Dabei hat Vettel (190) mit seinem bärenstarken Start-Ziel-Sieg im aufgemotzten Red Bull am vergangenen Sonntag in Suzuka von einst 44 Punkten nach dem Hockenheim-Rennen im Juli bis auf vier Zähler verkürzt. Kein Wunder, dass der 25-Jährige mit jeder Geste Gelassenheit demonstrierte. Locker und gelöst lachte Vettel, Seite an Seite mit dem ernst und mitunter gelangweilt dreinblickenden Alonso.

Die Entwicklung im Duell der zweimaligen Weltmeister spricht klar für Vettel. "Wir hatten zwei richtig gute Rennen zuletzt. Diesen Lauf müssen wir nun nutzen", sagte der Hesse lächelnd. Zu dem Zeitpunkt stierte der Spanier noch stur geradeaus. Erst als Vettel seinen Widersacher kurz darauf direkt ansprach, während andere Fahrer Fragen beantworteten, reagierte Alonso auf seinen Nebenmann, schaute aber auch dabei demonstrativ weg. "Wir haben vom ersten Wintertest an Gas gegeben und das werden wir nicht ändern", entgegnete Alonso und versprach bis zum Saisonende einen harten Kampf.

Bereits nach seinem bitteren Aus in Suzuka, das Vettel die Chance gab, gleich 25 Punkte gutzumachen, hatte Alonso via Twitter seine Psychospielchen versucht und Vettel den Weg für die restlichen Rennen gewiesen. "Wenn der Feind an die Berge denkt, attackiere über das Meer. Wenn er an das Meer denkt, attackiere über die Berge", hatte Alonso - der sich einen Samurai-Krieger auf den oberen Rücken tätowieren ließ - eine alte japanische Kampfkunst-Schrift zitiert.

Ferrari scheint vieles zu versuchen, um den wiedererstarkten Red Bull das Titelrennen so schwer wie möglich zu machen. Nach dem Singapur-Rennen und der Japan-Qualifikation setzte die Scuderia auch auf Einsprüche - beide Mal vergeblich. "Ich werde nun in allen Rennen angreifen und versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen. So wie immer, nur ohne zu übertreiben", versprach Alonso.

Vettels Art ist dies alles nichts. Trotz des Aufschwungs ermahnte er sein Team, fokussiert zu bleiben. "Die Dinge können sich so schnell ändern. Wir müssen uns auf jedes einzelne Rennen konzentrieren", forderte der Doppelchampion.

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Derzeit scheinen in der Tat nur noch Fehler oder unverschuldetes Ausscheiden Vettel und Red Bull stoppen zu können. Spätestens seit Japan gilt das Weltmeister-Team wieder als stärkstes im Feld. "Mit dem Auto kann Sebastian weiter Druck machen und das Ding nach Hause fahren", befand Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (Mercedes).

Schon in den vergangenen beiden Jahren stellte Red Bull in Südkorea das beste Auto. 2011 gewann Vettel, im Jahr davor schied er souverän in Führung liegend vorzeitig aus. "Die letzten Jahre waren immer gut hier für uns. Da ist es wichtig, diszipliniert zu sein", sagte der WM-Zweite, der im Titelrennen auch noch den auf Platz vier liegenden Lewis Hamilton (152) im McLaren auf der Rechnung hat. "Das muss deren Ziel sein. Ich denke, sie haben immer noch eine gute Chance", sagte Vettel trotz des deutlichen Rückstand Hamiltons. "Das ist wahr", verkündete denn auch der Brite. "Es sind noch 125 Punkte zu vergeben und ich werde alles geben."

Alonso gestand Hamilton zwar nach wie vor "die Möglichkeit" zum WM-Sieg zu, meinte aber auch, dass der Brite es nun "deutlich schwieriger habe". Unmittelbar danach wurde der Unterschied zu Vettel noch einmal deutlich. Vettel suchte sich lachend den Weg an den Fotografen vorbei, Alonso versteckte seine Augen hinter seiner überdimensionalen Sonnenbrille.

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