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Force India: Hülkenberg bestätigt lose Kontakte zu Ferrari

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Kein Übermut: Über Siege denkt Hülkenberg nicht nach

01.11.2012, 14:04 Uhr | dpa

Force India: Hülkenberg bestätigt lose Kontakte zu Ferrari. Nico Hülkenberg sitzt 2013 im Sauber-Cockpit.

Nico Hülkenberg sitzt 2013 im Sauber-Cockpit. (Quelle: dpa)

Abu Dhabi (dpa) - Selbst Kontakte zu Ferrari lassen Nico Hülkenberg nicht übermütig werden. "Gewinnen - davon träume ich. Aber ich würde mich nicht hier hinstellen und behaupten, dass wir das schaffen", betont der 25 Jahre alte Formel-1-Pilot in Abu Dhabi.

Die Sonne brennt, Hülkenberg aber bleibt cool. Ebenso entspannt wie entschlossen redet der Rheinländer über seine Zukunft, die im kommenden Jahr Sauber heißt. Das Schweizer Team schaffte es in der bisherigen Saison viermal aufs Podest. Zweimal verpasste Sergio Perez, dessen Platz Hülkenberg einnehmen wird, als Zweiter den Sieg. Hülkenberg kam im Force India neunmal in die Top Ten. In Spa-Francorchamps schaffte er den vierten Rang. Dies ist Hülkenbergs bestes Resultat in seiner - bisher noch kurzen - Formel-1-Karriere. Nach seiner Debütsaison bei Williams 2010 musste er sich ein Jahr lang mit der Rolle als Ersatzfahrer bei Force India begnügen.

Seit dem Aufstieg zum Stammfahrer bei dem indischen Rennstall gelang es Hülkenberg aber wieder, auf sich aufmerksam zu machen. "Es gab Gespräche", bestätigte der 36-malige Grand-Prix-Starter vor dem Motorhome von Force India auch Kontakte zum Branchenmythos Ferrari. Wie sah dieser konkret aus? "Es gab einen Kontakt und das war's dann auch schon. Loser Kontakt ist, wenn man mal miteinander gesprochen und sich abgetastet hat, wie es denn aussieht", berichtete er.

Weitergehende Verbindungen zur Scuderia, die Sauber die Motoren liefert und nach der nächsten Saison möglicherweise einen Platz frei haben könnte - Felipe Massas Vertrag wurde nur für 2013 verlängert -, verneinte Hülkenberg entschlossen. Auch bei Nachfragen zu seinem Kontrakt mit Sauber reagierte Hülkenberg freundlich, aber kurz. "Das sind Details, darüber möchte ich nicht sprechen", betonte er. Hülkenberg verriet aber, dass ihm der in der Formel 1 bestens bekannte und vernetzte Werner Heinz - unter anderem einst Manager von Nick Heidfeld - bei dem Vertrag hilfreich zur Seite gestanden habe.

Die Entscheidung sei allerdings schwer gewesen, gab Hülkenberg zu. Er hätte sie aber nicht getroffen, wenn er sie nicht für die richtige halten würde. Also doch ein Sieg im Sauber im Blickfeld? "Darüber denke ich ehrlich gesagt noch nicht nach. Das wäre vorweggegriffen."

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