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Formel 1: FIA ändert die Punktgebühren

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Erfolgreiche Rennställe müssen für Punkte zahlen

03.11.2012, 14:17 Uhr | dpa

Formel 1: FIA ändert die Punktgebühren. FIA-Boss Jean Todt fordert Geld für Punkte. (Quelle: imago)

FIA-Boss Jean Todt fordert Geld für Punkte. (Quelle: imago)

Wer in der Formel 1 gewinnt, wird neuerdings zur Kasse gebeten. Erstmals müssen Teams für ihre Punkte und Erfolge dem Internationalen Automobilverband FIA Prämien überweisen. Zugrunde gelegt werden die Ergebnisse des jeweiligen Vorjahres. Fällig werden umgerechnet 3.860 Euro für jeden Punkt. Der Gewinner der Konstrukteurswertung, in den vergangenen beiden Jahren Red Bull mit Doppelweltmeister Sebastian Vettel, muss pro Zähler 4.630 Euro berappen. Zudem wurde die Startgebühr auf etwa 390.000 Euro hochgesetzt. Sie betrug bislang 312.000 Dollar.

Das bedeutet, dass Red Bull nach aktuellem Stand umgerechnet 2,3 Millionen Euro an die FIA überweisen müsste.

Red Bull hätte 3,4 Millionen zahlen müssen

Allerdings dürfte sich die Summe bei den Rennen an diesem Sonntag in Abu Dhabi, wo das österreichische Team zum dritten Mal nacheinander das Klassement gewinnen kann, in Austin (US-Bundesstaat Texas) und im brasilianischen Sao Paulo noch erhöhen. Im vergangenen Jahr erreichte Red Bull letztlich 650 Punkte - damit hätte das Team 3,4 Millionen Euro zahlen müssen.

"Wir wären froh, wenn wir das Problem hätten"

"Für die Teams, die unter den Top drei oder vier in der WM landen, macht es einen größeren Unterschied aus", kommentierte Mercedes-AMG-Teamchef Ross Brawn die Änderung. "Wir wären froh, wenn wir das Problem hätten, das hieße, wir hätten viele Punkte gesammelt", meinte der Brite in Abu Dhabi mit britischem Humor.

Mercedes müsste - Stand vor dem Rennen in Abu Dhabi - aufgrund der 136 bis dahin erreichten Punkte inklusive Startprämie etwa eine Million Euro überweisen - etwas ein Drittel der Red-Bull-Summe.

TV-Gelder richten sich nach Platzierung

Vergessen werden darf dabei aber nicht, dass wiederum die Gelder, die aus den TV-Einnahmen durch das Formula One Management von Bernie Ecclestone in die Kassen der Teams fließen, nach den Platzierungen in dem Konstrukteurs-Klassement ausgeschüttet werden. Und da hat Red Bull wiederum in den vergangenen beiden Jahren abgeräumt - und dürfte es auch in dieser Saison wieder. Es wird von einer Prämie jeweils um die 50 bis 60 Millionen Euro ausgegangen.

FIA rechnet mit 12,25 Mio. Mehreinnahmen

Dem Verband von Präsident Jean Todt dürften die neuen Gebühren und die gestiegene Zahlung für die Startberechtigung Mehreinnahmen von rund 12,35 Millionen Euro bescheren. Die neuen Gebühren hatte die FIA im Sportreglement für 2013 veröffentlicht. Das Geld für die Saison 2013 muss von den Teams bis zum 30. November dieses Jahres überwiesen werden, fünf Tage nach dem Finale in Brasilien.

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