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Sebastian Vettel: "Bremspedal ist für alle im Moment kein Begriff"

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Sebastian Vettel: "Bremspedal ist für alle im Moment kein Begriff"

05.11.2012, 08:53 Uhr | dpa

Sebastian Vettel: "Bremspedal ist für alle im Moment kein Begriff". Sebastian Vettel durfte sich als moralischer Sieger fühlen.

Sebastian Vettel durfte sich als moralischer Sieger fühlen. (Quelle: dpa)

Abu Dhabi (dpa) - Fragen an den Formel-1-Doppelweltmeister Sebastian Vettel nach seiner Aufholjagd in Abu Dhabi bis auf den dritten Platz.

Haben Sie vor dem Rennen daran geglaubt, am Ende hier oben mit auf dem Siegerpodest zu stehen?

"Ja, daran hab ich geglaubt, ehrlich gesagt. Nach den ersten Runden war das Ziel zwar etwas aus den Augen. Ich hatte keine sauberen Runden und dann war auch noch der Frontflügel kaputt. Ich habe mir gesagt: Volle Attacke oder nichts."

Wie ist dieses verrückte Rennen denn aus Ihrer Sicht weiter verlaufen?

"Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen sollte. Einmal das Feld von hinten aufzurollen ist schon schwer, wir haben es heute zweimal gemacht. Es hat uns heute von Anfang an ausgezeichnet, dass wir daran geglaubt haben."

Was war los, als Sie hinter Daniel Ricciardo vom Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso in der Safety-Car-Phase ein Hinweisschild zertrümmert haben?

"Das war eine blöde Situation. Er hat die ganze Zeit den Abstand nach vorne schleifen lassen und hart gebremst. Ich war in dem Moment vielleicht nicht hundertprozentig aufmerksam. Ich musste nach rechts ausweichen. Genau in dem Moment steht da dieses blöde Pappdeckelschild da. Das war keine Hilfe. Da war der Frontflügel endgültig hin."

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Wie wichtig ist so ein Rennen mit so einem Ergebnis nach dem Rückschlag mit der Zurückversetzung wegen der Tankpanne?

"Sehr wichtig, aber viel wichtiger ist, dass man den sogenannten Rückschlag gar nicht als Rückschlag annimmt. Wenn man sich nicht niederboxen lässt, muss man auch nicht wieder aufstehen. Genauso ist es, wenn einem von allen Seiten auf die Schulter geklopft wird. Wenn man sich selbst nicht erlaubt, mit den Füßen den Boden zu verlassen, kann man auch nicht so weit runterfallen. Ich glaube, man ist niemals so gut wie die Leute sagen und man ist auch niemals so schlecht."

Wo rangiert dieses Rennen in Ihrer persönlichen Rangliste?

"Das ist schwer zu sagen. Ich glaube, man kann Rennen schwer miteinander vergleichen. Jedes Rennen ist besonders. Natürlich war das Rennen heute ein ganz eigenes. Aus der Boxengasse zu starten ist in der Regel nicht so schön. Trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und ein Podium rausgeholt. Viele Punkte und am wichtigsten: Es hat viel Spaß gemacht."

Die WM ist nun in greifbarer Nähe. Wie groß ist die Vorfreude auf das nächste Rennen in zwei Wochen in Austin?

"Punkte haben wir heute keine gewonnen, aber mit Sicherheit nicht so viele verloren, wie es anfangs des Rennens aussah. Wir müssen voll angreifen in Amerika und alles geben. Der Rest wird sich zeigen. Bremspedal ist für alle im Moment kein Begriff. Wir stehen alle auf dem Gas."

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