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Formel 1: Vettel und Alonso vor schwieriger Strecke gewarnt

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Architekt Tilke in Austin: "Leicht, Fehler zu machen"

14.11.2012, 09:48 Uhr | dpa

Formel 1: Vettel und Alonso vor schwieriger Strecke gewarnt. Streckenplaner Hermann Tilke kennt die Tücken in Austin genau.

Streckenplaner Hermann Tilke kennt die Tücken in Austin genau. (Quelle: dpa)

Austin (dpa) - Der Aachener Hermann Tilke ist der Architekt der Formel 1. Auch die neue Rennstrecke im texanischen Austin hat der 57 Jahre alte Bauingenieur mitentworfen. An diesem Wochenende feiert der "Circuit of the Americas" seine Premiere.

"Vor so einem Debüt ist man immer aufgeregt, dass alles auch funktioniert", sagte Tilke im Interview der Nachrichtenagentur dpa. Die Strecke sei "schon eine der schwierigen", urteilte er. "Es ist leicht, Fehler zu machen, und schwierig, das Auto so abzustimmen, dass es für die ganze Strecke passt", erklärte Tilke.

Welche Idee haben Sie beim Streckenbau in Austin verfolgt?

"Natürlich wollten wir etwas Besonderes machen, was man ja immer wieder versucht. Wir haben jeden Hügel ausgenutzt, es geht andauernd berghoch und bergrunter, das macht diese Strecke aus. Es gibt schnelle Kurvenkombinationen, die über diese Hügel führen. Das macht es besonders interessant."

Mit welchem Schwierigkeitsgrad müssen denn gerade die beiden Titelkandidaten Sebastian Vettel und Fernando Alonso rechnen?

"Es ist schon eine der schwierigen Strecken. Das ist natürlich relativ, weil die Formel-1-Fahrer eben Vollprofis sind und das sehr schnell lernen. Das ist immer wieder erstaunlich. Aber es ist leicht, Fehler zu machen, und schwierig, das Auto so abzustimmen, dass es für die ganze Strecke passt."

Wie sind Sie mit den Problemen während der Bauphase umgegangen?

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"Die Bodenverhältnisse waren nicht einfach, wir mussten viel Boden austauschen. Dann mussten wir uns überlegen, wie wir die Bauwerke stabil kriegen. Dass es drei Monate Baustopp gab, ist ja auch bekannt. Das hat der amerikanische Bauunternehmer aber mit uns zusammen gut ausgleichen können."

Warum greift die Formel 1 denn immer wieder auf Sie für ihre Strecken-Neubauten zurück?

"Wir haben eben viel Erfahrung. Das soll nicht arrogant klingen, aber wir machen vielleicht die wenigsten Fehler und bringen die verschiedenen Interessen am besten zusammen. Wir haben insgesamt 65 Rennstrecken gebaut, nicht nur für die Formel 1. Diese Erfahrungen haben wir auch auf andere Projekte übertragen. Wir müssen immer auf den Punkt fertig sein. Das Rennen wird zwei Jahre vorher angekündigt, wenn wir gerade anfangen zu bauen. Wir können es uns nicht leisten, eine Woche später fertig zu werden."

Wie gehen Sie mit den kritischen Stimmen um, die Ihnen vorwerfen, Tilke-Strecken würden sich oftmals zu sehr gleichen?

"Wir beschäftigen uns mit aller Kritik. Das mit der Gleichheit stimmt nicht. Vielleicht sieht es von außen so aus, aber wenn man mal die Fahrer fragt, dann ist das ganz anders. Bestimmte Elemente wie eine lange Gerade kommen natürlich immer wieder vor, das ist einfach so. Aber dann kann man nicht sagen, dass die Strecke, die folgt, auch gleich ist. Und dass alle unsere Strecken Auslaufzonen und Sicherheitstechnik haben, daran kann man nichts machen. Niemand will doch eine Strecke, die über die Maßen gefährlich ist."

Wie sehr freut es Sie, dass beim Debüt von Austin auch die Entscheidung im Titelrennen fallen könnte?

"Das ist toll, super auch für uns. Natürlich ist es schön, wenn nicht nur das Rennen spannend ist, sondern auch die WM. Vor so einem Debüt ist man immer aufgeregt, dass alles auch funktioniert. Das ist ja ein Prototyp, der gerade erst fertig geworden ist. Es sind ja immer Kleinigkeiten, die dann auch nicht funktionieren."

Wie gestalten sich die letzten Tage vor der Premiere für Sie?

"Wir haben 20 Ingenieure und Architekten vor Ort, die als Stand-By-Mannschaft dableiben, damit wir schnell eingreifen können, wenn etwas mit der Technik nicht funktioniert. Diese Tage sind immer sehr aufregend. Das steigert sich, bis zum ersten Mal am Freitag gefahren wurde. Dann geht es ein bisschen besser. Und am Sonntag ist es dann hoffentlich auch schön für uns."

Und wie sehen die nächsten Pläne aus?

"Wir sind an Sotschi dran, die Strecke ist im Bau. Es ist im Zeitplan, alles gut. Wir müssen für 2014 fertig sein. Ob das Rennen dann im Kalender ist, entscheiden andere."

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