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Lewis Hamilton droht der Mercedes-Kater

19.11.2012, 13:00 Uhr | dpa

McLaren-Pilot Lewis Hamilton droht der Mercedes-Kater. Nach seinem Sieg in Austin droht Lewis Hamilton ein schmerzhafter Abschied von McLaren.

Nach seinem Sieg in Austin droht Lewis Hamilton ein schmerzhafter Abschied von McLaren. (Quelle: dpa)

Austin (dpa) - Knapp 30 Schritte lagen für Lewis Hamilton zwischen Gegenwart und Zukunft. Hier das grellorange Glücksgefühl bei der improvisierten Sause im neonfarbenen McLaren-Siegershirt, dort die silbergraue Depression seines baldigen Arbeitgebers Mercedes.

Im Fahrerlager von Austin könnten den streitbaren Formel-1-Star aus Britannien durchaus Zweifel an seiner Entscheidung für einen Wechsel in den bedenklich lahmenden Silberpfeil beschlichen haben. Die Abschiedswoche bei McLaren verspricht, schmerzhaft zu werden.

Umso entschlossener ergriff der 27-Jährige in Austin die Chance, noch einmal der Mittelpunkt einer Siegerparty zu sein. Erst hetzte er auf der Strecke Sebastian Vettel so lange, bis er vorbeikam. Dann hüpfte, tanzte, lachte, plauderte und jubelte Hamilton, als sei es sein erster und nicht schon der 21. Grand-Prix-Erfolg gewesen. "Ich bin so happy. Heute Nacht werden wir feiern", versprach er. Papa Anthony herzte freudetrunken den Pokal seines Sohnes und mochte sich gar nicht mehr davon trennen.

In der Tat erscheint offener denn je, ob Hamilton im kommenden Jahr überhaupt in die Nähe einer Trophäe kommen wird. Seit der Verkündung des überraschenden Transfers lastet anscheinend ein Fluch auf Mercedes. Fünf Rennen, null Punkte - eine indiskutable Bilanz. "Da gibt es nichts, was wir schön reden könnten und auch wollten", sagte Michael Schumacher nach seinem 16. Platz in Texas.

Der Rekordweltmeister macht nach dem Finale in Brasilien am Sonntag sein Cockpit frei für Hamilton und geht endgültig in die Formel-1-Rente. Seine Abschiedstournee nimmt immer traurigere Züge an. In Austin musste sich der als Fünfter gestartete Schumacher von elf Konkurrenten überholen lassen. Teamkollege Nico Rosberg kam als 13. ins Ziel. Keine guten Aussichten für Hamilton.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hatte schon vor dem Gastspiel in den USA vermutet, Hamilton würde seinen Abschied längst bereuen. Der Weltmeister von 2008 bestritt dies. "Ich bin sehr glücklich, dass ich eine neue Herausforderung vor mir habe und lernen muss, neue Beziehungen einzugehen", versicherte Hamilton. Die Herausforderung könnte jedoch noch größer sein als angenommen.

Seit drei Jahren müht sich Mercedes vergebens um Anschluss an die Top-Teams Red Bull, Ferrari und eben McLaren. Doch statt den Branchenführern näher zu rücken, steht der Rennstall schlechter da denn je und ist weit hinter Lotus auf den fünften Platz der Konstrukteurswertung zurückgefallen. Sogar Underdog Sauber könnte mit einem guten Ergebnis in Brasilien noch vorbeiziehen.

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Es bleiben nur Durchhalteparolen. "Wir haben einige wichtige Lektionen für das nächste Jahr gelernt, und darauf kommt es für uns im Moment an", sagte Hamiltons künftiger Kollege Rosberg. Hamilton wird inständig darauf hoffen, dass die Mercedes-Schmiede diesmal die richtigen Lehren zieht. Ansonsten wird aus dem Glücksrausch von Austin bald ein heftiger Kater.

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