06.03.2013, 08:43 Uhr | dpa
Berlin (dpa) - Vor gut einem Jahr an einem persönlichen Tiefpunkt angelangt, kann Adrian Sutil sportlich wieder durchstarten. Seine Rückkehr in die Formel 1 wurde auf den letzten Drücker perfekt.
Irgendwann war es Adrian Sutil schlichtweg egal. Er konnte ja sowieso nichts mehr machen. Dass der 90-malige Grand-Prix-Starter ausgerechnet bei seinem langjährigen Arbeitgeber für einen Tag sein Können zeigen sollte, schien seltsam. Dass er im Rennen um das letzte freie Formel-1-Cockpit dann doch den Zuschlag bekam, war für den 30 Jahre alten Gräfelfinger umso erfreulicher. Denn er wusste: "Es ist so meine letzte Chance, im Grand-Prix-Sport wirklich noch eine Zukunft zu haben."
Es ist auch so etwas wie Sutils zweite Chance, nachdem er vor rund einem Jahr zu einer Bewährungsstrafe wegen schwerer Körperverletzung verurteilt worden war. Der Vorfall hatte sich im April 2011 nach dem Großen Preis von China in einem Nobelclub in Shanghai ereignet. Im Jahr darauf erlebte Sutil die Formel 1 nur als Zuschauer und TV-Experte in Teilzeit. Force India hatte den Vertrag nicht verlängert - guten Leistungen zum Trotz wie Rang sechs bei seinem bis dato letzten Grand Prix am 27. November 2011 in Sao Paulo.
Lange ist's her. Von Null auf 100 ist für Sutil, ohnehin erst mit 14 Jahren in Kontakt mit dem Motorsport gekommen, kein Problem. "Das war eigentlich immer meine Stärke", sagt er: "Eigentlich kann ich mich reinsetzen ins Auto und gleich schnell fahren."
Bewiesen hat der Musiker-Sohn seine rennfahrerischen Qualitäten schon mehr als einmal, auch wenn es für einen ganz großen Erfolg oder einen Podiumsplatz noch nicht reichte. Legendär ist aber seine Fahrt Richtung Podium 2008 in Monaco. Auf feuchter Strecke krachte Kimi Räikkönen voll ins Heck von Sutil. Im darauffolgenden Jahr schrammte Sutil in Italien als Vierter am Podest vorbei.
Als es drauf ankam, erinnerte sich Team-Mitbesitzer Vijay Mallya an Sutils Leistungen. "Es war ganz eng, aber am Ende haben seine Erfahrung und seine frühere Verbindung zum Team den Ausschlag für Adrian gegeben", erklärte der indische Milliardär, nachdem sein Ex-Pilot einen Testtag absolviert und alle im Team mit Feedback und Leistung begeistert hatte.
Sutil, der 2007 in Australien für das damalige Spyker-Team sein Formel-1-Debüt gab, gilt als zuverlässig schneller Fahrer mit besonderer Stärke auf nasser Strecke. Ins Schleudern soll seine Karriere nun nicht mehr geraten. Das wäre ihm keinesfalls egal.
06.03.2013, 08:43 Uhr | dpa
Kommentare
/ 0Top Partner
Diesen Artikel...
Tüftler statten den Prototypen mit speziellen Radmotoren aus. Video
Salonfähig, oder nicht? Heiße Moderation beim New-Pop-Special im Ersten Programm. mehr
Für mehr Sicherheit, Schnelligkeit und Komfort. Zum Download
Jetzt die neuen Kollektionen bei zalando.de entdecken - Versand gratis. zum Zalando-Special
Informieren Sie sich über die Rennställe und deren Piloten! mehr
Hier geht's zu weiteren Motorsport-News bei t-online.de. mehr
Zeitplan, letzte Sieger, erste Pole Position: alle Infos zu den Kursen der Königsklasse. mehr
Rund um den Globus sind die Damen ein fester Bestandteil der Königsklasse. zur Foto-Show
Das ist der mächstigste Mann der Formel 1. Bilder aus 50 Jahren. zur Foto-Show
Der Bayern-Profi zeigt an der Torwand sein ganzes Können. zum Video
Bei dem Treffen der Superstars begegnen sich fast 200 Millionen Euro. zum Video
Für den ehemaligen Spieler des BVB läuft es bei ManUnited nicht rund. zum Video
Bei der Geburt getrennt: Wenn sich Sportler und Weltstars gleichen wie Zwillinge. mehr…
Tablet-PCs in verschiedenen Größen von allen Topmarken - jetzt zu Knallerpreisen bei eBay.de.
7 Flaschen Aurora + 2 Weingläser nur 49,- € statt 91,20 €. Jetzt zugreifen auf Hawesko.de.
Mit Tiefpreisgarantie: Patronen für Canon-, Epson- und HP-Drucker. bei druckerzubehoer.de
Fußball - national
Fußball - international
Fußball - Europapokal
Boxen
Handball
Basketball
Formel 1
Tourenwagen
Rallye
Eishockey
Olympia 2014
Tennis
Volleyball
Radsport
American Football
Leichtathletik