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Mercedes GP: Schonfrist in der Formel 1 ist vorbei

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Schonfrist vorbei: Mercedes-Crew muss sich bewähren

12.03.2013, 12:55 Uhr | dpa

Mercedes GP: Schonfrist in der Formel 1 ist vorbei. Mercedes fährt seit drei Jahren wieder mit einem eigenen Werksteam in der Formel 1.

Mercedes fährt seit drei Jahren wieder mit einem eigenen Werksteam in der Formel 1. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Die kurze Schonfrist ist vorbei für den neuen Mercedes-Motorsportchef. Sieben Wochen nach seinem Dienstantritt beginnt für Toto Wolff beim schwäbischen Formel-1-Rennstall Mercedes GP die Zeit der Bewährung.

"Der Erfolgsdruck ist groß, sonst würde es auch keinen Spaß machen", sagte der Nachfolger von Norbert Haug im Interview der Nachrichtenagentur dpa vor dem Auftaktrennen in Australien am Sonntag. Nach drei ernüchternden Jahren des Werksteams sollen Wolff, Landsmann Niki Lauda als Aufsichtsratsboss und Michael Schumachers Erbe Lewis Hamilton eine Erfolgsära begründen.

Und zwar möglichst ohne große Wartezeit. "Keiner von uns gibt sich mit einem Lehrjahr zufrieden", versicherte Wolff. "Ich werde schon an den Ergebnissen von 2013 gemessen, so ist die Realität." Der 41-Jährige weiß um die hohen Erwartungen beim Autobauer und um die Kritik der internen Gegner am teuren Formel-1-Projekt. "Mercedes ist mit dem Anspruch in die Formel 1 gekommen, um Meisterschaften mitzufahren und Meisterschaften zu gewinnen. Für nichts anderes wurden wir geholt. Das muss das Ziel sein", stellte Wolff fest.

Bislang aber ging es für die Silberpfeile zumeist eher rückwärts, allen Steuerkünsten des Altmeisters Schumacher und seines Kollegen Nico Rosberg zum Trotz. Auf die ersehnte Siegpremiere von Rosberg in China folgte in der Vorsaison sogar der Absturz auf Rang fünf der Konstrukteurswertung mit der geringsten Punktausbeute seit der Rückkehr als Werksrennstall. Danach forcierte Mercedes den Umbau. Haug nahm nach 22 Jahren im Amt Abschied, sogar Teamchef Ross Brawn ist längst nicht mehr unantastbar.

Immerhin hält die Mehrheit der Deutschen das Formel-1-Engagement des Daimler-Konzerns auch nach den vielen Rückschlägen immer noch für sinnvoll. 53 Prozent unterstützten in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa den Verbleib der Silberpfeile in der Königsklasse. Nur 18 Prozent zeigten kein Verständnis für die Fortsetzung des Formel-1-Projekts.

"Ich sehe, dass wir eine positive Entwicklung genommen haben", urteilte Wolff nach dem Abschluss der Saisonvorbereitung. Bei den Testfahrten erstaunten Rosberg und Hamilton mit Top-Zeiten. "Das zeigt, wie gefährlich Nico und Lewis in Zukunft sein werden", befand Titelverteidiger Sebastian Vettel.

Auch Ober-Aufseher Lauda geriet ins Schwärmen. Mercedes habe die "absolut stärkste Fahrerpaarung", konstatierte der dreimalige Champion in einem Interview seines zweiten Arbeitgebers RTL. "Die Basis für ein schnelles Auto schon zum Saisonauftakt" sei vorhanden, fügte Lauda hinzu. Aus der Ferne meldete sich sogar Formel-1-Rentner Schumacher mit warmen Worten. "Ich hoffe, dass wir die Früchte der Arbeit aus den vergangenen Jahren bald ernten können", sagte der 44-Jährige und verwies auf die "verbesserte Infrastruktur".

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Wolff indes will sich für ein endgültiges Urteil zu Stärken und Schwächen des Teams noch Zeit bis nach den ersten Rennen nehmen. Dann aber will er handeln. In der Branche wird spekuliert, dass der bisherige McLaren-Cheftechniker Paddy Lowe nach Saisonende Brawn als Teamchef bei Mercedes ablöst. Eine Belastung fürs interne Klima sei diese Diskussion aber nicht, beteuerte Wolff: "Ein Formel-1-Team wird daran gemessen, wie schnell es auf der Strecke ist. Alles andere sind Nebensächlichkeiten."

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