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Vettel nach Auftaktdämpfer: "Bin nicht beunruhigt"

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Vettel nach Auftaktdämpfer: "Bin nicht beunruhigt"

17.03.2013, 14:54 Uhr | dpa

Vettel nach Auftaktdämpfer: "Bin nicht beunruhigt". Kimi Räikkönen (M) hat das Auftaktrennen vor Fernando Alonso (l) und Sebastian Vettel gewonnen.

Kimi Räikkönen (M) hat das Auftaktrennen vor Fernando Alonso (l) und Sebastian Vettel gewonnen. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Nach dem Auftaktdämpfer von Australien wollte sich Sebastian Vettel keine Krise einreden lassen. "Ich bin nicht beunruhigt. Wir müssen eben zugeben, dass manchmal die anderen auch schneller sind", erklärte der Titelverteidiger nach der Niederlage im ersten Formel-1-Saisonrennen.

Düpiert vom Überraschungssieger Kimi Räikkönen im Lotus und auch geschlagen vom Ferrari-Rivalen Fernando Alonso war der von Pole Position gestartete Vettel am Sonntag in Melbourne als Dritter ins Ziel gerollt. Aber Vettel gab sich sorgenfrei und behauptete: "Den Trend, den es vielleicht hier in Australien gab, der hat meist nicht lange gehalten."

Getreu dieser Prognose hatte der Hesse gewohnt lausbubenhaft den Erfolg seines Kumpels Räikkönen mitgefeiert. Auf dem Podium im Albert Park bespritzte der Dreifach-Weltmeister den Finnen kräftig mit Champagner und stieß dann sogar lässig mit Alonso an. "Es ist eine lange Saison, das sind gute Punkte, auch wenn wir auf mehr gehofft hatten", sagte der 25-Jährige.

Seine Gegner aber dürften aus den Ereignissen von Melbourne durchaus Zuversicht für den weiteren Saisonverlauf ziehen. Nach klarer Überlegenheit in Training und Qualifikation waren die Red Bulls im Rennen plötzlich schlagbar. "Es war einer meiner leichtesten Siege", befand Räikkönen eiskalt. "Das ist ein gutes Zeichen für uns. Bis jetzt läuft es gut, es gibt keinen Grund, warum es nicht so bleiben sollte", fügte der erste WM-Spitzenreiter der Saison hinzu. Übersetzt heißt das: Vettel aufgepasst!

Bei seinem 20. Grand-Prix-Sieg kam der "Iceman" als einziger der Topfahrer mit nur zwei Boxenstopps aus und gab damit einen weiteren Hinweis, worauf es in dieser Saison ankommt: den schonenden Umgang mit den Reifen. "Die Reifen sind uns doch ein bisschen zu früh um die Ohren geflogen", gestand Vettel sein wohl entscheidendes Manko. So konnte der Heppenheimer seine Führung nach dem Start nicht lange verteidigen und lag am Ende satte 22,3 Sekunden hinter Räikkönen.

Auch dem bravourös auftrumpfenden Adrian Sutil wurden die sensiblen Pneus bei seinem Comebackrennen zum Verhängnis. Der Force-India-Pilot sammelte zwar im 91. Grand Prix seine ersten Führungskilometer in der Formel 1, rutschte mit einem abgefahrenen Reifensatz aber schließlich noch bis auf Platz sieben ab. "Ich bin sehr stolz, ich weiß ja erst seit drei Wochen wieder, dass ich fahren darf", sagte Sutil nach seinem Parforceritt.

Und noch einer wurde Opfer des Reifenpokers: Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton musste mittendrin die Strategie wechseln und auch ein drittes Mal an die Box. Der Brite wurde Fünfter, während sein Teamkollege Nico Rosberg wegen eines Elektronikdefekts am Silberpfeil in der 27. Minute aufgeben musste. Ein durchwachsener Neustart für das umformierte Werksteam. "Kein Desaster", fasste der neue Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nüchtern zusammen.

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Noch mehr Pech hatte Sauber-Pilot Nico Hülkenberg. Er konnte wegen Problemen mit der Benzinzufuhr an seinem C32 gar nicht an den Start gehen. "Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass mir jetzt diese Kilometer einer Renndistanz fehlen. Die hätten mir eine Menge Daten und Informationen im Hinblick auf die nächsten Rennen gegeben", klagte der Rheinländer.

So nahmen eigentlich alle einen ordentlichen Berg Arbeit mit auf die Weiterreise zum nächsten Rennen in Malaysia am Sonntag. "Wir haben ein sehr interessantes Jahr vor uns", urteilte Vettels vermeintlich schärfster Kontrahent Alonso. Der turbulente Saisonstart mit einer wegen Regens vertagten Qualifikation und einem Rennen mit zahlreichen Führungswechseln verspricht in der Tat einiges.

Der nächste Stopp Sepang wird Fahrern und Teams ohnehin wieder alles abverlangen. Schwülheiße 30 Grad, extreme Luftfeuchtigkeit und das längste Rennen des Jahres bringen die Piloten ans Limit. "Das wird ein völlig anderes Rennen", sagte Vettel. Genau darin liegt die Hoffnung des Triple-Champions. Denn so einfach will sich der Regent auch von Badminton-Kumpel Räikkönen nicht vom Thron stoßen lassen.

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