12.04.2013, 15:41 Uhr | sid, t-online.de, dpa
Sebastian Vettel und Mark Webber sind sich zum ersten Mal seit dem Teamorder-Skandal von Malaysia wieder auf der Strecke begegnet. Und der Intimfeind des Weltmeisters hatte die Nase gleich zweimal vorn. Im ersten freien Training zum Großen Preis von China fuhr der Australier auf Rang drei, Vettel musste sich mit Platz vier begnügen. In der zweiten Session wurde der Abstand zwischen den Red-Bull-Kollegen noch viel deutlicher: Webber wurde Fünfter, während Vettel nur auf Platz zehn kam.
"Wir müssen uns noch ein bisschen steigern", sagte Vettel. "Es gab am Ende eine Welle von drei, vier Autos, die dann noch einmal deutlich schneller waren. Ich glaube, ich war heute ein bisschen zu weit weg, deswegen müssen wir schauen, was wir da noch machen können. Ich denke, es lief nicht ganz rund, bin aber zuversichtlich, dass wir das bis morgen im Griff haben werden." Nach dem freien Training standen Vettel und Webber nur einen Meter auseinander, ignorierten sich aber komplett.
Die schnellste Runde auf dem Shanghai International Circuit legte im ersten Durchgang Nico Rosberg hin, im zweiten war Ferrari-Pilot Felipe Massa der Schnellste. Vettel hatte jedes Mal über eine Sekunde Rückstand. Kimi Räikkönen zeigte mit Rang zwei in Session zwei, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Lewis Hamilton belegte die Plätze zwei und sieben. Am Morgen wurde der Brite von einer allergischen Reaktion geplagt.
Die Reifen könnten in Shanghai erneut zum großen Thema werden. Während der Trainings lösten sich große Gummiteile von den Pneus, die die Strecke neben der Ideallinie bedeckten. "So habe ich die Reifen noch nie erlebt", sagte Hamilton im Boxenfunk.
Adrian Sutil kehrte zwei Mal als Achter zurück an die Box. Sauber-Neuzugang Nico Hülkenberg belegte bei rund 19 Grad auf trockener Strecke die Plätze 14 und 17. Vettels Dauerrivale Fernando Alonso steigerte sich von Rang fünf auf drei.
Bei Marussia lief es überhaupt nicht rund. Zunächst rollte Max Chilton aus und am Ende des Trainings auch Teamkollege Jules Bianchi. "Zunächst dachten wir, es wäre ein normales Leck. Deshalb haben wir das Auto wieder rausgeschickt, aber jedes Mal beim Bremsen hat der Tank etwas Öl verloren", erklärte Technikchef Pat Symmons. "Es sieht danach aus, als habe der Öltank einen Riss."
Kurz vor Ende des ersten Trainings erlebte Sergio Perez eine kleine Schrecksekunde. Der mexikanische McLaren-Neuzugang landete an der Boxeneinfahrt im Reifenstapel, konnte aber wohlbehalten wieder aus seinem Wagen steigen. Die chinesischen Fans durften sich über den Einsatz von Lokalmatador Ma Qinghua freuen. Der 25-Jährige ersetzte im Caterham Charles Pic. Ma wurde aber Letzter.
12.04.2013, 15:41 Uhr | sid, t-online.de, dpa
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