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Chinas Debütant: "Wir brauchen mehr Unterstützung"

12.04.2013, 15:48 Uhr | dpa

Chinas Debütant: "Wir brauchen mehr Unterstützung". Ma Qinghua muss sich in der neuen Motorsportwelt noch zurechtfinden.

Ma Qinghua muss sich in der neuen Motorsportwelt noch zurechtfinden. (Quelle: dpa)

Shanghai (dpa) - Chinas erster Formel-1-Pilot Ma Qinghua sieht noch große Defizite im Motorsport in seinem Land. "Unsere Entwicklung hängt den Ländern in Europa noch hinterher, aber wir holen den Rückstand schnell auf", sagte der 25-Jährige der Nachrichtenagentur dpa.

Ma hatte im September 2012 seine Premiere in der Königsklasse gefeiert - allerdings nur im Training. "Damit wurde ein Traum für mich wahr", schwärmte er nun vor dem dritten Grand Prix dieser Saison am Sonntag in Shanghai. Seit Ma ein kleiner Junge war, habe er Rennfahrer werden wollen. "Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, die chinesische Flagge auf dem Formel-1-Wagen zu sehen."

Als Frischling landete er für das Hinterbänklerteam HRT, bei dem er das Cockpit des Inders Narain Karthikeyan übernommen hatte, in Monza allerdings auf dem letzten Platz. "Wir brauchen mehr Zeit. Wir brauchen aber auch mehr Unterstützung von unserem Land, unserer Regierung und sozialen Organisationen", forderte er heute.

Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen bekommt der Motorsport in seinem Land nach Ansicht von Ma nur wenig Aufmerksamkeit. In der Zukunft könne die Unterstützung der Regierung und großer Autohersteller dem Sport aber einen Schub verpassen. "Als Fahrer ist man bislang eher auf sich allein gestellt", meinte Ma, der in dieser Saison als Testfahrer für Caterham aktiv ist und für den Rennstall auch an der GP2-Serie teilnimmt. Im ersten freien Training am Freitag in Shanghai durfte er sich mit Vettel & Co. messen - und wurde Letzter.

"Nicht nur die Formel 1, der Motorsport insgesamt ist relativ neu in China", betonte er. Erst seit weniger als 15 Jahren sei der Sport in seinem Land bekannt. Ma sieht aber großes Potenzial: "Dieser Sport wird sich in Zukunft rasant entwickeln." China werde seine eigene Rennkultur entwickeln, meinte er.

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