21.04.2013, 16:22 Uhr | t-online.de
Red Bull hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim Großen Preis von Bahrain fuhr Sebastian Vettel überlegen zu seinem zweiten Saisonsieg und baute dadurch den Vorsprung in der WM-Wertung aus. "Das war ein Rennen ohne Fehler und Probleme. Das Auto ist fantastisch gelaufen, gegen Ende ging es sogar immer besser", sagte Vettel. Neben dem Weltmeister stand Kimi Räikkönen als Zweiter auf dem Podium. Romain Grosjean komplettierte das tolle Wochenende für Lotus mit dem dritten Platz. Paul di Resta kam im Force India auf einen beachtlichen vierten Rang.
Nico Rosberg, der von der Pole Position ins Rennen ging, konnte im Long Run nicht mit der Konkurrenz mithalten und musste sich mit Platz neun zufrieden geben. Lewis Hamilton machte es besser. Er fuhr von Rang neun auf fünf. Nico Hülkenberg wurde Zwölfter, Adrian Sutil 13. Die Ferraris - sowohl von Fernando Alonso als auch von Felipe Massa - hatten massive Probleme und konnten ihre eigenen Erwartungen und die der Fans nicht erfüllen. Alonso rettete mit Platz acht immerhin noch vier Punkte, Massa wurde 15.
Beim Start verlor Vettel zwar seinen zweiten Platz an Alonso, holte sich die Position aber noch in derselben Runde zurück. Rosberg verteidigte die Führung zunächst.
In der Folge attackierte der Weltmeister Rosberg immer wieder. In Runde drei konnte Vettel die Führung schließlich übernehmen. Von da an kontrollierte er das Rennen und fuhr mit 9,1 Sekunden Vorsprung zum Sieg. Kurz darauf zog auch Alonso am Silberpfeil Rosbergs vorbei. Bis zur Rennhalbzeit wurde Rosberg immer weiter durchgereicht und befand sich nur noch auf Rang zehn.
Force-India-Pilot di Resta hatte einen ganz tollen Start. In Runde fünf überholte er sogar Rosberg und fuhr somit auf Rang drei. Der Brite war ebenso wie Räikkönen auf einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs, während die Konkurrenz dreimal bei den Mechanikern Halt machte. Nur ein reifenschonendes Auto machte diese Strategie-Variante überhaupt erst möglich, die sich als cleverer Schachzug herausstellte.
Di-Resta-Teamkollege Adrian Sutil dagegen hatte gleich zu Beginn Probleme und rollte langsam über die Strecke, was ihn weit nach hinten warf.
Bei Alonsos Ferrari schloss sich nach wenigen Runden der Heckflügel nicht mehr, so dass Vettel leicht wegziehen konnte. Der Spanier musste in die Box fahren, wo der Flügel wieder in Form gebracht wurde. Aber schon auf der nächsten Geraden passierte wieder das gleiche Malheur. Der Vizeweltmeister fiel nach einem erneuten Besuch an der Box auf Platz 18 zurück.
Auch bei Felipe Massa lief es alles andere als rund. Am Start beschädigte der Brasilianer bei einer Kollision seinen Frontflügel, der daraufhin stark wackelte. Massa setzte die Fahrt aber fort. In Runde 18 kam dann noch ein Reifenschaden hinzu, der Massa weit zurück spülte.
Mark Webber absolvierte zunächst ein unauffälliges Rennen. Das änderte sich in Runde 39. Als er nach seinem dritten Stopp aus der Box fuhr, übersah er Rosberg und fuhr ihm leicht in die Seite. Beide konnten das Rennen aber fortsetzen. Am Ende sprang Platz sieben für den Australier heraus.
Ein unterhaltsames Duell boten die beiden McLaren-Piloten. Immer wieder attackierten sich Sergio Perez und Jenson Button im Kampf um Platz fünf hart und berührten sich auch. Perez wurde Sechster, Button fiel noch auf Platz zehn zurück.
Für Fahrer und Teams kann es richtig heiß werden. Zudem wird häufig Sand auf die Strecke geweht.
21.04.2013, 16:22 Uhr | t-online.de
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