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Zoff bei McLaren: Jenson Button schimpft über Teamkollegen Perez

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Button schimpft: "Sowas habe ich noch nicht erlebt"

22.04.2013, 10:11 Uhr | sid, t-online.de

Zoff bei McLaren: Jenson Button schimpft über Teamkollegen Perez. Jenson Button (li.) war über die harten Attacken seines Teamkollegen Sergio Perez "not amused". (Quelle: xpb)

Jenson Button (li.) war über die harten Attacken seines Teamkollegen Sergio Perez "not amused". (Quelle: xpb)

Zoff bei McLaren - Beim Großen Preis von Bahrain lieferten sich Jenson Button und Sergio Perez ein hartes Duell, der mexikanische McLaren-Neuling attackierte den Weltmeister von 2009 immer wieder heftig. Das passte dem Briten überhaupt nicht.

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"Wenn er so weiter macht, wird bald etwas Schlimmes passieren" brachte Button seine Wut deutlich zum Ausdruck. "Ich hatte eine Menge guter und sauberer Zweikämpfe auf der Strecke - außer denen mit meinem Teamkollegen. Es ist gut für das Team, dass er einige Punkte geholt hat. Aber er hat sie nicht auf faire Weise geholt."

Perez zeigt sich teilweise einsichtig

Perez wurde in Bahrain Sechster, Button Zehnter. Der zehn Jahre jüngere Teamkollege müsse noch einen gewaltigen Reifeprozess durchlaufen, ergänzte der 33-Jährige. "Ich bin im Laufe der Jahre mit vielen Teamkollegen zusammengefahren, und in Lewis Hamilton hatte ich in den letzten einen sehr aggressiven. Aber dass auf einer Geraden mein Teamkollege neben mir auftaucht und bei 300 Kilometern pro Stunde Rad an Rad mit mir fährt, habe ich noch nicht erlebt", schimpfte Button. "Das passiert beim Kartfahren, und irgendwann wird man dann erwachsen und legt das ab. Bei Checo scheint es aber anders zu sein. Ich denke, wir werden uns noch unterhalten."

Perez gestand ein, dass er "ein bisschen zu riskant" gefahren sei, "bestimmt sogar." So ganz sah er die Schuld jedoch nicht bei sich. "Button war aber so aggressiv wie ich. Jeder von uns geriet mehrmals über den Streckenrand hinaus", wird Perez bei "Motorsport-Total" zitiert. Er weiß, dass Klärungsbedarf besteht: "Wir müssen darüber reden, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Es ist nicht sinnvoll, das über die Medien auszutragen. Ich bin nicht hier, um Jenson zu kritisieren. Er ist ein großer Champion und ich kann noch vieles von ihm lernen. Das klären wir unter uns."

Perez wurde angewiesen, mehr Risiko zu gehen

Button und Perez ließen rundenlang nicht von einander ab, es kam zu immer riskanteren Manövern. Die Boliden berührten sich mehrfach, dabei wurde der Frontflügel des Mexikaners beschädigt. Es hätte leicht zu einem Doppelausfall kommen können. McLaren griff nicht ein, sondern ließ seine Fahrer den Kampf offen ausführen. "Ich habe kein Problem damit, dass unsere Fahrer gegeneinander fahren", sagte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. "Sie dürfen das. Es ist nämlich das Richtige." Whitmarsh hatte sich Perez vor dem Rennen zur Brust genommen und ihn angewiesen, aggressiver zu fahren. In Bahrain war er ihm aber offenbar zu forsch. "Du fährst deinem Teamkollegen nicht in die Kiste. Das war über dem Limit und nicht, was wir erwarten."

Dennoch nahm der Teamchef das Umsetzen der Kritik seitens Perez positiv zur Kenntnis: "Sergio kam zu McLaren und wurde gleich mal von Jenson in den Schatten gestellt. Deshalb stand er in der Kritik." Nun habe er reagiert. Aber die Verhältnismäßigkeit gehe dem Nachwuchspiloten noch ab. "Es hätte aber auch viel schlimmer enden können. Über Manches müssen wir noch reden, doch er geht gestärkt aus diesem Rennen hervor."

Lauda begeistert: "Das ist Autorennsport"

"Das war doch ein unterhaltsames Duell", äußerte sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner zu dem Mclaren-Duell. Die herunterspielende Aussage ist bemerkenswert, denn bei Red Bull hatte das Team in Malaysia eingegriffen, wenn auch vergeblich, und eine riesige Diskussion über die Teamorder ausgelöst. Auch Mercedes GP bremste Rosberg in Sepang aus. McLaren reagierte anders, nämlich gar nicht. "Sie haben mir nichts gesagt. Das freut mich", sagte Perez.

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Umso deutlicher fällt nun das Lob über den spannendsten Zweikampf des Rennens aus. "Dass die zwei so hart gegeneinander fahren, hat mir gefallen", sagte Niki Lauda bei RTL. "Das ist Autorennsport. Erinnern wir uns mal, was wir über Teamorder und dergleichen diskutiert haben. Das ist jetzt das, was wir alles sehen wollen. Und am Schluss ist der Bessere vorn. So gehört das."

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