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Formel 1 in leise: 2014 geht die Formel-E an den Start

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Die "Formel öko" steht in den Startlöchern

17.05.2013, 09:52 Uhr | t-online.de

Formel 1 in leise: 2014 geht die Formel-E an den Start. Das ist der Einheits-Renner für die Formel-E. (Quelle: formulaeholdings )

Das ist der Einheits-Renner für die Formel-E. (Quelle: formulaeholdings )

Im kommenden Jahr schlägt der Weltverband FIA ein neues Kapitel im Formelsport auf. 2014 geht die neue Rennserie Formel E an den Start. E steht für Elektro. Äußerlich erinnern die Boliden stark an die Formel-1-Flitzer von Sebsatian Vettel und Co., das Renngeschehen wird sich jedoch deutlich von dem der Königsklasse unterscheiden.

Motorenlärm und Abgasgeruch gehören hier der Geschichte an, und auch den typischen Reifenwechsel wird es nicht geben. Statt Reifen wechseln die zehn Teams gleich das ganze Auto. Nach gut 25 Minuten muss der Fahrer den Wagen an die Box steuern - länger hält der Akku nicht. Dort steht der zweite Wagen mit einem zweiten Fahrer bereit, der wiederum 25 Minuten auf die Strecke geht.

Formel E auch in Deutschland?

Die "Formel öko" soll ausschließlich in Großstädten auf der ganzen Welt starten. Neun von zehn Städten stehen bereits fest, die zehnte soll nach Vorstellungen des Weltverbands FIA möglichst in Deutschland liegen. "Deutschland als umweltbewusstes Land sollte nicht fehlen", sagte ein Verbands-Sprecher gegenüber "Bild". "Wir verhandeln gerade mit mehreren Städten." Das Auftaktrennen soll in Rio de Janeiro stattfinden, weitere Austragungsorte sind bislang Rom, London, Peking, Los Angeles, Miami, Buenos Aires, Bangkok und das malaysische Putrajaya.

Wer langweiliges Rundendrehen erwartet, wird angesichts der Leistungsdaten der von McLaren entwickelten Einheitsmotoren überrascht sein. Gespeist durch eine Lithium-Ionen-Batterie treibt das Aggregat die Boliden von 0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden - Höchstgeschwindigkeit 220 km/h. In der Qualifikation bringen die Fahrzeuge 270 PS auf die Straße, im Rennen sind es aus Stromspargründen 180 PS.

Ex-Formel-1-Pilot di Grassi ist begeistert

Wer in den 40 baugleichen Wagen sitzen wird, ist noch nicht klar. Erst vier Piloten haben ihre Teilnahme bestätigt: Nicolas Prost, Vitantonio Liuzzi, Jaime Alguersuari und Lucas di Grassi. Letzterer hat schon zu Testzwecken hinter dem Steuer eines Elektroboliden gesessen. Der Ex-Formel-1-Pilot zeigte sich begeistert. "Was ziemlich beeindruckt, ist die Drehkraft, die der Motor liefert. Selbst wenn die Anzahl an Pferdestärken erheblich weniger als bei einem Formel-1- oder LMP1-Boliden ist, ist die erste Beschleunigung ziemlich schwierig zu kontrollieren. Die Fahrer werden lernen müssen, damit umzugehen."

Besonders ungewohnt sei das fehlende Dröhnen des Motors. "Du hörst, was die Reifen tun, was die Aufhängung tut“, so di Grassi weiter. "Es gibt dabei so viele unterschiedliche Geräusche, die man nur bemerkt, weil man ein Elektroauto fährt." Mit 80 Dezibel liegt der Lärmpegel im Rennbetrieb nur knapp über dem eines normalen PKW. Und genau diese Stille könnte der Trumpf der neuen Rennserie sein.

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