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Lotus-Mitbesitzer kritisiert Änderungen bei Reifen

21.05.2013, 18:50 Uhr | dpa

Lotus-Mitbesitzer kritisiert Änderungen bei Reifen. Gerard Lopez ist mit den Änderungen nicht glücklich.

Gerard Lopez ist mit den Änderungen nicht glücklich. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Lotus-Mitbesitzer Gerard Lopez hat die erneute Reifenreform in der Formel 1 scharf kritisiert. "Das ist nur bescheuert, weil es die cleveren und kreativen Teams bestraft und die Verlierer belohnt", schimpfte der Luxemburger in der "Welt am Sonntag".

Vor allem Sebastian Vettels Red-Bull-Team und Mercedes hatten sich zuvor für stabilere Reifen stark gemacht. Hersteller Pirelli hatte schließlich dem Druck nachgegeben und will vom übernächsten Rennen an veränderte Pneus liefern.

Dies sieht Lopez offenbar als Affront gegen sein Team. Der WM-Zweite Kimi Räikkönen kam mit seinem Lotus bisher am besten mit den aktuellen Reifen zurecht und liegt in der Gesamtwertung nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Vettel. Dagegen kämpften vor allem Red Bull und Mercedes zuletzt mit dem hohen Reifenverschleiß ihrer Autos. Daher fürchteten beide Teams künftig weitere Rückschläge auf der Strecke und setzten Pirelli unter Druck. "Ist das noch Sport mit gleichen Mitteln?", fragte Lopez verärgert.

Noch ist allerdings offen, wie umfangreich die Änderungen bei den Reifen für den Großen Preis von Kanada tatsächlich ausfallen werden. Nach Informationen des Fachmagazins "Autosport" will der Internationale Automobilverband FIA nur geringe Neuerungen zulassen. Die von Pirelli geplanten Nachbesserungen zur Verringerung der Zahl der Boxenstopps soll die FIA demnach für unzulässig erklärt haben.

Erlaubt seien lediglich Änderungen, die das Herausbrechen größerer Gummifetzen aus den stark beanspruchten Hinterreifen verhindern sollen. Die FIA beruft sich dabei laut "Autosport" auf ihr Regelwerk, das umfassende Reformen bei den Reifen während der laufenden Saison verbietet. Verband und Reifenlieferant seien derzeit noch in Gesprächen. Eine endgültige Entscheidung bei Pirelli sei noch nicht getroffen, hieß es.

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