23.05.2013, 08:07 Uhr | sid
Kein Ende im Reifenstreit: Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat vor dem Großen Preis von Monaco (Sonntag, ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) seine Kritik an den Gummiwalzen von Einheitshersteller Pirelli erneuert. "Stellt Euch vor, ein professioneller Skifahrer muss von einem Jahr auf das andere auf Holz-Skiern fahren", sagte der 25-Jährige. "Wenn man derart Rücksicht auf die Reifen nehmen muss, dann ist es nicht mehr der Rennsport, den wir kennen." Er zeigte allerdings Verständnis für eventuelle Verwunderung über die anhaltende Debatte: "Ich glaube, es ist schwierig für Außenstehende zu verstehen, welchen Einfluss die Reifen auf das Fahren haben."
Nach dem Sieg von Fernando Alonso beim Großen Preis von Spanien vor zwei Wochen, bei dem ein Großteil der Teams vier Mal die Box ansteuern musste, hatte der Reifenstreit seinen Höhepunkt erreicht. Pirelli kündigte daraufhin an, die Pneus bereits zum übernächsten Grand Prix in Kanada zu verändern. Der Automobil-Weltverband FIA teilte jedoch mit, dass während der laufenden Saison lediglich kleine Veränderungen aus Sicherheitsgründen dem Reglement entsprächen.
"Ich will nicht schlecht über die Leute reden, aber auch in diesem Zusammenhang müssen sie ihre Arbeit besser machen. Wir haben mehrmals gesehen, dass die Oberfläche sich ablöst. Das liegt daran, dass die Reifen nicht gut genug sind", sagte Vettel.
Zudem wehrte sich der Red-Bull-Pilot gegen die Darstellung, sein Team sei das einzige, welches sich beschwere: "Man zitiert eben lieber uns, als zum Beispiel Marussia, deshalb sieht es vielleicht danach aus. Aber ich höre ja die anderen Fahrer in den Meetings, die haben auch Probleme."
Mercedes-Pilot Nico Rosberg geht derweil davon aus, dass die angekündigten Änderungen die Richtigen sind. "Ich weiß, in welche Richtung es geht, und es ist auf jeden Fall eine Verbesserung", sagte der 27-Jährige, der glaubt, dass nicht alle Piloten im Feld neue Reifen wollen. "Ich bin mir sicher, dass Fernando Alonso oder Kimi Räikkönen sehr happy wären, wenn die Reifen nicht verändert würden. Das wäre ich in ihrer Position aber auch."
Dass Ferrari und Lotus besser mit dem Material zurechtkommen, sei dabei kein Zufall. "Ich glaube, die haben einen guten Job gemacht. Es geht einfach darum, die Reifen technisch zu verstehen. Das haben wir eben nicht ganz so gut hingekriegt", sagte Rosberg.
Derweil kann Sauber-Pilot Nico Hülkenberg die Hysterie um die angekündigten Schritte Pirellis nicht nachvollziehen, auch eine Änderung mitten in der Saison sei kein großes Problem. "Wir müssen alle damit arbeiten, was Pirelli uns anbietet", sagte der 25-Jährige. "Einigen wird das leichter fallen, für andere wird es schwieriger. Aber wir müssen uns alle anpassen."
23.05.2013, 08:07 Uhr | sid
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