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Mehr Wunsch als Wirklichkeit: Die Formel 1 in New York

14.06.2013, 11:50 Uhr | dpa

Mehr Wunsch als Wirklichkeit: Die Formel 1 in New York. Sebastian Vettel posierte im Juni 2012 vor der Skyline von Manhattan.

Sebastian Vettel posierte im Juni 2012 vor der Skyline von Manhattan. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Die Wolkenkratzer von New York sind auch für die Formel 1 ein Sehnsuchtsort. Am Sonntag sollte den Plänen zufolge Bernie Ecclestones PR-Traum von einem Rennen vor der Skyline von Manhattan in Erfüllung gehen, doch der Kurs in Weehawken ist immer noch mehr Wunsch als Wirklichkeit.

Längst zweifelt die Königsklasse, ob die auf 2014 verschobene Premiere nicht auch zur Luftnummer wird. "Wir versuchen es, aber es ist nicht einfach", sagte Ecclestone jüngst in Montréal.

Immerhin beteuert Organisationschef Leo Hindery, den vertraglichen Konflikt mit dem Formel-1-Chefvermarkter gelöst zu haben. Für 15 Jahre gelte die neue Vereinbarung mit Ecclestone, nachdem der Brite den alten Kontrakt im Vorjahr für nichtig erklärt hatte. Die Versprechungen seien nicht erfüllt worden, grollte Ecclestone damals. "Bernie hatte zu 100 Prozent recht", bekannte Hindery. Nun aber werde das Rennen "definitiv" stattfinden.

Unklar aber bleibt, ob tatsächlich alle Genehmigungen für das Projekt am Port Imperial vorliegen und die Finanzierung wirklich steht. Die Organisatoren haben versprochen, keine Steuergelder in Anspruch nehmen zu wollen. Daran hatte New Jerseys Gouverneur Chris Christie seine Unterstützung geknüpft. "Leo Hindery hat mir gesagt, sie brauchen das nicht, also gibt es keine Diskussion", sagte der Politiker. Zugleich rechnet Christie mit 100 Millionen Dollar an Umsätzen durch das Rennen - wenn es denn jemals stattfindet.

Ecclestone hat bereits angedeutet, dass es ganz ohne staatliche Zuschüsse kaum gehen wird. "Die Regierung will kein Geld für das Rennen geben, aber das sollten sie tun", mahnte der 82-Jährige. Er selbst hat angeblich zuletzt einige Schulden der Veranstalter beglichen, um das Projekt zu retten.

Sein Geschäftspartner Hindery gibt sich weiter optimistisch. 31 Unternehmen seien derzeit mit den Vorbereitungsarbeiten für den Grand Prix beschäftigt. Die Boxengebäude am Hudson-Fluss seien nahezu fertig, in Kürze könnten die Asphaltierungsarbeiten an der 5,2 Kilometer langen Strecke beginnen. "Wir geben Geld aus wie ein Seemann auf Landgang", scherzte Hindery fröhlich.

Experten aber zweifeln, dass die hohen Anforderungen an eine sichere Piste nach neuesten Formel-1-Standards mit Enthusiasmus allein zu erfüllen sind. Der Umfang der notwendigen Bauarbeiten und die zu erwartenden Einschränkungen für zehntausende Anwohner und Pendler sind riesig. Der Zwist mit TV-Partner NBC um den geplanten Termin für das Renn-Debüt Mitte Juni ist da schon fast Nebensache.

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Ein paar Wochen bleiben den Organisatoren, ehe der Internationale Automobil-Verband FIA den vorläufigen Kalender der Formel 1 für 2014 festlegt. Sicher ist, dass Ecclestone und die Teams weiter höchst interessiert an einem Rennen vor der Kulisse von New York sind. Nach der gelungenen Premiere von Austin im Vorjahr würde ein zweiter Grand Prix die Vermarktungschancen in den USA erhöhen.

Noch immer wartet die Formel 1 in den Staaten auf ihren Durchbruch. Die Gastspiele in Watkins Glen, Phoenix, Detroit, Las Vegas, Dallas, Sebring oder Indianapolis verschwanden früher oder später alle wieder aus dem Rennkalender. Im Motorsport ist die NASCAR-Serie weiter der klare Favorit des US-Publikums.

Aber das Interesse an der Formel 1 wächst. Das will Ecclestone nutzen. Angeblich verhandelt er auch in Long Beach in Kalifornien über einen Grand Prix - und benutzt dies zugleich als Druckmittel gegenüber den Organisatoren in New Jersey. "Man braucht dicke Eier", hatte Weltmeister Sebastian Vettel vor einem Jahr nach einer Werbefahrt über den künftigen Kurs gesagt. Es hätte aber auch ein Rat an die Veranstalter sein können.

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