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Hamilton in seinem Revier: "Das ist unser Olympia"

27.06.2013, 19:06 Uhr | dpa

Hamilton in seinem Revier: "Das ist unser Olympia". Lewis Hamilton rechnet sich auf seiner Heimstrecke viel aus.

Lewis Hamilton rechnet sich auf seiner Heimstrecke viel aus. (Quelle: dpa)

Silverstone (dpa) - Lewis Hamilton hat sein Revier markiert. Schon seit ein paar Tagen steht der Wohnwagen des Formel-1-Stars auf dem VIP-Campingplatz von Silverstone. Sein Heimrennen liegt dem Briten einfach am Herzen, da ist dem Mercedes-Fahrer kein Vergleich zu gewagt.

"Das ist unser Olympia, hier repräsentieren wir unser Land vor unserem Heimpublikum", schwärmt der 28-Jährige vor dem achten Saisonlauf am Sonntag. Hamiltons Vorfreude ist spürbar, aber auch seine Ungeduld. Er will endlich seinen ersten Sieg im Silberpfeil - und am liebsten jetzt im "Home of British Motor Racing".

Hamiltons Bilanz nach einem halben Jahr bei Mercedes kann sich durchaus sehen lassen. Drei Podiumsplätze, WM-Vierter mit 77 Punkten. Das sind schon jetzt mehr Zähler als Vorgänger Michael Schumacher in jedem seiner drei Jahre beim Werksteam in einer ganzen Saison schaffte. Doch das reicht dem Champion von 2008 bei weitem nicht. "Ich gebe mich mit nichts als dem Besten zufrieden, also Siegen", betont der frühere McLaren-Zögling Hamilton.

Zusatzantrieb gibt der Blick in die Nachbarbox zum Teamkollegen Nico Rosberg, dem Monaco-Sieger. "Nico hat ein Rennen gewonnen, also muss ich auch ein Rennen gewinnen", meint Hamilton. Der emotionale Steuerkünstler aus Stevenage macht sich Druck. Rosbergs drei Pole Positions in Serie von Bahrain bis Monte Carlo haben Hamilton durchaus ins Grübeln gebracht.

Noch ist das ganz im Sinne des Teams. "Wenn sich die beiden Jungs weiter gegenseitig so antreiben wie bisher, ist das eine fantastische Kombination", sagt Teamchef Ross Brawn. "Wir wollen gar nicht, dass ein Fahrer den anderen dominiert."

Hamilton aber ist gekommen, weil er endlich wieder Weltmeister werden will. 55 Punkte Rückstand hat er derzeit auf WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel. "Es wird schwer, aber es ist nicht unmöglich, die Lücke zu schließen", sagt er. Seit seinem sensationellen Debütjahr 2007 und dem Titel eine Saison später wartet er auf den nächsten Triumph. Für einen, der sich selbst als außergewöhnlich sieht und bereits Pläne für den Bau seines eigenen Museums schmiedet, ist die Wartezeit schon viel zu lang. "Die Uhr für ihn tickt", mahnt Ex-Champion Damon Hill. "Er ist launenhaft, hat viel Talent, aber hat es irgendwie verschwendet", kritisiert Hill ungewöhnlich hart.

Von der süßen Ablenkung des Glamourlebens mit Popstar-Freundin Nicole Scherzinger aber wird Hamilton deshalb ganz gewiss nicht lassen. Fünf Jahre dauert die stürmische Beziehung des schillernden Paares, eine baldige Hochzeit sei durchaus möglich, sagt er. Wie sich Hamiltons Partnerschaft mit Mercedes auf Dauer entwickelt, ist dagegen noch völlig offen. "Ich habe einen Sprung ins kalte Wasser gewagt - und es ist bislang gut gegangen", urteilt Hamilton.

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Überstanden ist auch die Zitterpartie wegen der umstrittenen Testfahrten von Mercedes für Reifenlieferant Pirelli. Nach dem milden Urteil des Weltverbands - Verwarnung und Ausschluss vom Nachwuchstest im Juli - atmete auch Hamilton auf. Punktabzüge, ein heftiges Bußgeld oder sogar eine Sperre waren zu befürchten gewesen. "Wenn überhaupt, hat uns das stärker gemacht", sagt Hamilton. "Es war eine harte Zeit. Jetzt müssen wir unsere Energie wieder auf die Strecke lenken", forderte er.

Und wo könnte das besser funktionieren als im nur 13 Kilometer von der Mercedes-Rennfabrik entfernten Silverstone. "Ich will da gewinnen", bekräftigt Hamilton, "von ganzem Herzen".

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