03.07.2013, 14:18 Uhr | dpa, t-online.de, sid
Toto Wolff hofft nun auf Zusammenhalt in der Formel 1. (Quelle: imago/Crash Media Group)
Nach dem Reifenchaos von Silverstone hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff die Konkurrenz kritisiert. "Manchmal braucht es dramatische Ereignisse, damit alle an einem Strang ziehen. Den Teams, die sich gegen die neuen Reifen gewehrt haben, sind jetzt die Augen aufgegangen: Man kann in dieser Sache nicht mehr opportunistisch seinen Vorteil suchen", sagte der 41-Jährige im Rahmen einer Telefonkonferenz. "Die Sicherheit ist Priorität Nummer eins, die Formel 1 muss jetzt Einigkeit zeigen", sagte Wolff.
Pirelli wollte bereits zum Kanada-Grand-Prix neue Reifen einsetzen. Ferrari, Lotus und Co. hatten aber ihr nötiges Einverständnis verweigert.
Nach den Ereignissen von Silverstone wird Hersteller Pirelli beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring am kommenden Wochenende überarbeitete Reifen einsetzen. "Die Erleichterung ist groß", sagte der Österreicher, dessen Team auch mit der Abnutzung der Reifen lange Zeit erhebliche Probleme hatte. Für den Großen Preis von Ungarn am 28. Juli kündigte Pirelli zudem den Einsatz ganz neuer Reifen an.
Auch Ferrari-Pilot Fernando Alonso ist mittlerweile umgeschwenkt. "Wenn die Situation so ist, wie sie in Silverstone war, wäre es nicht möglich zu fahren", sagte er. Dann bestünde die Gefahr, dass sogar jemand ums Leben käme. "Es hätte Unfälle geben können, die um einiges schlimmer hätten sein können, als das, was wir gesehen haben", so der Spanier weiter. Er stellte aber auch klar, "dass wir fahren müssen. Für unser Team, für unsere Sponsoren, für die Fans".
Nach zwei Siegen aus den vergangenen drei Rennen genießt man bei Mercedes derweil den aktuellen Höhenflug. "Wir erleben einen silbernen Lauf. Wir sind viel besser, als wir es vor der Saison erwarten konnten, zumal das erfolglose zweite Halbjahr der letzten Saison ein ziemliches Trauma hinterlassen hat", sagte Wolff.
Dass der Young Driver Test in diesem Monat ohne die Silberpfeile stattfindet, obwohl er nun auch für die Stammpiloten geöffnet wurde, sei kein Problem. "Wir haben das akzeptiert, wir fahren dort nicht", sagte Wolff. "Wenn es wie bei uns blinde Reifentests sind, dann soll es stattfinden." Mercedes war vom Internationalen Tribunal der FIA von den Fahrten ausgeschlossen worden, nachdem der Rennstall im Mai verbotenerweise Reifen für Pirelli getestet hatte.
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