07.07.2013, 18:54 Uhr | pr, t-online.de
Spannung pur: Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Deutschland und feiert damit seinen ersten Sieg in der Heimat. Gleichzeitig ist es der 30. Karriere-Triumph des Red-Bull-Stars. Der Weltmeister siegte hauchdünn vor Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. Romain Grosjean wurde Dritter. "Endlich hat's geklappt. Ich bin überglücklich", sagte Vettel auf dem Podium.
Die Perfomance der Lotus-Boliden war extrem gut, so dass sie Vettel den Heimsieg beinahe vermiest hätten. Fernando Alonso im Ferrari wurde Vierter. Mercedes konnte das Tempo der Spitze nicht mitgehen, Pole-Mann Lewis Hamilton wurde nur Fünfter, Nico Rosberg kam auf Platz neun ins Ziel. Nico Hülkenberg errang mit Platz zehn den letzten WM-Punkt, Adrian Sutil wurde 13.
Beim Start kam Vettel sehr gut weg und schnappte sich direkt die Führung. Mark Webber im zweiten Red Bull hatte ausnahmsweise Mal einen sehr guten Start. Beinahe wäre er sogar an Vettel vorbeigekommen, aber der Australier gab im Zweikampf mit dem Weltmeister nach und reihte sich auf Rang zwei ein.
Mercedes erlebte dagegen keine gute Startphase. Pole-Mann Hamilton fiel auf Platz drei zurück. Rosberg, der von der elften Position losgefahren war, verlor ebenfalls einen Platz. Im weiteren Verlauf des Rennens war die Performance der Silberpfeile nicht so stark wie erwartet. Sie konnten die Geschwindigkeit von Red Bull, Ferrari und Lotus nicht mitgehen. Hamilton klagte immer wieder über fehlenden Grip.
In der vierten Runde drehte sich der Ferrari von Felipe Massa von der Strecke. Der Motor ging aus und der Grand Prix war für den Brasilianer beendet.
Bei Webbers ersten Stopp ging einiges schief. Er fuhr offenbar zu früh los. Dabei flog ein Hinterreifen weg und traf einen Kameramann, der umgerissen und mit einer Trage abtransportiert wurde. Wenig später kam die Nachricht, dass keine Lebensgefahr bestehe, der Kameramann aber eine Gehirnerschütterung und einige Knochenbrüche erlitten habe.
Webber wurde zurückgeschoben und setzte das Rennen nach dem erneuten Reifenwechsel fort. Das Malheur spülte den Australier ans Ende des Feldes. Gegen Red Bull läuft eine Untersuchung wegen "unsicherer Freigabe“.
In Umlauf 23 erlitt der Marussia von Jules Bianchi einen kapitalen Motorschaden. Der Wagen fing sogar Feuer. Als Bianchi ausgestiegen war, rollte das führerlose Auto rückwärts über die Strecke. Glücklicherweise führte das nicht zu einem Unfall. Die Rennleitung schickte aber das Safety Car auf die Strecke, was fast alle Fahrer zu einem Boxenstopp nutzten.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Lotus-Boliden die schnellsten Autos. Auf den Plätzen zwei und drei jagten sie dem Weltmeister Zehntelsekunde um Zehntelsekunde an Vorsprung ab. Nach einem letzten Boxenstopp war der Iceman ganz nah am Weltmeister dran, Vettel konnte aber die Führung behaupten. Grosjean musste seinen dritten Platz ebenso hart gegen Alonso verteidigen.
Der Ferrari des Spaniers rollte direkt nach der Zieldurchfahrt aus. Einen Achtungserfolg konnte auch mal wieder Jenson Button feiern. Der Brite kam auf Rang sechs ins Ziel. Wichtig für den McLaren-Piloten war vor allem, dass er mal wieder mit den Spitzenfahrern mithalten konnte.
Vettel baute mit seinem Sieg in der Eifel die WM-Führung aus. Er liegt nun 34 Punkte vor Alonso und 41 Punkte vor Räikkönen.
07.07.2013, 18:54 Uhr | pr, t-online.de
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