12.07.2013, 10:10 Uhr | t-online.de
Bald bei Red Bull vereint? Kimi Räikkönen (li.) und Sebastian Vettel (Quelle: Zuma Press/imago)
Noch in diesem Monat will Kimi Räikkönen entscheiden, ob er bei Lotus bleibt oder zu seinem Kumpel Sebastian Vettel ins Red-Bull-Team wechselt. Letzteres scheint immer wahrscheinlicher. Der Grund: Der Finne ist genervt von der finanziellen Situation seines derzeitigen Arbeitgebers.
Teamchef Eric Boullier bestätigte der BBC, dass Lotus zuletzt mit den Gehaltszahlungen an Räikkönen in Rückstand geraten war. "Es wurde spät gezahlt, ja. Aber es wurde bezahlt, das müssen wir tun, wenn wir ihn behalten wollen“, sagte der Franzose.
Die Frage ist, ob das reicht. Wie "Bild.de“ schreibt, hat Räikkönen bereits im vergangenen Jahr zeitweise auf sein Geld gewartet. Inklusive Prämien verdiente er 15 Millionen Euro.
Wie es heißt, soll der 33-Jährige so verärgert gewesen sein über die verspäteten Zahlungen, dass er sogar mit Boykott gedroht hat. Derlei Probleme gibt es bei Red Bull nicht: Der Rennstall schwimmt durch die Millionen von Mäzen und Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz im Geld.
Trotzdem ist Boullier zuversichtlich, dass Räikkönen auch 2014 in einem Lotus sitzen wird. "Zwei Jahre in Folge haben wir die Lücke zu Red Bull immer mehr geschlossen", sagte er: "Kimi will jetzt wissen, ob wir das weiterhin schaffen. Es gibt Vorteile daran, zu Red Bull zu gehen, es gibt aber auch Nachteile.“
Ein Nachteil wäre sicher die Tatsache, dass er sich bei Red Bull mehr ins Team einbringen müsste. Bei Lotus beschränkt sich der "Iceman", der als Kommunikations-Muffel bekannt ist, in der Zusammenarbeit mit den Ingenieuren auf das Nötigste. Im Weltmeister-Team herrschen aber andere Ansprüche.
Zudem müsste sich Räikkönen - bei Lotus genießt er alle Freiheiten - mehr unterordnen. Legendäre Funksprüche wie die bei seinem Sieg 2012 in Abu Dhabi dürften dann auch der Vergangenheit angehören. Als das Lotus-Team ihm damals Ratschläge ins Cockpit funkte, antwortete er bestimmt. "Lasst mich in Ruhe, ich weiß was ich tue."
12.07.2013, 10:10 Uhr | t-online.de
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