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Die Formel 1 erwacht: Viel Getöse und einige Fragen

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Motorsport  

Die Formel 1 erwacht: Viel Getöse und einige Fragen

20.08.2013, 13:34 Uhr | dpa

Die Formel 1 erwacht: Viel Getöse und einige Fragen. Weltmeister Sebastian Vettel wird von der Konkurrenz gejagt.

Weltmeister Sebastian Vettel wird von der Konkurrenz gejagt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Vier Wochen sind genug. Es wird wieder ernst für Sebastian Vettel und seine gierigen Verfolger. Nach der Zwangsruhe muss sich die Formel 1 nun wieder auf turbulente Tage und Wochen gefasst machen.

Zwei Europa-Rennen noch, dann geht es auf eine kräftezehrende Überseereise via Singapur, Südkorea, Japan, Indien, Abu Dhabi und Texas bis zum Finale in Brasilien. Doch Titelverteidiger Vettel kann und will schon vorzeitig seine vierte WM-Mission zu Ende bringen.

Ein Update vor dem Start in die zweite Saisonhälfte mit dem Großen Preis von Belgien an diesem Wochenende auf dem faszinierenden Kurs in Spa-Francorchamps:

Der TITELVERTEIDIGER

Vettel blieb sich auch in dieser Sommerpause treu. Er tauchte ab. So gut wie nichts zu hören, so gut wie nichts zu lesen vom 26 Jahre alten Heppenheimer, dessen neuer Teamkollege beim Großen Preis von Belgien offiziell vorgestellt werden könnte. Für Vettel aber gilt: Business-as-usual: Simulator-Training in Milton Keynes, ehe es gen Ardennen geht.

Die VERFOLGER

Viele sind nicht mehr übrig. Vettels Vorsprung selbst auf Kumpel Kimi Räikkönen und Erzrivale Fernando Alonso auf den Rängen zwei und drei ist bereits enorm. Der Finne - viermaliger Spa-Gewinner - hat im Lotus 38 Punkte weniger als Vettel (172), der noch nie in Belgien siegreiche Alonso 39 Zähler. 48 trennen Lewis Hamilton nach dessen Premierensieg im Mercedes vor dem Gang in die Sommerpause von Vettel. Und die wirklichen Paradestrecken für den deutschen Dominator in Asien kommen ja erst noch.

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Die PERSONALFRAGE

Den wohl begehrtesten Job dürfte Daniel Ricciardo bekommen. Wer? Ein australischer Strahlemann, der im Red-Bull-B-Team Toro Rosso in dieser Saison schon starke Ergebnisse einfuhr. Alles deutet auf seine Beförderung hin, wie sie einst auch Vettel erlebte. Denn Räikkönen wechselt nicht zu Red Bull. Kehrt er nun zu Ferrari zurück und damit dorthin, wo er zwei Jahre nach seinem WM-Triumph vor die Tür gesetzt wurde? Dorthin, wo er Alonso Platz machen musste? Oder bekommt Felipe Massa bei der Scuderia womöglich noch mal eine Frist und der "Iceman" aus Espoo bleibt dort, wo er wohl am meisten sein kann, wie er ist: Bei Lotus?

Die SAUBERFRAGE

Seit 20 Jahren ist Sauber in der Formel 1. So groß wie in dieser Saison war die Not noch nie. Der Schweizer Rennstall ist finanziell schwer angeschlagen. Eine Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen, die wiederum vor allem die Russland-Premiere der Königsklasse im kommenden Jahr im Auge haben, soll das Überleben gewährleisten. Wann was wirklich unterschrieben wurde, beschäftigt seit Wochen die Medien. Wie es mit dem Team weitergeht und wie sich ein Teenager namens Sergej Sirotkin auf seine Formel-1-Premiere als jüngster Pilot im kommenden Jahr mit gerade mal 18 Jahren vorbereitet, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Auch, wie es mit dem deutschen Sauber-Piloten Nico Hülkenberg weitergeht.

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