Formel 1
Von wegen Titelkandidat: Vettel demütigt Mercedes26.08.2013, 10:56 Uhr | pr, t-online.de
Die Szene, die das Rennen entscheidet: Sebastian Vettel (li.) zieht an Lewis Hamilton vorbei. (Quelle: xpb)
Nach dem Rennen in Belgien herrschte bei Mercedes Rätselraten. "Ich bin mir nicht sicher, warum wir in den ersten Runden so zu kämpfen hatten. Wir waren sehr leichte Opfer und eine halbe Sekunde zu langsam", sagte Teamchef Ross Brawn dem Fernsehsender Sky. Sebastian Vettel hatte die mit so großen Ambitionen in die zweite Saisonhälfte der Formel 1 gestarteten Silberpfeile in die Schranken verwiesen und einen nie gefährdeten Sieg eingefahren.
Dabei hatte Mercedes Vettel einen Tag zuvor noch besiegt und ihm die Pole Position in Spa weggeschnappt. Eine Wachablösung hatte sich angekündigt und die Sternfahrer zur Jagd auf Vettel geblasen.
Lewis Hamilton stand auf Platz eins in der Startaufstellung. Als die Lichter der Startampel erlöschen waren, kam der Engländer gut weg und behauptete den Platz an der Sonne.
Aber nur einige Kurven später folgte die Demütigung: Vettel zog mit einem beachtlichen Geschwindigkeitsüberschuss an Hamilton vorbei. Der 28-jährige Brite hatte überhaupt keine Chance, auf den Angriff des Weltmeisters zu reagieren. Es war die Szene des Rennens.
Deshalb war das beeindruckende Überholmanöver auch das erste Thema, worüber sich die beiden Piloten nach dem Rennen unterhielten. "Ich war so schnell", sagte Vettel.
In der Pressekonferenz gab er zu, dass auch er nicht mit solch einer Überlegenheit des Red Bulls gerechnet hatte. "Ich bin überraschenderweise wie ein Pfeil aus dem Windschatten rausgeschossen bei Lewis", sagte er. "Was den Rennspeed anging, war er unglaublich. Wir konnten jederzeit Boden gut machen. Es wurde zum Schluss immer schneller anstatt langsamer. Das Auto lief wie eine Rakete."
Vor dem Rennwochenende in Belgien war Mercedes GP angesichts seiner enormen Fortschritte noch extrem zuversichtlich gewesen. Das deutsche Team wurde sogar als Titelkandidat gehandelt. Das Team hatte vor der Sommerpause drei der letzten fünf Rennen gewonnen. Die Experten prophezeiten, dass die Ardennen-Achterbahn in Spa und der Hochgeschwindigkeitskurs in Monza den Silbernen besser liegen würde als Red Bull.
"Wir müssen deshalb auf den Rennstrecken zubeißen, wo Red Bull nicht ganz so gut ist", erklärte Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda bei "auto motor und sport": "Davon wird alles abhängen. Vielleicht liegen Spa und Monza nicht auf ihrer Welle." So kann man sich täuschen.
Wenn es nur ums Qualifying gehen würde, wäre Mercedes ganz vorne. In elf Grand Prix standen die Silberpfeile acht Mal auf der Pole Position. Allerdings konnten sie diese Dominanz in den Rennen nicht bestätigen. "Wir wollen mehr und dorthin kommen, wo Vettel ist", hatte Rosberg noch vergangene Woche angekündigt. Davon ist Mercedes offensichtlich aber noch weit entfernt.
26.08.2013, 10:56 Uhr | pr, t-online.de
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