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Motorsport  

Vettel kümmert sich nicht um die Konkurrenz

05.09.2013, 19:51 Uhr | dpa

Vettel kümmert sich nicht um die Konkurrenz. Sebastian Vettel (r) und sein zukünftiger Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo.

Sebastian Vettel (r) und sein zukünftiger Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo. (Quelle: dpa)

Monza (dpa) - Sebastian Vettel ist im WM-Kampf voll auf sich fokussiert und kümmert sich nicht um die Konkurrenz.

"Ich mache mir keine Gedanken, wie viele im Titelrennen sind", versicherte der dreifache Formel-1-Weltmeister bestens gelaunt im Red-Bull-Motorhome in Monza. "Es wäre falsch, sich nur auf einen zu konzentrieren. Dann bestünde die Gefahr, einen aus den Augen zu verlieren."

Derweil gab sein schärfster Verfolger Fernando Alonso vor dem richtungweisenden Rennen ein Treuebekenntnis zu Ferrari ab. "Ich möchte gern meine Karriere im besten Team der Welt beenden und das ist Ferrari", sagte der Spanier am Donnerstag. Der Rosenkrieg vor der Sommerpause scheint damit endgültig beendet zu sein.

Vettel ist vor dem Europafinale am Sonntag auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park von Monza in einer glänzenden Ausgangsposition. Der Red-Bull-Pilot führt die WM Wertung mit 197 Punkten klar an. Alonso (151) weist bereits stattliche 46 Zähler Rückstand auf. Der britische Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (139) und der Finne Kimi Räikkönen (134) im Lotus folgen deutlich auf Distanz. "Ich versuche, nicht auf die Punktedifferenz zu schauen", erklärte indes Vettel.

Obwohl vieles für seinen vierten Titeltriumph in Folge spricht, leistet sich Vettel nicht einmal den Hauch von Übermut oder Arroganz. "Ich schaue auf mich und will mein Maximum erreichen", gab der 26 Jahre alte Heppenheimer als seine Marschroute vor. "Dann habe ich gute Chancen auf die WM." Uneinholbar sei man erst, wenn das auch rechnerisch nicht mehr gehe, verwies Vettel auf eine alte Binsenweisheit. Dann räumte der fünfmalige Saisonsieger aber doch noch ein, in einer komfortablen Situation zu sein: "Ich will mit keinem tauschen. Ich denke aber, dass viele mit uns tauschen wollen."

Alonso gehört nach seinem klaren Votum zu Ferrari anscheinend nicht dazu. "Ich habe noch dreieinhalb Jahre hier", sagte der Spanier. Mit der anschließenden Liebeserklärung an die Scuderia, dort seine Karriere auch ausklingen zu lassen, dürfte der zweifache Champion nicht nur die Ferraristi begeistert haben, sondern nach den heftigen Streitigkeiten vor der Sommerpause in dieser entscheidenden Phase - zumindest bis zum nächsten Zwist - auch für Ruhe und Harmonie gesorgt haben.

"Ich denke, ich habe noch vier, fünf Jahre vor mir", sagte der 32-Jährige. Zumindest vorerst will sich der neue Besitzer des spanischen Radrennstalls Euskaltel-Euskadi noch nicht um sein großes Hobby neben dem Fußball kümmern. Auch Alonsos Fokus liegt voll auf der Formel 1 und seinem ersten Titel mit Ferrari. "Wir wollen natürlich um die WM kämpfen", betonte er.

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Um Vettel noch abfangen können, muss Alonso seine Aufholjagd aber schon in Monza starten. Allerdings rechnet selbst der 32-malige Grand-Prix-Gewinner nicht mit einer Siegesserie. "Zwei Siege können wir uns nicht zum Ziel setzen", sagte er mit Verweis auf die beiden Schlüsselrennen in Monza und Singapur. "Das wäre zu optimistisch", urteilte Alonso mit Verweis auf seine bislang erst zwei Erfolge in elf Saisonläufen.

Als "realistisches Ziel" benannte Alonso, "vor Sebastian und auf dem Podium zu landen". Obwohl Vettel dank seines stärkeren Red Bull einen Vorteil gegenüber seinem Hauptrivalen im F138 hat, versicherte dieser: "Ich bin entspannt. Wenn ich mein Maximum heraushole, bin ich mit der Arbeit zufrieden." Allerdings wirkte Alonso bei der offiziellen Pressekonferenz des Internationalen Automobilverbandes FIA, zu der Vettel nicht musste, eher hochkonzentriert und angespannt. Nur selten lockerte er die Atmosphäre mit einem breiten Lächeln auf.

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